Was hilft bei fettigen Haaren

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Fettige Haare sind ein lästiges Problem. Hilft die tägliche Haarwäsche nicht weiter, stellt sich die Frage, wie es sich anderweitig bekämpfen lässt. Fettige Haare sehen schnell ungepflegt aus und führen zu juckender Kopfhaut. Deshalb ist es gut zu wissen, was bei fettigen Haaren hilft. Im Folgenden erfährst Du, was Du tun kannst, um das Problem loszuwerden.

 

Was hilft gegen fettige Haare?

  • das richtige Shampoo verwenden,
  • die Behandlung mit Babypuder oder Trockenshampoo,
  • Hausmittel wie Kamillentee, Haferkleie oder ätherische Öle,
  • die Kopfhaut während der Haarwäsche massieren

 

Was bei fettigen Haaren hilft

Bei fettigen Haaren ist es wichtig, das richtige Shampoo zu verwenden. Wähle ein speziell für Deinen Haartyp konzipiertes Produkt aus. Nutze Spülungen und Kuren nur in den Spitzen, da die Haare am Ansatz schneller fetten. Benutze Babypuder, streue es auf den Ansatz und massiere es mit einem Handtuch in die Kopfhaut ein. Das Puder saugt den Talg auf. Das funktioniert ebenso mit Mais- oder Hafermehl oder alternativ mit Trockenshampoo.

 

Verschiedene Hausmittel helfen gegen fettige Haare. Kamillentee und ätherische Öle beruhigen die Kopfhaut. Haferkleie besitzt eine ähnliche Wirkung wie Babypuder bei gleicher Anwendung. Massiere beim Waschen und Shampoonieren Deine Kopfhaut. So befreist Du sie von Schmutz und Talg. Im Alltag bei trockenen Haaren vermeidest Du dies, da Du sonst das Fett von Deinen Händen auf das Haar überträgst.

 

Tipps, die bei fettigen Haaren helfen

Es gibt viele Hausmittel, die jeder zu Hause hat und mit denen Du fettige Haare unkompliziert selbst behandeln kannst. Oft führt eine gereizte Kopfhaut zu einer erhöhten Talgproduktion. Beruhigung verschaffen beispielsweise Kamillentee, Bier oder ätherische Öle. Da sich der ph-Wert der Haut bei fettigen Haaren verändert, hilft eine Spülung mit Zitronensaft, ihn zu normalisieren. Hemmend auf die Talgproduktion der Kopfhaut wirken Teebaumöl, Eukalyptus, Lavendel, Pfefferminze und schwarzer Tee. Auch das Einmassieren eines Eigelbs hilft gegen fettige Haare. Du hast die Möglichkeit, Dir aus verschiedenen Hausmitteln eine Haarmaske eigenständig herzustellen.

 

Die Routine des Haarewaschens ändern

Obwohl es bei fettigen Haaren sinnvoll scheint, diese häufiger zu waschen, ist das nicht der Fall. Tägliches Haarewaschen regt die Talgproduktion weiter an. Sie nur alle zwei bis drei Tage zu reinigen, genügt.

 

Die Haare nicht mehr täglich zu waschen, obwohl sie schnell fetten, ist gewöhnungsbedürftig. Beginne damit, sie jeden zweiten Tag zu reinigen. Nach einiger Zeit fetten sie weniger. Hast Du Dich langsam umgewöhnt, vergrößerst Du die Abstände weiter. Eine bis zwei Haarwäschen pro Woche reichen aus. Falls Du zusätzliche Pflegeprodukte wie Spülungen oder Kuren verwendest, massiere diese nicht in die Kopfhaut ein. Nutze sie einzig in den Längen und Spitzen, um fettigen Haaren vorzubeugen.

 

Ursachen für erhöhte Talgproduktion und fettige Haare

Talg besteht aus Fetten und Wachsen und besitzt die Aufgabe, die Kopfhaut vor Sonneneinstrahlung und anderen äußeren Einflüssen zu schützen. Er beugt zudem dem Austrocknen der Haarwurzeln und des Ansatzes vor. Einer erhöhten Talgproduktion liegen verschiedene mögliche Ursachen zugrunde. Hormonelle Schwankungen führen vor allem bei Jugendlichen, die sich in der Pubertät befinden, zu fettigen Haaren. Die Belastung durch Stress stellt ebenfalls einen Auslöser dar, da Du in solchen Situationen stark schwitzt.

 

Wer sich ungesund und fettreich ernährt, neigt zu einer höheren Produktion von Talg. Eine Ernährungsumstellung ist dann hilfreich. Manche Medikamente führen ebenfalls zu fettigen Haaren. Das falsche Shampoo für den eigenen Typ und eine schlechte Haarwaschroutine sind weitere Ursachen. Mechanische Auslöser sind beispielsweise zu häufiges Bürsten, das Berühren der Haare mit den Händen oder das Tragen von Kopfbedeckungen.

 

 

 

 

 

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