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Ursachen und Symptome schmerzender Brustwarzen?

Fachärzte sehen in der Brustwarze, der Mamille, das Ende der Milchdrüsen, die ein Mensch mit auf die Welt bringt, vollkommen unabhängig von den sekundären Geschlechtsmerkmalen.

Bei den Männern übernehmen die Brustwarzen keinerlei Funktionen, anders als bei der Frau. Leiden Sie unter schmerzenden Brustwarzen, sobald Sie diese berühren?

Kommt es zu Brustwarzen-Schmerzen, ist das nicht nur unangenehm, sondern auch mit Sorgen verbunden.  Wir wollen aufklären, was dahinter steckt.

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Was sind schmerzende, juckende und leckende Brustwarzen?

Die Brustwarzen haben ein wirklich erstaunliches Eigenleben. Wer schon einmal in der Kälte nach draußen gegangen ist und nur ein sehr dünnes Oberteil anhatte, weiß, wovon die Rede ist.

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Phänomene in Verbindung mit den Brustwarzen, die uns immer wieder Rätsel aufgeben. Seltener haben zum Beispiel juckende Brustwarzen wirklich bedenkliche Hintergründe.

Oftmals lassen sich gerade die Brustwarze oder der Nippel sehr leicht irritieren. Das kann an einem schlecht sitzenden BH, an einem Waschmittel, Parfüm oder einem Pflegeprodukt sowie an Textilien liegen.

Von so genannten leckenden Brustwarzen ist die Rede, wenn eine milchartige Flüssigkeit austritt. Darunter können nicht nur stillende Mütter leiden.

In den meisten Fällen führt dieses Phänomen auf eine gutartige Zyste zurück oder auf eine hormonelle Veränderungen durch den Umstieg auf eine neue Pille oder durch die Menopause. Dennoch ist es ratsam, den Flüssigkeitsaustritt aus der Brustwarze von einem Arzt untersuchen zu lassen.

 

Aufbau der Brustwarze

Die Hauptaufgabe der Brustwarzen ist die Nahrungsversorgung durch die Muttermilch. Aus diesem Grund befinden sich direkt an der Brustwarze die Ausgänge der Milchdrüsen. Von Frau zu Frau können sich die Größe, die Pigmentierung und die Form der Warzen unterscheiden.

Schmerzende Brustwarzen
Schmerzende Brustwarzen bei Berührung – Weibliche Brust Anatomie Urheber: nerthuz / 123RF

Die weibliche Brust besitzt bis zu 20 Brustdrüsen. Die Ausgänge münden in der Brustwarze. Im Prinzip können wir die Drüsenausgänge nicht mit bloßem Auge erkennen.

Sprechen wir von der Brustwarze, meinen wir das pigmentierte Hautgewebe. Es befindet sich über dem Fettgewebe und dem Bindegewebe.

Menschen mit einem eher hellen Teint haben eine vergleichsweise hellere Brustwarze als diejenigen mit einem dunkleren Teint. Im Allgemeinen variieren die Farben von Rosa bis hin zu Dunkelbraun.

Tritt die Brustwarze in Kontakt mit Kälte oder Berührungen ziehen sich die Hautpartikel in der Umgebung zusammen und verhärten sich. Der eigentliche Bereich der Warze bleibt vollkommen haarlos.

Warum haben Männer und Frauen Brustwarzen?

Die Bildung der Brustwarzen erfolgt in einer sehr frühen Entwicklungsphase beim Embryo. So entwickelt sich die Brustwarze noch vor den eigentlichen geschlechtlichen Merkmalen.

Das mag ein Grund sein, warum auch Männer später zwei Brustwarzen haben, die lediglich kosmetische Funktion aufweisen. Darüber hinaus verweisen einige Männer auf die Region und die Brustwarzen, als erogene Zone, wie es eigentlich nur bei den Frauen der Fall ist.

Die Haut rund um die Brustwarzen wird als Warzenvorhof bezeichnet. Grundsätzlich reagiert dieser Abschnitt sehr empfindlich auf Berührungen. Dafür sind die unzähligen Nervenendigungen verantwortlich, die diesen Bereich durchziehen.

Von daher können auch harmlose Ursachen hinter schmerzenden Brustwarzen stecken, wie etwa sehr raue und kratzige Textilien. Es kann schon einmal dazu kommen, das es erst im Nachhinein zu Schmerzen in Verbindung mit der Kleidung kommst, die du schon eine ganze Weile getragen hat.

