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Was hilft bei Fersensporn – Hausmittel und Übungen

Fersenspor was kann man wirklich gegen die Schmerzen tun?

Ein Fersensporn ist eine Kalkablagerung im Fuß, die ein starkes Leiden auslöst. Das Körpergewicht und andere Lasten bürden den Fersen vor allem bei Fehlhaltungen viel auf. Entzündungen lösen Schmerzen beim Auftreten aus. Auf Dauer entstehen Risse in der Plantarfaszie. Die Reaktion des Körpers ist es, knöcherne Strukturen zu entwickeln, welche die Knochenoberfläche vergrößern. Dies ist der Fersensporn, auch Kalkaneussporn oder Hackensporn genannt. Lies im folgenden Text, was bei Fersensporn hilft.

Fersensporn

Fersensporn Urheber: rob3000 / 123RF

Was hilft bei Fersensporn?

  • Kälte- und Wärmetherapie
  • Einlegesohlen oder Gesundheitsschuhe
  • Dehnübungen und Krankengymnastik
  • entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente
  • Stoßwellentherapie und weitere alternative Behandlungsmethoden

 

Was bei Fersensporn hilft – schnelle Methoden

Schnelle Hilfe gegen die Schmerzen bei Fersensporn bieten Kälteanwendungen. Dazu verwendest Du Coolpacks, Eiswürfel oder eine gekühlte Wasserflasche. Diese rollst Du mit Deinen Füßen hin und her. Die Kälte mildert die Schwellung und wirkt entzündungshemmend. Extreme Kälte schadet der Haut, achte deshalb auf einen Puffer zwischen ihr und dem Eis. Magst Du Kälte nicht, greifst Du auf Wärmeanwendungen zurück. Hier helfen Dir warme Fußbäder und Socken, die Du im Bett trägst.

 

Bei Fersensporn helfen zudem Einlegesohlen oder Silikonkissen. Speziell vom Orthopädietechniker gefertigte Exemplare trägst Du in allen Schuhen und sorgst für Entlastung und Korrektur von Fehlstellungen. Gesundheits- oder MBT-Schuhe sorgen ebenfalls für die Erleichterung der entzündeten Stelle.

Ein Physiotherapeut zeigt Dir Dehnübungen, um das Problem an der Wurzel anzugehen. Regelmäßiges Training korrigiert Fehlstellungen permanent und bringt die Schmerzen zum Verschwinden. Übungen zur Kräftigung und Dehnung des Fußgewölbes bilden den Anfang der Behandlung. Medikamente wie Diclofenac, ASS oder Ibuprofen hemmen die Entzündung und stillen den Schmerz. Eine längere Behandlung ist nur unter ärztlicher Aufsicht ratsam.

Alternative Methoden kurbeln die Selbstheilungskräfte an. Die Stoßwellentherapie entfernt den Fersensporn und regt die Stoffwechselvorgänge an. Dadurch heilt er ab und die Schmerzen verschwinden. Andere Systeme wirken sich positiv auf den Heilungsvorgang aus. Dazu gehören Kühlung, Magnetfeldtherapie und Murmeltierfett.

Wirksame Hilfe bei Fersensporn

Einlagen und Spezialschuhe

Einlagen bringen gezielten Heilungserfolg. Die speziell vom Orthopädietechniker gefertigten Exemplare sind individuell angepasst und korrigieren beim Tragen Fehlstellungen. Dadurch heilt der Fersensporn ab und das Risiko einer erneuten Bildung bleibt minimal. Alternativ dazu helfen Silikonkissen oder allgemeine Einlagen, die sie im Handel erwerben. Bei hartnäckigen Fällen korrigieren Gesundheitsschuhe Fehlstellungen. Sie entlasten die entzündeten Stellen und stützen den Fuß in der richtigen Position ab. Ein konsequenter Einsatz mildert die Schmerzen innerhalb von ein bis zwei Wochen.

 

MBT-Schuhe als Hilfe

Was bei Fersensporn gezielt hilft, sind MBT-Schuhe. Ihre besondere Sohlenform ist komfortabel und erleichtert Patienten mit Fersensporn das Gehen. Der Fersenbereich ist speziell weich gestaltet. Das Laufen in den Schuhen ist anfangs ungewohnt und bedingt eine Anleitung. Diese erhältst Du beim Kauf in schriftlicher Form mitgeliefert. Durch die wabbelige Bauart ist der Körper gezwungen, sich im Gleichgewicht zu halten. Die Stützmuskulatur stärkt sich automatisch, was sich positiv auf die Behandlung des Fersensporns auswirkt. Sie vermindern den Druck auf die schmerzenden Punkte in der Ferse. Nach einiger Zeit verschwinden sie.

 

Verringern der Schmerzen durch regelmäßige Übungen

Was gegen Fersensporn hilft, sind Übungen zur Kräftigung und Dehnung des Fußgewölbes. Sie behandeln die Wurzel des Problems. Du kannst sie mit wenigen Hilfsmitteln zu Hause ausführen. Mit der Fußsohle langsam über einen Tennisball zu rollen, trägt zur Lockerung bei. Trainiere im Sitzen das Zehen-Fußgewölbe. Stütze den Fuß zuerst auf der ganzen Sohle ab. Belaste den Fußaußenrand und ziehe das Fußlängsgewölbe nach oben. Zehn Wiederholungen führen längerfristig zum Erfolg. Die Fußsohlen über einen Igelball zu rollen, gibt dem Fuß seine muskuläre Stabilität zurück.

 

Übungen mit einem Tuch

Was bei Fersensporn hilft, sind Übungen mit einem Tuch. Diese dienen zur Dehnung und helfen, die Gelenke der Zehen zu bewegen und zu entspannen. Im Sitzen hebst Du mit den Zehen ein auf dem Boden liegendes Tuch auf und lässt es fallen. Bei der zweiten Übung umwickelst Du deine Füße damit. Beide Enden ziehst Du in Richtung Körper und verharrst eine halbe Minute in dieser Stellung oder bis Du die Dehnung in der Wade spürst. Die Übungen bringen bei regelmäßiger Ausführung mit Wiederholung gute Erfolge. Repetition ist wichtig, damit der Wirkung längerfristig greift.

 

 

 

 

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