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Was hilft bei Blähungen wirksam und schnell?

Soforthilfe bei Blähungen im Körper

Plagen Dich Blähungen, hast Du zu viel Luft im Darm. In der Regel liegen diesen keine schwerwiegenden Krankheiten zugrunde. Meist verschwinden sie von allein. Ursächlich sind schnelles Essen, Stress oder eine falsche Ernährung. Treten weitere Beschwerden auf, weist das auf verschiedene Erkrankungen hin. Im Artikel erfährst Du, was bei Blähungen hilft. Zusätzlich gehen wir auf die Ursachen und mögliche Krankheiten ein.

Was hilft bei Blähungen

Was hilft bei Blähungen Urheber: someoneice / 123RF.com

Was hilft gegen Blähungen? – schnelle Hilfen

  • Verdauungsfördernde Gewürze wie Majoran, Anis Koriander und Kümmel verwenden
  • kreisförmige Bauchmassage, eine Wärmflasche, Kartoffelauflage, warme Wickel oder ein warmes Bad
  • Entschäumerpräparate mit Simeticon oder Dimeticon
  • Tee mit Fenchel, Anis, Kümmel, Kamille, Pfefferminze, Artischocke, Enzianwurzel, Ingwer und Löwenzahnkraut

 

Hausmittel: Was hilft bei Blähungen?

Verdauungsfördernde Gewürze wie Majoran, Anis Koriander und Kümmel beugen Verdauungsstörungen vor. Entschäumerpräparate helfen Dir kurzfristig. Sie enthalten Wirkstoffen wie Simeticon oder Dimeticon.

Die besten Hausmittel findest Du im Gewürzregal. Kümmel hilft besonders gut. Dazu verwendest Du die reifen Früchte oder das daraus gewonnene Öl, um einen Tee zu kochen. Alternativ träufelst Du zwei Tropfen des Öls auf ein Stück Zucker. Ebenso bringt Dir ein Tee mit Kurkuma (Gelbwurz) oder eine Mischung aus Fenchel-, Anis- und Kümmelsamen Erleichterung. Kamille, Artischocke, Enzianwurzel, Ingwer und Löwenzahnkraut verarbeitest Du ebenfalls in Tees zur Linderung.

Warme Wickel entspannen den Darm. Alternativ legst Du eine Wärmflasche auf. Die Wirkung intensiviert sich durch die vorherige Unterlage eines feuchten Waschlappens. Kartoffelauflagen spenden intensive Wärme. Ein angenehm temperiertes Bad entspannt. Wohltuend wirkt eine Bauchmassage, bei der Du den Bauch kreisend massierst.

 

Was sind Blähungen?

Diese gelten nicht als eigenständige Erkrankung, sondern als Symptom. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Der Bauch bläht durch eine erhöhte Ansammlung von Darmgasen auf. Den Ausstoß derselben drückt der Mediziner mit dem Begriff Flatulenzen aus. Passiert dies in einem normalen Maß, bis zu 15 mal täglich, handelt es sich um einen Flatus. Ungewöhnlich sind die Flatulenzen nicht, ebenso wie der begleitende unangenehme Geruch. Er entsteht durch Darmbakterien. Sie produzieren schwefelhaltige Gase. In der Regel treten die Flatulenzen sporadisch auf und deuten nicht auf Erkrankungen hin. Was bei Blähungen hilft, erfährst Du im oberen Abschnitt. Erst, wenn weitere Symptome hinzukommen, empfiehlt sich der Gang zum Arzt.

 

Ursachen und was bei Bähungen hilft

Häufig entstehen Darmgase im Laufe des Verdauungsprozesses. Meist treten sie auf, wenn der Darm ballaststoffreiche Kost und viele Eiweiße und Kohlenhydrate durch Bakterien zersetzt. Dadurch entstehen Methan, Kohlendioxid und Wasserstoff. Der größte Teil dieser Gase gelangt ins Blut und von da aus entweichen sie aus Lunge und Darm. Ebenso scheidet er diese beim Verschlucken der Luft bei hastigem Essen aus. Falsche Lebens- und Essgewohnheiten verursachen den bekannten Blähbauch.

Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Kohl führen starke Blähungen herbei. Mangelt es Dir an Bewegung, fördert das einen trägen Darm und somit den Ausstoß der übel riechenden Gase. Die gleiche Wirkung weisen zu süße, fettige oder zu üppige Speisen auf. Zerlegen die Enzyme die Nährstoffe nicht richtig, aktivieren sich Bakterien. In der Regel entstehen die Gase durch falsche Lebens- und Essgewohnheiten oder als Nebenwirkung von Medikamenten.

Hilfreich erscheint das Vermeiden der Auslöser. Eine leichte Kost mindert die Gefahr eines Blähbauches. Hastiges Schlingen führt darüber hinaus zum Verschlucken von Luft. Diese sammelt sich dann im Darm. Kaffee, Alkohol und Getränke mit Kohlensäure lösen ebenso Flatulenzen aus. Eine plötzliche Umstellung der Nahrung auf Vollkornprodukte kommt ebenfalls infrage, da der Körper die darin enthaltenen Ballaststoffe schwer verdaut. Es empfiehlt sich, mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten einzunehmen, statt einer großen. Sport und Bewegung halten den Darm auf Trab.

 

Angst und Stress stören das empfindliche Verdauungssystem und führen zu Blähungen. Schwangere Frauen kämpfen oftmals mit den Nebenwirkungen der übermäßigen Progesteron-Produktion, die die Verdauung verlangsamt und den Magen-Darm-Trakt entspannt.

Neben harmlosen Ursachen stecken ebenso schwerwiegende Erkrankungen hinter Blähungen. Sie treten oftmals in Kombination mit weiteren Symptomen auf. Zu diesen Auslösern gehören:

  • Nahrungsmittelallergien,
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit,,
  • Reizdarmsyndrom,
  • gestörte Darmflora,
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankung,
  • Darmkrebs,
  • Leberzirrhose und
  • Darmverschluss.

 

Ernsthafte Erkrankung stecken nur in seltenen Fällen hinter der Flatulenz. Was gegen Blähungen hilft, liest Du im oberen Teil dieses Artikels. Treten ein veränderter Stuhlgang, Erbrechen und starke Bauchschmerzen sowie andere Symptome auf, empfiehlt sich der Gang zum Arzt.

 

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