Homöopathie bei Angina Pectoris

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Angina Pectoris steht in direkter Verbindung mit einer Störung im Organismus, an der das Herz beteiligt ist. Es kommt oftmals zu Schmerzen im Brustbereich. Angina Pectoris verweist zum großen Teil auf einen drohenden Herzinfarkt. Wie behandelt die Homöopathie Angina Pectoris? Wir gehen dieser Frage im nachfolgenden Artikel auf den Grund.

Angina Pectoris
Angina Pectoris Schmerzen im Brustbereich – Urheber: stevanovicigor / 123RF

Ursachen für Angina Pectoris

Zumeist ist Sauerstoffmangel eine der häufigsten Ursachen für die Schwächung und Schädigung des Herzmuskels. Diese Schädigung geht mit einem schmerzhaften Druckgefühl einher und kann auf den gesamten Brustbereich ausstrahlen. Die Ursache für die Angina Pectoris ist zum großen Teil die koronare Herzkrankheit – kurz KHK.

Folgende Ursachen kann diese Krankheit haben:

  • Übergewicht,
  • Rauchen,
  • zu hoher Cholesterinspiegel,
  • Zuckerkrankheit,
  • Bluthochdruck,
  • zu hohe Belastung,
  • erbliche Faktoren sowie
  • psychischer und physischer Stress.

Was tun bei einem akuten Anfall?

Angina Pectoris tritt anfallartig auf, vor allem im Verlauf körperlicher Aktivität. Das Symptom kann über besonders fettreiche Ernährung begünstigt werden. Zu den häufigsten Symptomen für die Angina Pectoris zählen ein dumpfer Druck im Bereich der Brust und des Brustbeins. Dieses Druckgefühl kann sich bis hin zu einem intensiven Schmerz steigern. Die Schmerzen strahlen zum Teil auf den Nacken, den Hals in die Arme aus.

Die Symptome treten für einige Minuten bis zu maximal einer halben Stunde auf und klingen im Anschluss vollständig ab. Viele Patienten verspüren große Angst, die mit intensiver Schweißbildung, körperlicher Schwäche und erschwerter Atmung einhergeht. Doch einige dieser Anfälle bleiben unbemerkt und erhöhen die Gefahr eines folgenden Herzinfarktes.

Die Schulmedizin unterscheidet die folgenden Formen von Angina Pectoris:

  • stumme Angina Pectoris
  • stabile Angina Pectoris
  • akute und instabile Angina Pectoris
  • Prinzmetal-Angina Pectoris

Die jeweilige Diagnostik und Behandlung dieser Krankheit orientieren sich am Ausprägungsgrad. Mit der Häufigkeit der anfallartigen Schmerzen steigt das Risiko eines drohenden Herzinfarktes. Die Homöopathie und Naturheilkunde bei Angina Pectoris zielt auf eine Umorientierung der Lebensgewohnheiten und der Ernährung ab. Auf diese Weise soll verengten Gefäßen und den Ablagerungen entgegenwirkt werden.

Notfalltropfen für den Ernstfall

Im Ernstfall während eines Anfalls helfen Blütenessenzen, wie die Rescue Remedy Notfalltropfen, bis zum Eintreffen des Arztes bzw. der Rettungssanitäters.

Weitere Verfahren, die zukünftigen Anfällen entgegenwirken sollen, stehen in direktem Zusammenhang mit der Ernährung, Heilpflanzen und einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt über Schüssler Salze und eine Sanum Therapie.

 

Umstellung der Ernährung und Lebensweise

  • Risiko Patienten sollten insbesondere Gebratenes meiden und sich im Hinblick auf tierische Eiweiße einschränken.
  • Nüsse und Blaubeeren gelten als wertvoll. Die Blaubeeren gelten als Radikalfänger, die gerade die Cholesterinwerte senken.
  • Darüber hinaus beugt diese Frucht Bluthochdruck vor und wirkt einer Arterienverkalkung entgegen.
  • Selbst in gekochter Form beinhalten Blaubeeren immer noch wertvolle Antioxidantien.
  • Grünes Blattgemüse, wie Salat, Spinat oder grüne Paprika, beinhalten wertvolle, sekundäre Pflanzenstoffe, wie Folsäure, die den Risikofaktoren der Arteriosklerose entgegenwirkt.

Goldtropfen bei Angina Pectoris

Die Homöopathie empfiehlt bei Angina Pectoris homöopathische Goldtropfen. Es handelt sich dabei um eine Mixtur aus Crataegus, Veratrum Album D3 und Cactus D1. Während eines akuten Anfalls nehmen Sie jeweils alle 15 Minuten zwischen 5-10 Tropfen. Folgende

In der Naturheilkunde finden auch folgende Mittel ihre Anwendung:

  • Spigelia,
  • Oleander,
  • Glonoinum,
  • Arnica.

Darüber hinaus gibt es zu Rooibos Blättern, Salbei, Nieswurzel und Helmkraut positive Studien über die Wirkung bei Angina Pectoris. Kommt es zu einem akuten Anfall, kann eine Alkalisierung über Basenpulver ebenso hilfreich sein.

Klassische Herzmittel und ihre Wirkung

Überdies gehört Weißdorn zu einem klassischen Herzmittel, das vor allen Dingen bei beginnender Herzschwäche und zeitweisen, stechenden Druckgefühlen im Brustbereich und im Herz eingesetzt wird. Weißdorn fördert die Herzdurchblutung.

 

Fazit

Gerade bei einem akuten Anfall und einem merklichen Stechen im Brustbereich sollten Sie eine alleinige Selbstbehandlung jedoch vermeiden. In einigen Fällen kann sogar ein Herzinfarkt vorliegen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, um die Symptome eindeutig abklären zu lassen und eine effektive Therapie und Diagnostik zu starten. Die Naturheilkunde stellt über homöopathische Mittel vielmehr eine sinnvolle Ergänzung und Begleittherapie zur Schulmedizin dar.