Was hilft bei
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Wenn die Glieder der Beine schmerzen:

Gliederschmerzen bezeichnet ein Missempfinden in den Extremitäten, wobei dumpfer Schmerzen ebenso auftauchen wie pulsierende. Neben älteren Patienten klagen junge Menschen über die gesundheitliche Komplikation. Beispielsweise führt eine Überlastung der Muskulatur zu schmerzenden Armen und Beinen. Des Weiteren zählt das Phänomen zu den typischen Symptomen einer Grippe. Fragst Du Dich, was bei Gliederschmerzen hilft, findest Du die Antworten in der nachfolgenden Zusammenfassung.

Was hilft bei Gliederschmerzen? – ausführliche Tipps

Um die Schmerzen in den Extremitäten zu lindern, verwenden die Betroffenen Thermosalbe, deren Inhaltsstoffe für eine Erwärmung der Haut sorgen. Oftmals enthalten die Substanzen Capsaicin, das die Durchblutung fördert. Gleichzeitig führt die Salbe zu einer Hypersensibilisierung der Nerven, welche die Schmerz-Weiterleitung stoppt, sodass ein Taubheitsgefühl auf der Hautstelle entsteht.

Zusammengefasst: Was hilft gegen Gliederschmerzen?

• Thermosalbe: entspannt die Muskulatur
• kalte Wadenwickel: Beinschmerzen bekämpfen
• Antiphlogistika: bei grippebedingten Gliederschmerzen
• Kräutergel: gegen Überlastung der Muskeln
• Wärmebehandlung: verbessert Durchblutung, dadurch Schmerzreduktion

 

Zu den unkomplizierten Maßnahmen, die gegen Gliederschmerzen helfen, zählen die kühlen Wadenwickel. Sie eignen sich vorrangig, wenn die Pein aufgrund einer Überlastung der Beinmuskulatur entsteht. Tränkst Du Tücher mit kaltem Wasser und wickelst Dir den Stoff um die Unterschenkel, profitierst Du von einem kühlenden Effekt.

Leidest Du an einem grippalen Infekt, stellen die schmerzenden Arme und Beine charakteristische Symptome der Krankheit dar. Um eine schnelle Schmerzreduktion zu erreichen, verschreiben die Ärzte Antiphlogistika, die gleichzeitig entzündungshemmend und durchblutungsfördernd wirken. Zu den Medikamenten zählen beispielsweise Paracetamol sowie die Acetylsalicylsäure.

Fühlen sich Deine Gliedmaßen schwer und wund an, reibst Du sie mit Kräutergel oder ätherischen Ölen ein. Der Vorteil der Substanzen besteht in der antiseptischen und wundheilungsfördernden Wirkungsweise.

Vorrangig helfen die nachfolgend aufgeführten Heilpflanzen gegen die Gliederschmerzen:
• Kamillenblüten,
• Arnika,
• Weidenrinde,
• Goldrutenkraut
• und Ringelblume.

Eine effektive Therapie, die bei Gliederschmerzen hilft, besteht in der Wärmebehandlung. Hierbei steht ebenfalls die verbesserte Durchblutung im Vordergrund, gleichzeitig entspannt die Hitze die Muskulatur. Um von dem positiven Effekt zu profitieren, nimmst Du ein heißes Bad oder legst eine Wärmflasche auf die schmerzenden Extremitäten.

Weitere Tipps zum Thema „Was hilft gegen Gliederschmerzen?“

Ein dumpfes Missempfinden in den Armen und Beinen zählt zu den unspezifischen Krankheitszeichen und tritt bei Menschen jedes Alters auf. Die Ursache der gesundheitlichen Komplikation liegt:
• in einer sportlichen Überlastung,
• einem Infekt als Grunderkrankung oder
• einer degenerativen Krankheit der Gelenke.
Des Weiteren führen Erkrankungen des Bindegewebes, der Sehnen und der Knochen zu den Extremitätenschmerzen. Die Infektionen, welche den Dolor in den Extremitäten auslösen, zeigen sich in Form:
• einer Erkältung,
• einer Grippe,
• einer Gürtelrose,
• von Masern
• und Windpocken.

Spürst Du die Schmerzen in einer Gliedmaße, liegt der Verdacht einer Verletzung nahe. Zu den weiteren Komplikationen, die zu schmerzenden Gliedern führen, gehören die Osteoporose und Rheuma.

Wie äußert sich der Schmerz?

Betreffen die Gliederschmerzen vorrangig die Arme, spüren die Patienten die Pein in Ober- und Unterarm sowie an den Schultern. Seltener manifestiert sich der Schmerz an den Ellenbogen oder Händen. Leidest Du an einem Missempfinden in den Beinen, sind oft die Hüfte und die Füße betroffen. Abhängig von der Ursache erscheint die Algesie schleichend und unterschwellig oder beißend und stark. Resultieren die Gliederschmerzen aus einer infektiösen Grunderkrankung, klagen die Patienten über „schwere“ Glieder.

Weiterführende Maßnahmen gegen die schmerzenden Extremitäten

Um den Schmerz nach einer sportlichen Überlastung zu vermeiden, bewährt es sich, den gesamten Bewegungsapparat zu stärken. Das gelingt durch unkomplizierte Kraftübungen, welche die Muskeln in Armen und Beinen beanspruchen. In manchen Fällen führt Übergewicht zu einer Überanstrengung in der Beinmuskulatur.

Auf lange Sicht besteht die Notwendigkeit, das Gewicht bewusst zu reduzieren. In Kombination mit einem leichten Muskelaufbau – beispielsweise durch regelmäßige Spaziergänge – profitieren die Betroffenen von einer Reduktion der Gliederschmerzen.

Seit 2010 schreibt der erfahrene Medizinredakteur Artikel und Nachrichten über verschiedene Gesundheitsthemen auf vitaloo.de. Er ist freier Publizist und Herausgeber des Magazins.