Psychologie

Was hilft bei Depressionen und Angstzuständen

Depressionen, Angstzustände und Panikattacken?

Leidest Du an Panikattacken? Fragst Du Dich, was gegen die Angstzustände hilft? Diese gehen in der Regel mit charakteristischen Symptomen, beispielsweise einer verstärkten Transpiration, einher. Neben psychischen Belastungen sorgen auch körperliche Beeinträchtigungen für das Auftreten der Ängste. Um gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden, kannst Du Dich frühzeitig Deiner Familie oder dem Hausarzt anvertrauen. Abhängig von der Schwere der Angstzustände, empfiehlt er eine geeignete Therapie.

was hilft bei Angstzustände

Hilfe bei Angstzuständen Urheber: canjoena / 123RF.com

Was hilft schnell bei Angstzuständen?

  • Entspannungstechniken bei aufkommender Panik
  • autogenes Training beruhigt den Geist und fördert Wohlbefinden
  • Stressabbau durch Kauen von Kaugummi
  • Symptome benennen und dadurch entmystifizieren
  • beruhigende Medikamente bei starken Angststörungen

 

Hier erfährst Du, was gegen Angstzustände hilft

Bemerkst Du, dass sich Ängste Deiner bemächtigen, versuchst Du es zunächst mit einfachen Entspannungstechniken. Bereits tiefes Ein- und Ausatmen sorgt dafür, dass das Herz langsamer schlägt, sodass es zu einem niedrigeren Puls kommt. Zudem besteht auf die Weise die Möglichkeit, die negativen Gefühle zu kanalisieren und sich zu beruhigen.

Entstehen die Angstzustände in speziellen Situationen, beispielsweise während des Fliegens, hilft das autogene Training. Dabei stellst Du Dir vor, Du befändest Dich an einem Ort, den Du magst. Aufgrund der Konzentration vergessen die Patienten den Grund für die Angst und beginnen, sich zu entspannen.

was hilft bei Angstzustände

Hilfe bei Angstzuständen Urheber: canjoena / 123RF.com

 

Verspürst Du Angst, hilft es, Nüsse oder Kaugummi zu kauen. Der Grund besteht darin, dass die gleichförmige Bewegung des Kiefers dem Stressabbau zuträglich ist. Dadurch kommt es nachweislich zu einer deutlichen Reduktion der Angstattacke.

Zeigen sich die ersten Anzeichen der Angst, kannst Du die Symptome ansprechen, beispielsweise: „Hallo, Schwindel, ich weiß, du bist harmlos“. Dadurch wehrst Du Dich nicht gegen die Panik, sondern erlebst sie bewusst, um sie auf diese Weise zu demaskieren. Hierbei reicht es, die „Kommunikation mit der Angst“ lautlos zu führen, sodass andere Menschen die Worte nicht hören.

Entstehen in speziellen Situationen starke Angstzustände, helfen angstlösende Medikamente. Hierbei spielen die Psychopharmaka, welche die Symptome deutlich abschwächen, eine wesentliche Rolle. Bei einer starken Panik kommen beispielsweise:

  • Antidepressiva,
  • Neuroleptika,
  • Benzodiazepine
  • und Tranquilizer zum Einsatz

Was hilft bei Angstzuständen und wie entstehen sie?

Angstzustände entstehen aus unterschiedlichen Gründen. Einige gesundheitliche Komplikationen – beispielsweise Atemwegsstörungen – gehen mit häufigen Panikattacken einher. Hierbei löst die Erstickungsangst eine unterbewusste und oftmals dauerhafte Furcht aus. Zudem resultieren die Ängste aus negativen Erfahrungen. Hierbei sprechen die Mediziner von einer selektiven Angststörung. Beispielsweise fürchtest Du Dich vor einem Zahnarztbesuch, weil Du die Behandlung mit unangenehmen Schmerzen assoziierst. Sprechen die Betroffenen nicht über die Besorgnis, steigern sie sich unter Umständen in die Panik hinein.

