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Was hilft bei chronischer Verstopfung?

Was schnell gegen Verstopfung hilft

Die chronische Verstopfung, auch Obstipation genannt, wirkt sich negativ auf die Lebensqualität der Betroffenen aus. Aufgrund der Trägheit des Darms leiden sie beispielsweise an einem anhaltenden Völlegefühl und einem geblähten Bauch. Oftmals bringt das Koten beim Darmverschluss unangenehme Nebenerscheinungen mit sich. Dazu zählen Schmerzen und Krämpfe sowie das Gefühl, dass keine komplette Stuhlentleerung stattfand. Was bei chronischer Verstopfung hilft, erfährst Du in den folgenden Absätzen.

Was hilft bei Gastritis Schmerzen

Gesundheit /// Urheber: lublubachka / 123RF.com

Das hilft gegen chronische Verstopfung

  • ballaststoffreiche Nahrung: für weichen Stuhl, unterstützt Darmentleerung
  • langsames Essen: verdauungsfördernd
  • regelmäßige Toilettengewohnheiten: Angewöhnung der Entleerung
  • Spaziergang: aktiviert Verdauungsprozesse
  • Flüssigkeit: Auslösen des Stuhlgangreflexes

 

Tipps zum Thema „Was hilft bei chronischer Verstopfung?“

Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt Dich dabei, die dauerhafte Obstipation zu überwinden. Neben frischem Obst und Gemüse helfen Leinsamen und Flohsamen, die Darmträgheit zu behandeln. Ebenso sorgt Kleie dafür, dass sich der Speisebrei vermehrt und dadurch eine geringe Härte aufweist.

 

Während des Essens vermeiden die Betroffenen ablenkende Tätigkeiten. Das bewirkt, dass sie die Lebensmittel langsamer verzehren, sodass bereits der Speichel die Verdauungsprozesse einleitet. Der Sinn besteht ebenfalls darin, den Kot zu erweichen und somit eine schmerzfreie Darmentleerung zu erzielen.

Verkneifst Du Dir den Toilettengang des Öfteren, kommt es im schlimmsten Fall zu einer Schließmuskelstörung. Um dieser entgegenzuwirken, helfen regelmäßige Toilettenrituale, sodass sich der Organismus an feste Zeiten für den Stuhlgang gewöhnt. Beispielsweise suchst Du den Abort nach dem Frühstück auf und bleibst mehrere Minuten sitzen, selbst, wenn Du keinen Drang verspürst.

 

Des Weiteren erhält die Bewegung als Therapie der chronischen Verstopfung einen wesentlichen Stellenwert. Die sportlichen Aktivitäten stimulieren den Verdauungstrakt und aktivieren auf die Weise die Verdauungsprozesse. Dadurch verwertet der Körper die Nahrung komplett, sodass Du von einer weichen Konsistenz der Ausscheidung profitierst.

Trinkst Du auf nüchternen Magen ein Glas warmes Wasser oder Tee, löst Du den Stuhlgangreflex aus. Eine weitere Alternative stellen Fruchtsäfte dar, welche die Verdauung anregen. Nach dem Konsum der Flüssigkeit beginnst Du beispielsweise mit einer sanften Bauchmassage, um die Darmmuskulatur zu entspannen. Des Weiteren:

  • fördert Kaffee die Darmentleerung,
  • mischt Du kaltes Wasser mit Zitronensaft, um die dauerhafte Verdauungsstörung zu therapieren,
  • verwendest Du Abführmittel, sobald die Obstipation mit Schmerzen einhergeht
  • und fragst beispielsweise den Hausarzt, was gegen chronische Verstopfung hilft.

 

Weiterführende Maßnahmen, die bei chronischer Verstopfung helfen

Zahlreiche Gründe führen dazu, dass die Betroffenen unter einem dauerhaften Darmverschluss leiden. Vorrangig psychische Erkrankungen und Stress stören die Zusammenarbeit des Gehirns, der Nerven und der Darmmuskulatur. Es gelingt den Enzymen nicht, den Speisebrei zu verwerten und damit „einzuweichen“. Gelangt die harte Masse in den Enddarm, leiden die Patienten an unangenehmen Schmerzen während des Kotens.

Gleichzeitig resultiert das Phänomen unter Umständen aus einer Mangelernährung. Nimmst Du beispielsweise wenig Flüssigkeit zu Dir, verhindert die temporäre Dehydrierung das Aufquellen des Speisebreis. Fragst Du, was gegen chronische Verstopfung hilft, erweisen sich hydragoge Abführmittel als Lösung. Zu ihnen gehören Natriumpicosulfat und Anthrachinone.

 

Die Anzeichen einer chronischen Verstopfung

Der Darmverschluss geht in der Regel mit deutlichen Symptomen einher. Leidest Du an einer dauerhaften Stuhlverstopfung, entleerst Du Dich weniger als dreimal pro Woche. Dabei bedarf es eines starken Pressens, um die Ausscheidung aus dem Körper zu befördern. Trotz der Anstrengung kommt es nur zu geringen Stuhlmengen, sodass ein Völlegefühl zurückbleibt.

 

Welche Medikamente helfen gegen die Obstipation?

Neben wassertreibenden Abführmitteln verschreiben die Ärzte osmotisch wirkende Arzneien, die den Kot gleitfähig machen. Zu den geeigneten Präparaten zählen Glaubersalz, Bittersalz und Sorbit. Des Weiteren stehen die stuhlaufweichenden Mittel im Vordergrund. Um die Speisereste im Enddarm zu vermengen, nehmen die Betroffenen beispielsweise Paraffinöl zu sich. Ebenso besteht für Dich die Möglichkeit, gasbildende Abführmittel zu konsumieren.

Durch das Natriumhydrogencarbonat bildet sich im Darm vermehrt Kohlenstoffdioxid. In der Folge steigt das Stuhlvolumen an und drückt auf die Darmwände. Um die Darmmotilität zu fördern, empfehlen Mediziner Prokinetika zur Therapie der Obstipation.

 

 

 

 

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