Oftmals verändern Textilien durch häufiges Tragen oder Waschen ihre Textur und können dann die äußerst empfindliche Haut reizen.

In Verbindung mit Hormonen können schmerzenden Brustwarzen auch auf Entzündungen hinweisen. Gerade wenn junge Mütter mit den Stillen beginnen, ist die Haut oftmals nicht an diese ungewöhnliche Belastung gewöhnt. In diesem Zusammenhang ist von der so genannte Thelitis die Rede. Nur wenn Betroffene hinter die eigentliche Ursache kommen, können sie die schmerzenden Brustwarzen in den Griff bekommen.

Schmerzende Brustwarzen im Wachstum

Viele junge Mädchen und Jugendliche leiden unter schmerzenden Brustwarzen. In diesem Stadium der Pubertät kommt es zu einem erheblichen Wachstum der Brust, was mit einer empfindlichen Brustwarze und Beschwerden einhergeht.

Im Prinzip können Sie nichts weiter machen, als die Brust in diesem Zustand in Ruhe zu lassen und lediglich leicht zu kühlen. Ähnliche Beschwerden treten auch in der Periode auf. Gerade kurz vor dem Einsetzen der Menstruation klagen sehr viele Frauen über Schmerzen in den Brustwarzen. All dies ist auf hormonelle Ursachen zurückzuführen, die mit Einsetzen der Menstruation verschwinden.

Schwangerschafts-Anzeichen: Schmerzenden Brustwarzen

Tatsächlich können die schmerzenden Brustwarzen auch der Vorbote für eine bestehende Schwangerschaft sein. Schließlich produziert der weibliche Körper in diesem Stadium Hormone, so viel es nur geht. In dieser Verbindung wachsen auch die Milchdrüsen sowie die gesamte weibliche Brust, um sich auf die Geburt einzustellen.

Dieser Prozess setzt schon sehr früh mit der Schwangerschaft ein. Neben den schmerzenden Brustwarzen ist der gesamte Warzenvorhof empfindlicher gegenüber Berührungen. Es würde also Sinn machen, sich einen Schwangerschaftstest aus der Apotheke oder Drogerie zu holen.

Weiterlesen: Schmerzende Brustwarzen während der Schwangerschaft

Schmerzende Brustwarzen in den Wechseljahren

Wie im Zuge der Schwangerschaft kann es auch in den Wechseljahren zu schmerzenden Brustwarzen kommen. Die eigentlichen Verursacher sind die Sexualhormone Progesteron und Östrogen.

In den Wechseljahren geht dem weiblichen Körper dieses Sexualhormon aus. Das zeigt sich in schmerzenden Brustwarzen, Spannung und Druckgefühlen im Bereich der Brust. Bei anhaltenden und chronischen Beschwerden ist es möglich, dem Körper die Hormone künstlich zuzuführen.

Nicht nur Frauen, sondern auch Männer kommen in die Wechseljahre, die oftmals als Midlife Crisis bezeichnet wird. Das männliche Sexualhormon Testosteron versiegt und die Männer sind viel anfälliger gegenüber hormonellen Einflüssen, die aus der Umwelt auf sie zukommen.

Schmerzende Brustwarzen bei Männern und ihre Ursache

Im Prinzip ähnelt die männliche Brustwarze der weiblichen. Wir treffen hier nur auf einen einzigen Unterschied: Das Brustgewebe beim Mann ist nicht auf die Bildung von Milch ausgelegt. Das mag ein Grund sein, warum es nicht ganz so intensiv und stark ausgebildet ist.

Schmerzende Brustwarze beim Mann
Schmerzende Brustwarze beim Mann Copyright: familylifestyle bigstockphoto

Was aber nicht bedeutet, dass Männer gar nicht auf äußere und hormonelle Einflüsse reagieren. Leidet ein Mann unter der Störung seines Hormonhaushaltes, kann er Beschwerden im Bereich der Brustwarzen bemerken.

Neben den schmerzenden Brustwarzen, können diese Hautareale spannen oder drücken. Gerade in der Pubertät sind beim Mann die Schmerzen der Brustwarze gar nicht so selten.

Medikamente und Alkohol

als Ursache für schmerzenden Brustwarzen

Der übermäßige Konsum von Alkohol kann ohne Weiteres zu schmerzenden Brustwarzen führen. Das ist gerade dann der Fall, wenn zum Beispiel Männer sehr viel Bier über lange Zeit getrunken haben.

Vergleichbare Beschwerden stellen sich bei Anabolikamissbrauch und bei anderen Medikamenten ein. In diesem Zusammenhang kann es nämlich zu krankheitsbedingten Störungen des Hormonhaushalts kommen, die beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion nach sich ziehen.

