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Was hilft bei Arthrose im Knie – Wärme oder Kälte?

Was hilft bei Arthrose im Knie wirklich?

Der medizinische Fachausdruck für die Arthrose im Kniegelenk lautet Gonarthrose. Sie zählt zu den Abnutzungserscheinungen der Gelenke, die am häufigsten auftreten. Leidest Du unter der gesundheitlichen Komplikation und möchtest wissen, was bei Arthrose im Knie hilft? Die fünf nachfolgenden Tipps geben darüber Auskunft, wie Du die Schmerzen, die durch den Gelenkverschleiß entstehen, dämpfst. Neben der Verschleißerscheinung sorgt auch die Zerstörung des Knorpels für das vorrangig bei Bewegungen stattfindende Missempfinden.

 

Knie gebeugt

Kancken im Knie? Urheber: maridav / 123RF

Das hilft bei Arthrose im Knie

  • Weiterleitung von Schmerzen durch Kälte blockieren
  • Kräutersalben unterstützen Wundheilung und wirken entzündungshemmend
  • Medikamente unterbinden Entzündung und hemmen Knorpelabbau
  • Kohlwickel fördern Heilung bei inflammatorischen Prozessen
  • Wärme verbessert die Durchblutung und sorgt für Schmerzreduktion

 

 

Was hilft bei Arthrose im Knie und weshalb?

Durch die Arthrose im Knie kommt es zu einer starken Schwellung und der Überwärmung des Gelenks. Hierbei schafft eine intensive Kühlung, beispielsweise durch ein Kühlgel Abhilfe. Alternativ legen die Patienten einen nassen Waschlappen oder ein Tuch, in dem sich Eiswürfel befinden, auf das schmerzende Bein.

 

Reibst Du das von Arthrose betroffene Knie mit einer Kräutersalbe – beispielsweise Ringelblumensalbe oder Kampfercreme – ein, profitierst Du von einer Schmerzreduktion. Der Grund besteht in der entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Wirkung der Substanzen. Zu deren wichtigsten Inhaltsstoffen zählen:

  • die Flavonoide,
  • die Triterpene
  • und die Saponine.

 

Treten die Schmerzen, die aus der Knorpelzerstörung resultieren, stark auf, fragen die Betroffenen ihren Hausarzt, was gegen Arthrose im Knie hilft. Dieser rät ihnen zu einer medikamentösen Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika. Zu den bekannten Vertretern gehören Ibuprofen sowie die Acetylsalicylsäure, die sich beispielsweise in Aspirin befindet.

Eine weitere Maßnahme, die bei Arthrose im Knie hilft, stellen die Kohlwickel dar. Dafür verwenden die Patienten mehrere Weißkohl- oder Wirsingblätter, die sie auf das schmerzende Knie legen und mit einer Mullbinde befestigen. Aufgrund der entzündungshemmenden Inhaltsstoffe des Gemüses kommt es zu einem Abschwellen des Gelenks, sodass die Entzündung nicht länger zu einer Beeinträchtigung der Knorpel führt.

 

Neben der Kältetherapie unterstützt auch Hitze die Stimulation der schmerzenden Kniegelenke. Durch ein warmes Bad oder das Auflegen einer Wärmflasche verbesserst Du die Durchblutung im Knie, woraus eine schnelle Wundheilung resultiert. Durch regelmäßige Anwendungen der Wärmetherapie besteht die Möglichkeit, den Arthroseschmerz dauerhaft zu lindern.

 

Was hilft gegen Arthrose im Knie und wie entsteht sie?

Bei der Arthrose handelt es sich nicht zwingend um eine altersbedingte Komplikation. Vielmehr beeinflussen die körperliche Aktivität und die Lebensweise die Entstehung des Gelenkverschleißes. Zu den häufigen Ursachen der Gonarthrose zählen eine Überlastung sowie eine Gelenkentzündung. Da äußere Umstände zur Bildung der Erkrankung beitragen, sprechen die Ärzte von einer sekundären Arthrose. Auch Unfälle oder Fehlstellungen sorgen für eine beginnende Zerstörung der Knorpel im Kniegelenk.

 

Speziell Personen mit einer übermäßigen Körperfülle riskieren aufgrund des Übergewichts die Arthrose im Kniegelenk. Gewöhnen sich Kinder eine Fehlstellung der Kniegelenke an, beispielsweise indem sie o-beinig laufen, kommt es im Alter zu einer Mehrbelastung der Beine. Dadurch besteht ebenfalls die Gefahr, dass sich das Anfangsstadium der Arthrose bereits im frühen Erwachsenenalter entwickelt. Finden die Ärzte keine Grunderkrankung, die zum Gelenkverschleiß führt, leiden die Patienten an einer primären Arthrose. Um bleibende Schäden zu vermeiden, lohnt es, die gesundheitliche Komplikation bereits beim Auftreten erster Symptome zu behandeln.

 

Welche Anzeichen weisen auf die Gonarthrose hin?

Setzt der Gelenkverschleiß ein, spürst Du charakteristische Merkmale, die auf die Erkrankung hinweisen. Beispielsweise peinigen Dich die Knie beim Treppensteigen oder beim Laufen über ein unebenes Gelände. Im Regelfall schmerzen die Gelenke zu Beginn einer Bewegung stark. Das Phänomen bezeichnen die Mediziner als Anlaufschmerz. Dieser klingt durch regelmäßige Aktivitäten ab, bricht jedoch erneut bei einer Überbelastung aus. In dem Fall handelt es sich um den Belastungsschmerz. Weitere Symptome der Gonarthrose bestehen in knackenden Geräuschen, die beim Bewegen des Kniegelenks entstehen.

 

Trägst Du schwere Dinge, bemerkst Du einen stechenden Schmerz im Bereich der Knie. Ebenso verstärkt sich das Missempfinden, wenn Du längere Zeit sitzt. Vorrangig manifestiert sich die Pein hinter der Kniescheibe. Zusätzlich leiden die Betroffenen an einer Empfindlichkeit gegenüber feuchtkalten Temperaturen. Kommt es zu einem Wetterumschwung, spüren sie einen unangenehmen Druck in den Kniegelenken.

 

 

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