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Was hilft bei Ischiasschmerzen im Bein und Po

Ischiasschmerzen im Bein

Bemerkst Du einen stechenden Schmerz, der vom Gesäß in die Extremitäten strahlt, stellt ein eingeklemmter Ischiasnerv in der Regel die Ursache dar. Tritt die Pein plötzlich auf, sprechen die Ärzte von einem Hexenschuss, der gewöhnlich keine bleibenden Schäden verursacht. Trotzdem informieren sich die Patienten darüber, was gegen Ischiasschmerzen im Bein und Po hilft. Vorrangig Wärme und Bewegung nehmen einen positiven Einfluss auf die akute Neuralgie.

steissbeinschmerzen

Steissbeinschmerzen wirkungsvoll behandeln? Urheber: wavebreakmediamicro / 123RF

Maßnahmen, die bei Ischiasschmerzen im Bein und Po helfen

  • mit Muskelübungen Beine und unteren Rücken dehnen
  • Stufenlagerung verringert Ischiasschmerzen in Beinen und Gesäß
  • Heizkissen und warme Bäder fördern Durchblutung und reduzieren Schmerz
  • Kältetherapie verhindert Weiterleitung der Schmerzen
  • Massage unterstützt Muskelrelaxation im unteren Rücken

 

Was hilft gegen Ischiasschmerzen im Bein und Po?

Eine unvorsichtige Bewegung führt dazu, dass sich der Ischiasnerv, der längste Nerv im menschlichen Körper, einklemmt. Um die Schmerzen zu vertreiben, helfen Dehnübungen, beispielsweise die „Kutscherstellung“. Während des Sitzens lehnst Du den Oberkörper leicht nach vorn, sodass aus der Haltung eine Dehnung der Wirbelsäule resultiert.

Reflektiert der Nervenschmerz bis in die Zehen, fragen die Betroffenen, was gegen Ischiasschmerzen im Bein und Po hilft. Du kannst Dich flach auf den Boden legen und die Unterschenkel auf einem Stuhl oder einem Kissenstapel platzieren. Durch die Maßnahme dehnst Du die Muskulatur der Oberschenkel und reduzierst die Pein.

 

Wärmebehandlungen, beispielsweise mit einem Heizkissen oder einer Wärmflasche, fördern die Durchblutung im betroffenen Bereich. Entspannen sich die verkrampften Muskeln, befreist Du auf die Weise den eingeklemmten Ischiasnerv. Alternativ nimmst Du ein heißes Bad und führst im Wasser leichte Dehnübungen durch.

Neben Hitze nimmt Kälte einen positiven Einfluss auf die Ischiasschmerzen. Verwendest Du ein Kältegel – im besten Fall im Temperaturbereich von 15 Grad – blockierst Du die Weiterleitung des Schmerzreizes. In der Regel reicht es, die Kältepackung für drei Minuten auf die betroffene Stelle zu legen. Alternativ benutzt Du:

  • in ein Handtuch gewickelte Eiswürfel,
  • einen nassen Waschlappen
  • oder eine Packung Tiefkühlerbsen, die sich an die Form Deines Körpers anpasst.

 

Durch eine sanfte Massage entspannen sich die Muskeln, die den Ischiasnerv in Bedrängnis bringen. Des Weiteren profitierst Du von einer besseren Durchblutung, wodurch die Heilungschancen der gesundheitlichen Komplikation steigen. Um den Nerv nicht zusätzlich zu strapazieren, reicht ein sanfter Druck auf den unteren Rücken und die Oberschenkel.

 

Ausführliche Tipps, die gegen Ischiasschmerzen im Bein und Po helfen

Die Ischiasschmerzen gelten in der Medizin nicht als eigenständiges Krankheitsbild. Sie treten in Begleitung anderer Erkrankungen, beispielsweise eines Bandscheibenvorfalls, auf. Des Weiteren führen Durchblutungsstörungen sowie eine degenerative Verengung der Wirbelsäule zum eingeklemmten Ischiasnerv. Bewegst Du Dich unüberlegt, verkrampfen sich unter Umständen die Muskeln im unteren Rücken. In der Folge strahlt die Pein bis in die Extremitäten aus.

 

Die typischen Symptome beim Ischiasschmerz

Drücken die Muskeln auf den längsten Nerv im Organismus, spüren die Betroffenen charakteristische Anzeichen. Dazu zählen beispielsweise reißende Rückenschmerzen, die vorrangig im Gesäß beginnen. Bereits beim ersten Auftauchen der Komplikation informieren sich die Patienten beim Hausarzt, was gegen Ischiasschmerzen im Bein und Po hilft. Oftmals steigt der Schmerz an, wenn Du Dich bückst oder hinsetzt. In manchen Fällen begleiten Taubheitsgefühle und ein Kribbeln, auch „Ameisenlaufen“ genannt, das Missempfinden.

Durch den eingeengten Ischiasnerv zeigt sich Deine Beweglichkeit stark beeinträchtigt, da weitere Muskelverspannungen folgen. Speziell in einer Gesäßhälfte klingen die Schmerzen nur langsam ab, treten aber erneut auf, sobald die Patienten das Bein anheben oder strecken. Nimmst Du daraufhin eine Schonhaltung ein, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Muskelkrampfs.

 

Bewegung hilft gegen Ischiasschmerzen

Trotz der anhaltenden Pein bleiben die Betroffenen besser aktiv und führen einfache sportliche Übungen durch. Beispielsweise strecken sie die Beine durch, um die Muskulatur in der unteren Körperhälfte zu dehnen. Gleichzeitig hilft es, die Wirbelsäule zu entlasten. Zu dem Zweck stützt Du Dich mit beiden Armen auf eine Oberfläche und lässt die Beine locker baumeln. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass sich die Wirbelsäule und die Muskeln entspannen.

 

 

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