Einige Medikamente, wie zum Beispiel die Pille zur Empfängnisverhütung, können in Abhängigkeit vom Zyklus Schmerzen in den Brustwarzen nach sich ziehen. An dieser Stelle möchten wir einmal mehr auf die individuelle Verträglichkeit der Pille verweisen.

Wer also Probleme mit Schmerzen oder drückenden Brüsten unter der Einnahme der Pille hat, sollte dies unbedingt mit dem Frauenarzt besprechen. Alternativ gibt es auch andere Verhütungsmethoden, die keinerlei vergleichbare Beschwerden nach sich ziehen.

Zysten als Ursache für schmerzenden Brustwarzen

Eine Zyste ist ein kleiner Drüsenlappen, der sich mit Flüssigkeit füllt. Der Schreck ist erst einmal groß, wenn Sie Schwellungen in der Brust ertasten. Dabei lassen sich die Zysten erst dann wirklich fühlen, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben.

In den meisten Fällen bleibt die Flüssigkeit innerhalb der Zysten. Bei einer Abweichung wird der Arzt einer Gewebeprobe in Form einer Stanzbiopsie entnehmen. Diese Gewebeprobe wird dann im Labor eingehender untersucht.

Viele Frauen ertasten Knubbel oder ungewöhnliche Veränderungen innerhalb der Brust, die nicht immer auf einen Tumor hinweisen. In den meisten Fällen handelt es sich um ungewöhnliche Veränderungen, Fetteinlagerungen, Bindegewebe oder Drüsengewebe. Diese Knötchen werden wieder verschwinden. Dennoch sollten Sie unbedingt vom Frauenarzt untersucht werden. Er kann mithilfe des Ultraschalls bösartige Ursachen ausschließen.

 

MASTALGIE:

Kommt es zu schmerzenden Brustwarzen außerhalb des weiblichen Zyklus haben wir es mit der Mastalgie zu tun. Hier können Erkrankungen des Herzens und der Wirbelsäule die Ursache sein. Andere Damen leiden aufgrund eines zu großen Busens unter Schmerzen in den Brustwarzen.

Dafür gibt es spezifische Büstenhalter, die selbst eine sehr große Brust entsprechend stützen, um unangenehmen Schmerzen entgegenzuwirken. Zu den ernsthaften und besorgniserregenden Ursachen gehört das Mammakarzinom – zu Deutsch: Brustkrebs.

Sollten die Schmerzen nicht nachlassen und über eine längere Zeit hinweg andauern, sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt und lassen Sie Ihre Brust untersuchen. Ohnehin sollten Damen ab 35 Jahren sich regelmäßig einer Mammographie unterziehen. Hier wird die Brust auf mögliche Unregelmäßigkeiten untersucht.

 

MASTODYNIE:

Jede Frau, die zum ersten Mal ihre Periode bekommt, macht auch Bekanntschaft mit dem prämenstruellen Syndrom – kurz PMS. In diesem Zusammenhang verstärkt sich das Hungergefühl, es kommt zu Gemütsschwankungen, einer erhöhten Reizbarkeit und eben schmerzenden Brustwarzen.

Die Mediziner sind sich bis heute nicht darüber im Klaren, was die eigentlichen Ursachen für diese Schmerzen sind. Dennoch gehen die Vermutungen auf Sexualhormone, wie Progesteron und Östrogen zurück, sie signalisieren dem weiblichen Körper, Schwangerschaft und aktivieren die Milchdrüsen. Tatsächlich können dieses Schmerzempfinden sowie zusätzliche Wasser-Einlagerungen parallel dazu auftreten.

Tatsächlich gehören schmerzende Brustwarzen zu einem typischen prämenstruellen Syndrom. Bevor junge Damen zum ersten Mal ihre Tage bekommen, leiden sie oft unter starken Schmerzen direkt in der Brust, die bis in die Brustwarzen hineinziehen. Hinzu kommen eine erhöhte Reizbarkeit, starker Hunger und Gemütsbewegungen. Tatsächlich kann sich sogar etwas Wasser in den Brüsten ablagern, dass diese Beschwerden nach sich zieht.

 

GYNÄKOMASTIE:

Auch Männer können unter schmerzenden Brustwarzen leiden, vor allen Dingen wenn der Körper zu viel Östrogen ausschüttet. Gerade bei adipösen Jungen tritt dieses Syndrom in der Pubertät auf, da die Hormone zu einer Stimulation des Brustdrüsengewebes führen.

