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Was hilft bei Bindehautentzündung?

Die besten Tipps bei einer Bindehautentzündung

Die Bindehautentzündung zählt zu den häufigsten Komplikationen, die im Bereich der Augen auftreten. In der Fachsprache nennt sie sich Konjunktivitis. Zu den charakteristischen Symptomen zählen rote und tränende Augen, zudem kommt es häufig zu verklebten Lidern. Da unter Umständen eine Übertragung der Erreger von einem Sehorgan auf das andere erfolgt, erhält die schnelle Behandlung Priorität. Interessierst Du Dich dafür, was gegen Bindehautentzündung hilft? Die Antworten findest Du in diesem Artikel:

Was hilft bei Bindehautentzündung

Urheber: paha_l / 123RF

Das hilft bei Bindehautentzündung

  • H1-Antihistaminika gegen allergisch bedingte Bindehautentzündung
  • entzündungshemmende Mittel beschleunigen den Heilungsprozess
  • Filmbildner ersetzen fehlende Tränenflüssigkeit und schützen vor Austrocknung
  • Schorf und Eiter mit klarem Wasser ausspülen
  • rezeptfreie Medikamente beseitigen Schwellungen und Rötung der Bindehaut

 

Ausführliche Tipps: Was hilft gegen Bindehautentzündung?

Resultiert die Bindehautentzündung aus einer allergischen Reaktion, schaffen H1-Antihistaminika Abhilfe. Die Inhaltsstoffe der Arzneien schwächen die Wirkung des Botenstoffs Histamin ab, indem sie für eine Blockade des entsprechenden Rezeptors sorgen. Zu den Präparaten, die gegen Bindehautentzündung helfen, zählen beispielsweise:

  • Azelastin,
  • Antazolin,
  • Loratadin,
  • Levocarbastin
  • oder Cetirizin.

 

Um die Konjunktivitis erfolgreich zu überstehen, verwendest Du antiseptische Mittel, zu denen beispielsweise das Zinksulfat gehört. Dieses verfügt über eine heilungsfördernde Wirkung. Alternativ eignen sich Augentropfen, die Zinkborat enthalten, da dieses Bakterien und Pilze bekämpft und antientzündlich wirkt.

Oftmals geht die Bindehautentzündung mit einem verminderten Tränenfluss einher, Keratokonjunktivitis sicca genannt, wodurch eine Austrocknung des Auges droht. Um das zu vermeiden, empfehlen die Mediziner Filmbildner, deren Name verrät, dass sie einen schützenden Film über dem Augapfel bilden. Arzneien, die den positiven Effekt bieten, sind beispielsweise Hypromellose und Carbomer.

 

Bei der Konjunktivitis beeinträchtigen Eiter und Schorf im Bereich der Augen die Sicht der Betroffenen. Berühren sie das erkrankte Sehorgan mit den Fingern, besteht die Gefahr, dass weitere Keime gesundheitliche Komplikationen hervorrufen. Demnach bewährt es sich, die Augen mit klarem Wasser auszuspülen und sie mit einem sauberen Tuch trocken zu tupfen.

Spürst Du während der Entzündung der Augenbindehaut schwerwiegende Symptome, zählen rezeptfreie Medikamente zu den Mitteln, die gegen Bindehautentzündung helfen. Speziell der Wirkstoff Tetryzolin überzeugt aufgrund seiner positiven Eigenschaften. Er eignet sich um:

  • tränende Augen zu behandeln,
  • die Bindehautentzündung zu lindern,
  • Schwellungen der Bindehaut zu verhindern,
  • Rötungen zeitnah zu mindern.

 

Was hilft bei Bindehautentzündung und welche Ursachen kommen infrage?

In der Regel handelt es sich bei der Bindehautentzündung um eine harmlose Irritation im Bereich der Augenbindehaut. Ohne Behandlung heilt sie innerhalb von zehn Tagen bis zu zwei Wochen komplett aus. Zahlreiche Ursachen führen dazu, dass die Konjunktivitis entsteht. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, dass Du an einer infektiösen Komplikation leidest. Hierbei verursachen Viren oder Bakterien die Reizung an den Sehorganen.

 

Vorrangig bei Kindern stellen bakterielle Erreger die Auslöser der Bindehautentzündung dar. Oftmals betrifft der Entzündungsprozess ein Auge, wobei ein eitriges Sekret in einer gelblich-grünen Farbe austritt. Häufiger jedoch resultiert die Erkrankung aus einem viralen Befall. Leiden die Patienten an einer durch die Adenoviren ausgelöste Erkältung, tritt die Konjunktivitis als Begleiterscheinung auf. Die charakteristischen Symptome zeigen sich erst mehrere Tage nach der Infektion. Daher besteht eine hohe Ansteckungsgefahr.

 

Die Symptome der Bindehautentzündung

Kommt es zu der entzündeten Augenbindehaut, beginnt das betroffene Sehorgan zu tränen. Zudem bemerken sie eine deutliche Rötung, die oftmals mit geschwollenen Ober- und Unterlidern einhergeht. Des Weiteren juckt das Auge. Alternativ spüren die Patienten ein unangenehmes Brennen, als würde ein Fremdkörper für eine Reizung sorgen. Speziell in den Morgenstunden führen abgesonderte Sekrete zu einer Verklebung der Lider. Abhängig von der Ursache der Bindehautentzündung besitzen die Ausflüsse über verschiedene Konsistenzen.

Beispielsweise sieht das Sekret eitrig, schleimig oder wässrig aus. Ebenso spürst Du eine höhere Lichtempfindlichkeit. Bereits das normale Sonnenlicht führt zu einer starken Blendung, die Schmerzen nach sich zieht. Zu den Komplikationen, welche die Konjunktivitis begleiten, gehört unter Umständen eine Hornhautentzündung.

 

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