Einfluss von Yoga auf Gesundheit, Copyright: artfotodima bigstockphoto

Was bewirkt Yoga im Körper?

Es gibt eine Fülle wissenschaftlicher Studien und Untersuchungen, die sich mit der Wirkung von Yoga auf den Menschen auseinandersetzen. Dabei werden die Verrenkungen und Atemübungen von Außenstehenden oftmals noch belächelt. Damit vergeben Sie sich eine ganze Menge. Nachgewiesenermaßen hat Yoga einen positiven Einfluss auf Ihr Körperbefinden und die Gesundheit.

Einige Wissenschaftler gehen so weit und sagen Yogaübungen einen Einfluss auf die Blutwerte, das Herz-Kreislauf-System, den psychischen Zustand und Muskeln- sowie Gelenkbeschwerden nach. Es ist an der Zeit, den Wissenschaftlern und Yogatherapeuten auf den Zahn zu fühlen.

Yoga und sein Einfluss auf die Gesundheit

Im Grunde genommen geht es um die Tiefenentspannung und die Besinnung auf sich selbst. Mit dem Stress steigen nämlich auch die Blutwerte und der Blutzuckerspiegel. Yoga soll in Kombination mit autogenem Training helfen, gezielte Ruhephasen in den Tag hineinzubringen.

Testen Sie einmal die Wirkungen an sich selbst aus, wenn Sie sich aus dem Alltag herausnehmen, die Augen schließen und dabei bewusst ein- und ausatmen. Denken Sie bei dieser kleinen Übung nur an das Atmen und lösen Sie sich aus dem Gedankenkarussell.

Für überzeugte Yogatherapeuten gelten die Übungen als Medizin für den ganzen Körper. Was für uns noch wie eine neue Form der Alternativmedizin klingen mag, ist in Indien seit Jahrtausenden Praxis.

Hier verbindet man die Schulmedizin mit Yogaübungen, um zum Beispiel die Behandlung von Asthma und Atembeschwerden zu unterstützen. Aber auch in anderen Ländern, wie in den USA, in Großbritannien und vereinzelt in Deutschland, gibt es anerkannte Studien und Wissenschaftler, die bereits die Wirkung von Yoga auf unsere Gesundheit nachgewiesen haben.

Was bewirkt Yoga im Körper?

Zu den körperlichen Übungen – den Asanas – gehören die Elemente der Natur, denen sie nachempfunden sind. Hier unterscheiden wir den Kranich, den Bär, die Heuschrecken, den Baum und die Kobra. Die Meisten sehen beim Einfluss von Yoga auf Gesundheit weniger die philosophisch-spirituelle Bedeutung, sondern vielmehr den gesundheitsfördernden Effekt und die positive Wirkung auf den Muskelaufbau und die körperliche Fitness.

Anders als Medikamente, wie Betablocker und Antibiotika, dämpfen wir mit Yoga unsere Beschwerden nicht, sondern aktivieren die körpereigenen Energien und Kraftreserven. Eine internationale Studie an der Universität Exeter untersuchte koronare Herzerkrankungen und führte ein Experiment durch. Die Probanden absolvierten regelmäßige Yogaübungen unter professioneller Anleitung und konnten dadurch tatsächlich ihre Blutfettwerte und das Übergewicht verringern.

Vergleichbare Ergebnisse zeigte der Einfluss von Yoga auf Gesundheit bei Gefäßverengungen und Angina Pectoris. Gesicherte nach dieser Studie war die Erkenntnis, dass Yoga reduzierend auf die Blutwerte wirkt. Gleichsam stieg der Hormonspiegel und es entspannten sich Gelenke und Muskulatur. Das Immunsystem war wieder bereit, den Kampf gegen Viren und Bakterien entschlossen aufzunehmen.

So können wir durch Yoga unsere körpereigenen Kräfte aktivieren und gehen gestärkt aus der Therapie. Yoga kennt kein Pauschalrezept, das bei jedem nach einer Woche funktioniert. Zertifizierte und erfahrene Yogatherapeuten orientieren sich an dem Menschen selbst und entwickeln gemeinsam ein stimmiges Konzept, das zu den körperlichen und seelischen Bedürfnissen passt.