Der Körper produziert zudem überschüssiges Fettgewebe, was wiederum das Wachstum der männlichen Brust anregt. Gleiches passiert, wenn nach 50 zum Beispiel der Testosteronspiegel absinkt, demnach kann sich die Figur des Mannes gerade bei einem kräftigeren Aufbau verändern.

 

SCHWANGERSCHAFT:

Überhaupt nicht ungewöhnlich sind schmerzende Brustwarzen in der Schwangerschaft. Schließlich bereitet sich die Brust auf die Milchproduktion vor.

Damit einher geht eine Steigerung des Brustvolumens. Sollten die Beschwerden Überhand nehmen, ist es nicht notwendig, sich allein damit herumzuplagen. Der Arzt wird eine Behandlung einleiten.

 

STILLEN:

Gerade das Stillen direkt nach der Geburt ist für die Brustwarzen äußerst strapaziös, da sie diese Belastung gar nicht gewohnt sind. Andere Mütter leiden unter Milchstau, in diesem Fall kann die Milch nicht vollständig abgeleitet werden und staut sich in der Brust.

Andere Möglichkeiten und Ursachen sind die Entzündung der Milchkanäle oder Infektionen über Bakterien, die sich im Mund des Kindes befinden. Häufig sind die falsche Saugtechnik, eine ungünstige Haltung beim Stillen oder ein nicht ausreichendes Umfassen der mütterlichen Brust für die wunden Stellen und Schmerzen verantwortlich.

Schmerzen in Schwangerschaft: Eine Frau, die eine Schwangerschaft mitmacht, durchläuft einen komplexen Prozess der Umorientierung, der mit Hormonschüben und körperlichen Entwicklungen einhergeht. So bilden sich die Milchdrüsen erst in der Schwangerschaft aus. Sie bereiten sich auf das spätere Stillen vor. Schwangere klagen regelmäßig über schmerzenden Brustwarzen und eine Zunahme des Brustvolumens.

 

MASTOPATHIE:

Frauen durchlaufen im Alter von 30-50 zunehmende Umbauprozesse, die sich in dem Brustdrüsen abspielen. So leiden mittlerweile 80 % aller Damen genau in diesem Altersabschnitt unter der Mastopathie.

Dabei führen die häufigsten Untersuchungen hier auf die Menopause zurück und auf eine Umstellungsphase des gesamten weiblichen Körpers. Aber auch Störungen im Hormonhaushalt und eine Schilddrüsenunterfunktion kann für schmerzende Brustwarzen verantwortlich sein.

 

MASTITIS:

Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Brustdrüsen, die bei Schwangeren, frisch gebackenen Müttern und stillenden Frauen auftritt. Damit einher gehen Symptome, wie Fieber, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, eine Anschwellung der Lymphknoten und Schwindelgefühle. Auch außerhalb vom Wochenbett ist es möglich, dass eine Frau unter schmerzenden Brustwarzen leidet.

 

MASTALGIE:

Kommt es zu schmerzenden Brustwarzen außerhalb der Regelblutung, wird dieses Syndrom als Mastalgie bezeichnet. Die häufigsten Ursachen für diese Schmerzen sind Herzerkrankungen, sowie Krankheiten der Rücken und Wirbelsäule. Andere Damen leiden unter schmerzenden Brustwarzen, wenn sie schlichtweg eine sehr große Oberweite oder aber am Ende des Tages den BH abgelegt haben. Eine ernsthafte und schwerwiegende Ursache von schmerzenden Brustwarzen ist das Mammakarzinom: Brustkrebs.

Aus diesem Grund ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen die eigene Brust abzutasten, um Knötchen oder eine Veränderung frühestmöglich zu erkennen. In diesem Fall sollten Sie auf keinen Fall länger warten und sofort einen  Termin beim behandelnden Frauenarzt vereinbaren.

 

schmerzende Brustwarzen © SENTELLO

Bösartige Ursachen frühzeitig erkennen

In den meisten Fällen haben schmerzenden Brustwarzen vollkommen harmlose Ursachen, die sich innerhalb kürzester Zeit abstellen lassen. Wir warnen jedoch davor, diese Schmerzen und Entzündungen auf die leichte Schulter zu nehmen.

Andernfalls bleiben ernstzunehmende Ursachen lange Zeit unentdeckt, was die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Heilung nach unten setzt.