 

Welche Symptome weisen auf die Angst hin?

Zu den charakteristischen Anzeichen der Furcht zählt ein schneller und oftmals unregelmäßiger Herzschlag. Abhängig von der Schwere des Angstzustands sprechen die Patienten auch vom „Herzrasen“. Zusätzlich spürst Du, dass kalter Schweiß ausbricht, sodass sich beispielsweise Deine Hände klamm anfühlen. Verfällt der Körper in Panik, reduziert er „überflüssige“ Tätigkeiten, um schnell den Kampf- oder Fluchtreflex auszulösen. Daher kommt es zu einem verminderten Speichelfluss, der die Mundtrockenheit hervorruft.

Gleichzeitig führt starke Angst zur Atemnot. Aufgrund der Kurzatmigkeit beginnen die Betroffenen zu „hecheln“, sodass weniger Sauerstoff ins Gehirn gelangt. Im schlimmsten Fall entsteht dadurch ein Schwindelgefühl, das die Beklemmung verstärkt. Steigerst Du Dich in die Panik, droht zudem ein erhöhter Blutdruck. Vorrangig bei Menschen, die Vorerkrankungen aufweisen, steigt das Risiko eines Herzinfarkts.

 

Was hilft gegen Angstzustände? – langfristige Lösungen

Fürchtest Du, dass die Furcht eine gesundheitliche Gefährdung nach sich zieht? Dann interessierst Du Dich möglicherweise für eine dauerhafte Lösung, die gegen Angstzustände hilft. Vorrangig bei starken Angstattacken stellt die psychotherapeutische Unterstützung eine geeignete Behandlungsmethode dar. Hierbei vermittelt Dir beispielsweise der Hausarzt einen sachkundigen Psychologen oder spezialisierten Angsttherapeuten. Dieser hilft Dir dabei, die Ängste aufzuarbeiten und die Gründe zu hinterfragen. Des Weiteren empfinden es zahlreiche Patienten als angenehm, sich einer neutralen Person anzuvertrauen.

Was hilft bei Depressionen

Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Störung, die mit einer getrübten Stimmung und Versagensangst einhergeht. Zusätzlich führt die gesundheitliche Komplikation zur Antriebslosigkeit, sodass sich die Betroffenen aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld zurückziehen. Es existieren zahlreiche Gründe für die depressive Verstimmung, zu denen beispielsweise der Tod eines geliebten Menschen zählt. In anderen Fällen besteht das Phänomen als Begleiterscheinung einer körperlichen Krankheit. Schnelle Methoden, wie Du aus Deinem Tief herauskommst, und was sonst gegen Depressionen hilft, verraten wir Dir in diesem Ratgeber. Alternativ konsultierst Du Deinen Hausarzt.

Was hilft bei Depressionen? – schnelle Lösungen

  • Gedanken-Stopp-Methode, um Grübeln zu vermeiden
  • Medikamente bei schweren depressiven Phasen
  • Dankbarkeit für alltägliche Dinge als Motivationsstütze
  • Entspannungstechniken und positive Gedanken gegen Depressionen
  • Unterstützung von Freunden und Familie verhindert gesellschaftliche Ausgrenzung

 

Oftmals gehören Selbstzweifel und negative Gedanken zu einer Depression. Die Betroffenen analysieren vermeintliche Fehlentscheidungen und körperliche Makel, sodass sie sich selbst als Versager wahrnehmen. Ertappst Du Dich beim Grübeln, sagst Du laut Stopp und denkst an ein rotes Warnzeichen. Danach wendest Du Deine Aufmerksamkeit bewusst einem positiven Erlebnis zu.

Geht die Depression mit einem eingeschränkten Sozialverhalten wie Verstummen, einher, verschreiben die Mediziner beispielsweise stimmungsaufhellende Arzneien. Zu den Präparaten, die häufig zum Einsatz kommen und schnell wirken, gehören:

  • trizyklische Antidepressiva
  • Monoaminooxidase-Hemmer, kurz MAO-Hemmer,
  • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, abgekürzt SSRI
  • und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, SNRI genannt.