Indien als Vorreiter: Schulmedizin und Yoga verbinden

Es ist an der Zeit, den Einfluss von Yoga auf die Gesundheit als festen Bestandteil in die Schulmedizin aufzunehmen. Dabei sollte ein Umdenken in der Medizin stattfinden, um auf chronische Schmerzen im Bewegungsapparat nicht gleich mit Tabletten zu reagieren.

Das Ganze gilt auch für Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bei einem schwachen Immunsystem. Beim Yoga geht es darum, den Körper und die Seele neu aus zu balancieren und auszuloten, was gerade Frauen mit Hormonproblemen, in einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren hilft.

Wissenschaftliche Studien – der Einfluss von Yoga auf Gesundheit

Einer der Pioniere in der Wissenschaft im Hinblick auf die Yoga-Therapie ist der Mediziner Dietrich Ebert aus Leipzig. Er hat schon in den 80ern an der Yogatherapie geforscht und hält bis heute Vorlesungen über die nachgewiesene Wirkung, die Yoga auf den gesamten Körper haben kann.

So haben studentische Probanden an der Universität Greifswald 10 Wochen lang einen Yogakurs absolviert und konnten damit ihren Baroreflex deutlich verbessern. Dieser nimmt eine wichtige Funktion im Herzkreislaufsystem ein und ist ein Beweis mehr, dass Yoga die Herzfunktion im gesamten Organismus stärkt. Von einem Placebo-Effekt ist nicht die Rede, da immer parallel auch andere Sportkurse stattfanden. Vergleichbare Erfolge konnte zum Beispiel nicht durch Aerobic erzielen werden.

Geduld und Akzeptanz: Umdenken im Gesundheitssystem

Wünschenswert ist ein Umdenken der Fachärzte, die nicht immer nur die Probleme und die Krankheiten in Angriff nehmen, sondern ihren Patienten als Menschen wahrnehmen. Eine mögliche Vorsorge und Prävention wäre die Mobilisierung der Energiereserven, die beim Einfluss von Yoga auf Gesundheit im Mittelpunkt stehen. Oftmals können chronische Patienten Aspirin und Antibiotika beiseite lassen und erst eine Alternative ausprobieren, die ihren Körper ins Gleichgewicht bringt.

Ein Problempunkt ist der komplexe Einfluss von Yoga auf Gesundheit. Das stellt nicht nur Anfänger vor unlösbare Probleme, sondern überfordert auch Fachärzte. Bewegung und Atmungskonzentration sollen in den Übungen zusammenkommen und stellen wohl eine der größten Herausforderungen dar.

Wie Yogaübungen den Tag bereichern: Der Einfluss von Yoga auf Gesundheit

Eines steht fest: Yoga ist gesund. Wir können soweit gehen und den Einfluss von Yoga auf Gesundheit in den Alltag einbauen, um chronische Beschwerden und langjährige Probleme anzugehen. Fragen wir uns einmal selbst, mit welchen Schmerzen oder wiederkehrenden Krankheiten wir uns herumschlagen, sollten wir ein paar Yogaübungen ganz einfach in den Alltag einbauen.

Es geht nicht darum, gemeinsam mit einem Therapeuten im Yogazentrum in den Lotussitz zu wechseln, sondern sich am Tag regelmäßig eine Auszeit zu gönnen und die Übungen einzubauen.

Das geht viel einfacher, als Anfänger oder Neulinge denken. Beim Einfluss von Yoga auf Gesundheit liegt das Hauptaugenmerk nicht auf der Perfektion und Ästhetik, indem Sie im Lotussitz Platz nehmen, sondern vielmehr auf der Wirkung, die diese Übung auf ihren Organismus und die Seele hat. Die Beruhigung der Atemfrequenz, des Puls und die Entspannung des ganzen Organismus sollte das Ergebnis einer erfolgreichen Yogaübung sein.

Studie:

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