Was hilft bei Durchfall und Erbrechen?

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Durchfall und Erbrechen zählen zu den Symptomen, die bei mehreren Erkrankungen des Magens und des Darms auftreten. Leidest Du an einer Magen-Darm-Grippe, kommt es beispielsweise zu einem dünnen Stuhl und dem Brechreiz. Beide Komplikationen verursachen einen Salz- und Flüssigkeitsverlust, sodass ohne eine Behandlung die Dehydration droht. Dadurch riskierst Du irrreparable Nierenschäden. Was bei Durchfall und Erbrechen hilft, erfährst Du in den folgenden Absätzen.

 

Das hilft gegen Durchfall und Erbrechen?

  • schwarzer Tee: Gerbstoffe gegen Durchfall
  • Heilerde: bindet Gifte im Organismus
  • geriebener Apfel: beruhigt den Magen, hilft bei Durchfall und Erbrechen
  • Melissentinktur: beruhigt Nervensystem und Brechzentrum
  • Salzstangen: fördern Verdickung des Mageninhalts

 

Ausführliche Auskünfte: Was hilft bei Durchfall und Erbrechen?

Vorwiegend gegen den Durchfall hilft der schwarze Tee, da er über antibakterielle Gerbstoffe verfügt. Damit er seine positive Wirkung entfaltet, lässt Du ihn zehn Minuten lang ziehen und trinkst ihn ungesüßt. Zwar entsteht ein bitterer Nachgeschmack, dafür profitierst Du von einer schnellen Regulation der Darmtätigkeit.

Zu den Naturheilmitteln, die bei Durchfall und Erbrechen helfen, gehört die Heilerde, die Du beispielsweise in Drageeform erhältst. Die Substanz bindet Schad- und Giftstoffe im Körper und unterstützt deren rasche Ausscheidung. Aus dem Grund lässt der Brechreiz deutlich nach, zudem beruhigt sich der Magen.

Eine Speise, die effektiv beide Symptome lindert, stellt der geriebene Apfel dar, wobei die Betroffenen die Schale besser nicht entfernen. Die Frucht enthält antiseptische Wirkstoffe, sodass sie die Ursache des Durchfalls bekämpft. Im gleichen Fall sorgt sie für eine Bindung der Magensäure und beugt dem Brechreiz vor.

Neben Melissen-Tee verwenden die Patienten beispielsweise Melissengeist, um das Übergeben zu verhindern. Die Tinktur nimmt einen positiven Einfluss auf das Nervensystem und sorgt zusätzlich für eine Stimulation des Brechzentrums. Aufgrund der folgenden Inhaltsstoffe steht ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung im Vordergrund:

  • Nelken,
  • Zimt,
  • Galgant
  • und Muskat.

 

Durch den dünnen Stuhl und das Erbrechen verlierst Du neben der Flüssigkeit auch Salze. Um den Verlust auszugleichen, lohnt es sich, Salzstangen zu essen, wobei Du längere Zeit kauen solltest. Dadurch entsteht ein dickflüssiger Brei, der zu einer Verdickung des Mageninhalts und der daraus resultierenden Linderung des Durchfalls beiträgt.

 

Weitere Maßnahmen, die gegen Durchfall und Erbrechen helfen

Um den Durchfall zu behandeln, besteht die Notwendigkeit, die gesundheitliche Komplikation von einmalig dünnem Stuhl zu unterscheiden. Unter der Diarrhö leidest Du, wenn Du dreimal täglich dünnflüssigen, ungeformten Kot ausscheidest. Bei dem Phänomen fehlt dem Darm temporär die Fähigkeit, Wasser und die Elektrolyte aus dem Kot zu entnehmen. Demnach zählt der Flüssigkeitsverlust zu den Begleiterscheinungen des Durchfalls. Vorrangig virale Magen-Darm-Infektionen verursachen die Diarrhö.

Zu den häufigen Symptomen, die den Durchfall begleiten, gehört die Übelkeit. Durch eine negative Stimulation des Brechzentrums verspüren die Patienten den Brechreiz, der zum Übergeben führt. In seltenen Fällen entleeren sich Magen und Darm reflexartig, sodass gleichzeitig Erbrechen und die Stuhlabgabe drohen. Neben der Magen-Darm-Grippe kommen eine Nahrungsunverträglichkeit sowie die Gastritis als Ursachen für beide Symptome infrage.

 

Die medikamentöse Therapie von Durchfall und Erbrechen

Nimmt die Diarrhö eine schwere Form, bei der eine rasche Dehydration droht, an, verschreiben die Mediziner antibakterielle Arzneien. Beispielsweise eignen sich die Aktivkohle sowie Adstringenzien, um die dünnflüssige Darmentleerung zu behandeln. Schnelle Abhilfe schaffen Medikamente, die den Wirkstoff Loperamid enthalten. Die zu den Opioiden gehörende Substanz hemmt die Bewegungen der Darmmuskulatur. Dadurch sinkt die Anzahl der Stuhlentleerungen. Resultieren Durchfall und Erbrechen aus einer bakteriellen Infektion, stehen zusätzlich Antibiotika im Mittelpunkt.

Zur Linderung der Übelkeit tragen die Antiemetika bei. In der Regel blockieren die Wirkstoffe die D2-Rezeptoren und stimulieren auf die Weise das Brechzentrum. Vor der Einnahme der Präparate konsultierst Du besser Deinen Hausarzt, da unter Umständen Nebenwirkungen entstehen. Des Weiteren klärt er die Grunderkrankung, die den Durchfall und den Brechreiz hervorruft, ab. Lösen beispielsweise Erreger wie Salmonellen, die Krankheitsmerkmale aus, helfen Ofloxacin und Ciprofloxacin.

 

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