Was hilft bei Gelenkschmerzen?

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Schmerzen in den Gelenken, Was kann ich tun?

Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko der Gelenkschmerzen, die beispielsweise im Rücken oder in den Knien auftreten. Des Weiteren leiden die Betroffenen unter Umständen an schmerzenden Fingergelenken, was aus Rheuma oder einer Arthrose resultiert. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass eine Übersäuerung im Körper zu dem Missempfinden führt. Um dieses zu vertreiben, interessieren sich die Patienten dafür, was gegen Gelenkschmerzen hilft.

Das hilft schnell bei Gelenkschmerzen?

  • wärmende Bäder: Beruhigung schmerzender Gelenke
  • Kältebehandlung: stimuliert Schmerzrezeptoren, verhindert Reizweiterleitung
  • Wirsing-Wickel: helfen gegen Gelenkschmerzen
  • Heilerde: unterstützt Entgiftung im Organismus
  • Ringelblumensalbe: unterstützt Heilungsprozess entzündeter Gelenke

 

Was hilft bei Gelenkschmerzen zeitnah und unkompliziert?

Leidest Du unter starken Gelenkschmerzen, stellt ein heißes Bad eine gute Behandlungsmöglichkeit dar. Durch das warme Wasser verbessert sich die Durchblutung, sodass Heilungsprozesse schneller in Gang gesetzt werden. Schmerzen die Fingergelenke, führen die Betroffenen mehrmals am Tag ein Fingerbad – beispielsweise mit ätherischen Ölen – durch.

Resultieren die Gelenkschmerzen aus einer akuten Entzündung, die mit einer Schwellung und Überwärmung einhergeht, hilft ein Eisbad. Zu dem Zweck tauchst Du beispielsweise die Finger in eine Schüssel, in der Eiswürfel in Wasser auftauen. Alternativ umwickelst Du sie mit einem Tuch und drückst dieses auf die schmerzende Stelle, wodurch Du einen kühlenden Effekt erzielst.

Im Wirsing befinden sich entzündungshemmende Inhaltsstoffe, die vorrangig bei einer Gelenkentzündung gute Dienste leisten. Um den Schmerz zu lindern, legen die Betroffenen mehrere Kohlblätter auf das Gelenk und umwickeln es mit einer Mullbinde. Bleibt der Verband einige Stunden – besser über Nacht – auf der Haut, profitieren sie von einer deutlichen Schmerzreduktion.

Des Weiteren gehört die Heilerde zu den Mitteln, die gegen Gelenkschmerzen helfen. Mischst Du drei Esslöffel der Substanz mit Wasser, entsteht ein zähflüssiger Brei, den Du auf ein Tuch streichen kannst. Dieses legst Du auf das betroffene Gelenk, sodass die Erde Schadstoffe aus dem Körper zieht und den Heilungsprozess positiv beeinflusst.

 

Gegen die schmerzenden Gelenke hilft zudem die Anwendung der Ringelblumensalbe. In dieser befinden sich pflanzliche Wirkstoffe, beispielsweise Flavonoide und Saponine, welche die Wundheilung fördern und entzündungshemmend wirken. Weitere Alternativen zeigen sich in Form von:

  • Arnikasalbe,
  • Kampfersalbe,
  • Lavendelöl
  • und Propolis-Salbe.

 

Weiterführende Maßnahmen, die gegen Gelenkschmerzen helfen

Es existieren zahlreiche Gründe für die Schmerzen in den Gelenken. Beispielsweise führt eine Überlastung aufgrund schwerer körperlicher Arbeit zu einem Bewegungsschmerz im Rücken, den Armen oder in den Kniegelenken. Zudem entsteht durch eine vermehrte sportliche Betätigung eine Strukturstarre. Die Muskeln und Bänder zeigen sich in ihrer Funktion beeinträchtigt, sodass der Schmerz auf die Gelenke übergeht.

Neben der Belastung spielen auch Grunderkrankungen wie Rheuma oder Gicht eine wesentliche Rolle. Kommt es aufgrund der Arthrose im Knorpelüberzug des Gelenks zur Schwellung, spüren die Betroffenen ebenfalls anhaltende Schmerzen.

 

Charakteristische Begleiterscheinungen der Gelenkschmerzen

Leidest Du unter Gelenkschmerzen, tritt eine Vielzahl von Symptomen auf. In der Regel unterteilen die Mediziner die Anzeichen in:

  • den Anlaufschmerz,
  • den Ruheschmerz und
  • den Belastungsschmerz.

Bei der ersten Form spüren die Patienten die Pein, sobald sie die betroffenen Gelenke bewegen. Speziell bei degenerativen Veränderungen derselben kommt es zu der gesundheitlichen Komplikation. Der Nacht- oder Ruheschmerz setzt ein, wenn der Körper zur Ruhe kommt. Bewegst Du das Gelenk kaum oder gar nicht, beginnt ein unangenehmer Druck oder ein Pulsieren. Nachts verstärken sich die negativen Empfindungen, die unter Umständen zur Schlaflosigkeit führen.

Die Ruheschmerzen folgen im Regelfall einer Überlastung des Gelenks. Des Weiteren resultieren sie aus einer entzündlichen Erkrankung. Der Belastungsschmerz bleibt so lange vorhanden, wie die Betroffenen die Gelenke bewegen. Endet die körperliche Aktivität, spüren sie die Pein nicht länger.

Oftmals geht sie mit einer Verletzung des Gelenks oder einem entzündlichen Prozess einher. Um die Gelenkschmerzen weiter zu behandeln, lohnt sich ausreichend Bewegung, sodass sich die Muskeln und Sehnen entkrampfen. Gleichzeitig erweist sich der regelmäßige Genuss von Obst und Gemüse als sinnvoll. Dadurch beugst Du einer Übersäuerung Deines Körpers und damit den Schmerzen vor.

 

 

 

Seit 2010 schreibt der erfahrene Medizinredakteur Artikel und Nachrichten über verschiedene Gesundheitsthemen auf vitaloo.de. Er ist freier Publizist und Herausgeber des Magazins.