Aktuell

Was hilft bei Bauchkrämpfen

Sofortmaßnahmen bei Schmerzhaften Bauchkrämpfen

Bauchkrämpfe kommen bei der Mehrzahl der Patienten in sporadischen Abständen vor. Eine fettige Mahlzeit oder ein grippaler Infekt führen zu der gesundheitlichen Komplikation, die in der Regel keine gefährlichen Folgen verursacht. Trotzdem fühlen sich die Betroffenen aufgrund der Schmerzen unwohl und fragen, was gegen Bauchkrämpfe hilft. Auf lange Sicht lohnt es, den exakten Grund für die krampfartige Pein in Erfahrung zu bringen. Schnelle Maßnahmen, die bei Bauchkrämpfen helfen, stehen in der folgenden Zusammenfassung.

Was hilft bei Bauchkrämpfen

Hausmittel gegen Bauchschmerzen © Robert Kneschke

Das hilft gegen Bauchkrämpfe:

  • Wärme wirkt entkrampfend und durchblutungsfördernd
  • keimabtötende und entzündungshemmende Wirkung von Kräutertee
  • zeitnahe Abhilfe mit medikamentöser Behandlung,
  • Wickel mit Heilerde entgiften
  • Blähungen und Krämpfe durch Aktivkohle verhindern

 

Was hilft bei Bauchkrämpfen effektiv?

Gegen unangenehme Spasmen im Bauchraum hilft die Einwirkung von Wärme, da diese zur Entspannung der Muskulatur beiträgt. Des Weiteren fördert sie die Durchblutung, sodass Heilungsprozesse schneller in Gang kommen. Legen die Patienten eine Wärmflasche auf ihren Bauch, achten sie darauf, dass die Wärmequelle nicht direkt die Haut berührt. Weiterhin können sie:

  • ein heißes Bad nehmen,
  • ein Körnerkissen auf den Unterleib legen
  • oder ein Heizkissen verwenden.

 

Gleichzeitig unterstützt eine Tasse Kräutertee die Wärmebehandlung, während die nützlichen Inhaltsstoffe desinfizierend und keimabtötend wirken. Speziell die Gerb- und Bitterstoffe in schwarzem Tee entfalten einen positiven Effekt auf die menschliche Verdauung. Weitere Teesorten, die gegen Bauchkrämpfe helfen, sind:

  • Fenchel,
  • Pfefferminze,
  • Kamille
  • und Kümmel.

Sorgen die Krämpfe im Unterbauch für starke Schmerzen, verschreibt der Hausarzt krampflösende Schmerzmittel, zu denen beispielsweise Butylscopolamin gehört. Des Weiteren eignen sich Arzneien, die zur Entspannung der Darmmuskulatur beitragen, als Exempel Phytotherapeutika und Mebeverin. Lösen bakterielle Erreger die Pein im Bauchraum aus, schaffen Antibiotika Abhilfe.

 

Eine weitere Möglichkeit stellen Wickel mit Heilerde dar, da diese einen entgiftenden Effekt besitzt. Zu dem Zweck bestreichen die Betroffenen ein sauberes Tuch mit der Erde, die sie mit Wasser zu einem Brei vermischen. Legen sie den Stoff mehrere Stunden auf den Bauch, entfaltet sich eine schmerzlindernde und gleichzeitig wärmende Wirkung.

In manchen Fällen resultieren die Bauchkrämpfe aus einer Verstopfung oder starken Blähungen, die Druck auf die Darmwände ausüben. Ein natürliches Mittel, das die Schmerzen schnell vertreibt, besteht in Präparaten, die Aktivkohle enthalten. Diese nimmt einen positiven Einfluss auf die Verdauung und unterstützt die Darmmuskulatur beim Entspannen.

 

Was hilft bei Bauchkrämpfen und wie entstehen sie?

Die Bauchkrämpfe entstehen aus unterschiedlichen Gründen. Vorrangig führt eine fett- oder zuckerhaltige Ernährung zu einer erschwerten Verdauung. Die Darmmuskulatur verkrampft aufgrund des verhärteten Nahrungsbreis, sodass Du stechende Schmerzen verspürst. Oftmals begleitet ein lautes „Magenknurren“ die Pein. Jedoch stellt sie im Regelfall eine harmlose Komplikation dar, die innerhalb von wenigen Stunden selbstständig abklingt. Tritt die Verkrampfung in Kombination mit Durchfall auf, resultiert sie beispielsweise aus einer Magen-Darm-Grippe.

 

Zudem führt anhaltender Stress zu den psychosomatischen Bauchkrämpfen. Nicht in jedem Fall gilt der Darm als Ursprung der krampfartigen Leiden. Auch im Magen kommt es unter Umständen zu Beschwerden, welche die Schmerzen auslösen. Dazu gehört beispielsweise die als Gastritis bezeichnete Magenschleimhautentzündung. Auch eine Nierenerkrankung oder ein Magengeschwür sorgen für eine verspannte Muskulatur im Magen-Darm-Trakt.

 

Weitere Medikamente, die Bauchkrämpfe vereiteln

Leidest Du unter kolikartigen Bauchkrämpfen, liegt die Wahrscheinlichkeit eines Gallensteins nahe. Dieser entsteht in der Gallenblase und gelangt in den Gallengang. Seltener weisen die Krämpfe im Bauchraum auf den Darmkrebs hin. Bleibt das Missempfinden über einen längeren Zeitraum erhalten oder geht mit anderen Krankheitszeichen einher, suchen die Patienten besser ihren Arzt auf. Zu den typischen Symptomen, die Besorgnis erregen, zählen Fieber, Erbrechen oder starker Durchfall.

 

Entstehen die Krämpfe aufgrund chronischer Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, empfehlen die Mediziner Cortison-Präparate. Des Weiteren existieren Arzneien, die das Reizdarm-Syndrom – ebenfalls ein Risikofaktor für Bauchkrämpfe – effektiv lindern. Ebenso helfen Analgetika gegen die stechenden Schmerzen. Diese erhältst Du in Form von Tabletten, Tropfen oder Zäpfchen. Mittel zur Muskelentspannung heißen Relaxanzien, während entkrampfende Medikamente die Bezeichnung Spasmolytika tragen.

 

 

To Top