Überkommt Dich die Versagensangst, die mit der depressiven Verstimmung einhergeht, dämmt Dankbarkeit den Zweifel. Beispielsweise zählst Du fünf bis zehn Dinge auf, die Du oder andere an Dir mögen oder die Du gut kannst. Zusätzlich beginnst Du, Fähigkeiten, die alltäglich erscheinen – Laufen, Hören, Sehen – zu schätzen.

Um die andauernde Traurigkeit zu überwinden, eignest Du Dir spezielle Entspannungstechniken, als Beispiel die progressive Muskelentspannung, an. Diese fördert den Stressabbau und setzt, ebenso wie lautes Lachen oder Singen, Serotonin im Organismus frei. Das Hormon führt zu einem Glücksgefühl, das die typischen Symptome der Depression überdeckt.

Um eine depressive Verstimmung zu überwinden, akzeptieren die Betroffenen zunächst, dass sie an der gesundheitlichen Komplikation leiden. Hierbei hilft es, enge Bezugspersonen über die eigene Befindlichkeit und die Symptome der Depression aufzuklären. Vertraust Du Dich einem Freund oder einem Familienmitglied an, profitierst Du von der mentalen Unterstützung. Zudem erhältst Du weitere Tipps zum Thema „Was hilft gegen Depressionen?“.

 

Was hilft bei Depressionen und welche Symptome existieren?

Die psychische Störung geht mit typischen Anzeichen einher. Neben einer gestörten Konzentration leiden die Betroffenen beispielsweise an einer chronischen Erschöpfung. Sie schlafen oftmals während des Tages, sodass nachts unter Umständen Einschlafprobleme auftreten. Zusätzlich quälst Du Dich mit negativen Gedanken, die zur Freud- und Interesselosigkeit führen. Bei Männern sorgt die depressive Verstimmung zu Sexualproblemen, wozu beispielsweise Erektionsschwierigkeiten zählen. Daher steigern sie sich in die Versagensängste hinein.

 

 

Warum entstehen die Depressionen?

Das dauerhafte Stimmungstief resultiert aus unterschiedlichen Gründen. Oftmals ruft der Tod eines geliebten Menschen die Depression hervor. Ebenfalls kommen allgemeine Verlustängste als Ursache für die gesundheitliche Komplikation infrage. Verlierst Du Deine Arbeit oder die Anerkennung im Privat- und Berufsleben, zweifelst Du an eigenen Fähigkeiten. Dadurch entsteht eine Interesselosigkeit, die häufig mit einem Gefühl der Resignation einhergeht.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Depression einer körperlichen oder geistigen Überforderung folgt. Das geschieht, wenn der Verlust von Besitztümern oder der Wohnung droht, ohne, dass Du es verhindern kannst. Hierbei spielt die Machtlosigkeit als Auslöser der Niedergeschlagenheit eine Rolle.

 

Weitere Maßnahmen, die bei Depressionen und Angst helfen

Eine schnelle Hilfe gegen das dauerhafte Stimmungstief stellt die Wachtherapie dar. Zu dem Zweck bleibst Du die zweite Hälfte der Nacht wach oder verzichtest komplett auf den Schlaf. Da die depressive Verstimmung häufig mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit einhergeht, entschleunigen sich die Stoffwechselprozesse der Betroffenen. Somit entstehen neben einer körperlichen Schwäche oftmals Kreislaufprobleme. Durch das Wachbleiben – kombiniert mit einer Lichttherapie – sinkt die Konzentration des Melatonins im Organismus. Dadurch bleiben die Symptome der Depression für kurze Zeit aus und die Patienten schöpfen Energie und die Hoffnung, die Erkrankung zu überwinden.

 

weiterführend:

http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/psychotherapie.php#Verhaltenstherapie

http://www.apotheken-umschau.de/Angst/Angst-Therapie-und-Selbsthilfe-53318_5.html

Autor:  Theresa Frei, München 20.02.2017

To Top