Aktuell

Was hilft bei Verstopfung in der Schwangerschaft?

Verstopfung in der Schwangerschaft

Die Verstopfung zählt zu den charakteristischen Schwangerschaftsbeschwerden, da der wachsende Uterus auf den Darmausgang drückt. Zusätzlich sorgen die Schwangerschaftshormone für einen langsamen Transport der Nahrung durch den Darm. Was gegen die Verstopfung in der Schwangerschaft hilft, erfährst Du bei Deinem Gynäkologen. Die Mediziner raten dazu, die Obstipation frühzeitig zu behandeln, um negative Folgeerscheinungen zu vermeiden. Neben hilfreichen Medikamenten existieren Hausmittel, bei denen die „Einweichung“ des Stuhls im Vordergrund stehen.

Verstopfung in der Schwangerschaft

Verstopfung in der Schwangerschaft – Urheber: sifotography / 123RF.com

Was hilft schnell gegen Verstopfung in der Schwangerschaft?

  • Flüssigkeit zum Aufquellen des Nahrungsbreis
  • Verdauungsproblemen und Verstopfung mit Aktivkohle vorbeugen
  • Ballaststoffreiche und vitaminhaltige Nahrung fördert Stuhlgang
  • Bauchmassage regt Darmbewegung an und löst Stuhlgangreflex aus
  • Bei schwerem Darmverschluss Abführmittel einnehmen

 

Maßnahmen, die bei Verstopfung in der Schwangerschaft helfen

In der Regel resultiert die Obstipation aus einer Verhärtung des Darminhalts, da die notwendigen Enzyme ihre Arbeit nur unzureichend verrichten. Trinken die Patienten ausreichend Wasser oder Tee – im Schnitt zwei Liter am Tag – quillt die Nahrung im Darm auf. Dadurch gleitet sie besser durch den Organismus und gelangt schmerzfrei aus dem Enddarm.

Verstopfung in der Schwangerschaft

Verstopfung in der Schwangerschaft – Urheber: sifotography / 123RF.com

Die Aktivkohle sorgt für eine natürliche Entgiftung des Körpers. Für die Entwicklung des Fötus erweist sich der Umstand ebenso vorteilhaft wie für eine verbesserte Nahrungsverarbeitung im Körper. Zusätzlich bekämpfen die Präparate eine träge Verdauung, sodass Du von einem regelmäßigen Stuhlgang profitierst.

Fragst Du, was gegen die Verstopfung in der Schwangerschaft hilft, stellen ballaststoffreiche Lebensmittel eine geeignete Alternative dar. Speziell Hülsenfrüchte regen die Darmtätigkeit an und sorgen gleichzeitig für das Aufquellen des Darminhalts. Zu den Nahrungsmitteln, die den Stuhlgangreflex schnell auslösen, gehören:

  • Trockenpflaumen,
  • Kaffee,
  • Linsen,
  • Fruchtsäfte,
  • Vollkornprodukte
  • und Naturjoghurt.

Um die gestörte Stuhlentleerung zu regulieren, nehmen die schwangeren Frauen vor dem Toilettengang eine leichte Bauchmassage vor. Dabei legen sie die flache Hand auf den Unterbauch und lassen sie im Uhrzeigersinn kreisen, wobei sie sanften Druck ausüben. Aufgrund der Bewegung kommt es zur Entspannung der Darmmuskulatur, sodass der Stuhlgang keine Schwierigkeiten bereitet.

Bei einer Verstopfung, die mit krampfartigen Schmerzen einhergeht, empfehlen die Hausärzte verschiedene Abführmittel. Für die werdenden Mütter eignen sich Präparate, die den Darm nicht reizen, sondern den Nahrungsbrei aufweichen. Bei Unsicherheit fragst Du besser Deinen Gynäkologen, welche Mittel gegen Verstopfung in der Schwangerschaft helfen.

 

Was hilft bei Verstopfung in der Schwangerschaft – ausführliche Tipps

Nach der Empfängnis unterliegt der Körper der Frau einer hormonellen Veränderung. Aufgrund der fehlenden Enzyme im Verdauungsapparat kommt es zu der Obstipation, die unter Umständen zu Schmerzen führt. Des Weiteren verteilt sich das Wasser im Organismus anders als vor der Schwangerschaft. Beispielsweise lagert sich die Flüssigkeit in den Beinen ab, sodass sie im Darm fehlt. Aus dem Grund bleibt der Nahrungsbrei hart und gleitet schlechter durch Dünn- und Dickdarm.

 

Welche Ursachen führen zur Obstipation?

In der Schwangerschaft stellen die Frauen oftmals ihre Ernährung um. Daraus resultieren Verdauungsbeschwerden, die unter Umständen zu einem Darmverschluss führen. Vorrangig in den ersten Monaten nach der Empfängnis tritt die morgendliche Übelkeit, die emotionalen Stress auslöst, ein. Dadurch verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse des Körpers.

Ebenso nimmt der Körperumfang der Schwangeren zu, sodass sie beispielsweise Schmerzen in den Beinen oder im Rücken verspüren. Sie vermeiden sportliche Aktivitäten und Bewegung. In der Folge kommt es zu einer Trägheit der Verdauungsprozesse, die für eine erschwerte Stuhlentleerung sorgen. Nimmst Du Eisenpräparate ein, um einer Schwangerschaftsanämie vorzubeugen, nehmen diese einen negativen Einfluss auf die Verdauung.

 

Symptome der Verstopfung während der Schwangerschaft

Leidest Du an einem Darmverschluss, bemerkst Du charakteristische Anzeichen, die auf die gesundheitliche Komplikation hinweisen. Zu ihnen zählen ein ständiges Völlegefühl und eine verhärtete Ausscheidung. Trotz anstrengenden Pressens gelangen nur kleine Kotmengen aus dem Enddarm, sodass danach ein Gefühl der unvollständigen Entleerung folgt. Gleichzeitig spürst Du Übelkeit und Unwohlsein sowie einen aufgeblähten Magen. Aufgrund des Pressens entstehen im schlimmsten Fall kleine Risse im Schließmuskel, sodass Du Blut im Stuhl bemerkst.

To Top