Die ersten einsetzenden Schmerzen im Bereich der Brustwarze können auch ein Vorbote oder eine Vorstufe für ein bösartiges Karzinom sein. In den meisten Fällen schmerzt dieser Knoten beim Tasten überhaupt nicht, kann im Nachhinein aber zu einer Entzündung führen. Das ist ein Grund, warum Sie unbedingt diese Symptome von einem Facharzt untersuchen lassen sollten.

Breitet sich eine entzündliche Rötung auf einer Brust langsam aus, kann dies ein erstes Anzeichen für Morbus Paget sein. Es handelt sich dabei um eine seltene Form der Krebserkrankung, die auf die vorliegende Karzinome hinweist. Neben den Schmerzen kann es zu

  • Ausfluss,
  • Nässen,
  • Jucken und
  • Schuppenkrusten kommen.

Wann kommt es zum Verdacht auf Brustkrebs?

In den meisten Fällen gilt ein Knoten, der sich ertasten lässt, oder aber blutige Absonderungen direkt aus der Brustwarze als die entscheidenden Vorboten für Krebs. Nach Aussage der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. erscheint die Brustwarze wie nach innen gezogen. Die restliche Haut der Brust ähnelt der Orangenhaut. Sie nimmt sehr große Poren an und kann sich leicht entzünden. Einige Ärzte stellen dann auch einen größeren Unterschied zwischen den beiden Posten fest.

Die besten Behandlungsmöglichkeiten in der Übersicht

Wie wir bereits im oberen Teil eingehend beschrieben haben, zielen die besten Heilungschancen immer auf eine direkte Behandlung der eigentlichen Ursache. Leiden Sie unter gereizter Haut und Schmerzen an den Brustwarzen, sollten Sie zunächst die Kleidung untersuchen und am besten nur sehr softe und weiche Textilien tragen, um die angegriffene Haut nicht weiter zu reizen. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, parfümfreie Salben und Öle einzusetzen und die Haut beim Stillen geschmeidig zu halten.

Das Risiko von Entzündungen im Wochenbett steigt. Widmen Sie sich von daher besonders intensiv der Pflege der Brustwarzen und setzen Sie dafür zum Beispiel Nachtkerzenöl oder Ringelblumensalbe ein. Einige Hebammen raten überdies zu so genannten Stillhütchen, damit die empfindliche Haut rund um die Brustwarzen nicht in Kontakt mit Keimen oder Bakterien kommt.

Was empfehlen die Frauenärzte bei schmerzenden Brustwarzen?

Fragt man nun einen Frauenarzt, wie sich bösartige Ursachen umgehen lassen, raten die meisten dazu, die Brust mindestens einmal im Monat gründlicher abzutasten und bei guten Lichtverhältnissen zu beobachten.

Der perfekte Zeitpunkt ist eine Woche vor den Beginn der letzten Regel. In diesem Stadium wird die weibliche Brust besonders weich sein und sich gut abtasten lassen.

Bis zum heutigen Tage entdecken 80 % aller Frauen Brustkrebs in der Selbstuntersuchung. 27 % der Frauen haben einen Knoten bei der monatlichen Selbstuntersuchung ertastet. Es geht also nicht nur darum, regelmäßig die Brust zu kontrollieren, sondern ein gutes Gefühl für sie zu bekommen.

Nur so ist es möglich, ungewöhnliche Veränderungen zielsicher einschätzen zu können. Vielr ungewöhnliche Veränderungen lassen sich nach der nächsten Menstruation oder Regelblutung gar nicht mehr ertasten und sind ein Zeichen für harmlose Ursachen. Eben genau das Verschwinden dieser Gewächse oder kleinen Veränderungen ist eines der eindeutigen Anzeichen, dass es sich auf keinen Fall um Krebs handelt.

Schritt für Schritt Anleitung:

Die Brust richtig abtasten und untersuchen

1. Zunächst sollte sich jeder möglichst viel Zeit und Ruhe nehmen, besonders gründlich vorzugehen. Stellen Sie sich am besten oberkörperfrei vor einen Spiegel. Sie können nun den Umfang, die Form und die Haut beider Brüste sehr gut beobachten. Hat sich etwas an der Lage der Brust oder der Größe auffällig verändert? Sind beide Brüste gleich groß? Wie steht es um die Farbe der Brustwarze? All diesn Fragen, bringen Ungereimtheiten oder Veränderungen ins Spiel.

2. Im nächsten Schritt bewegen Sie die Arme langsam nach oben und nach unten. Dadurch wird sich die Brust mit bewegen. Hierbei sollten Sie besonders aufmerksam vorgehen, denn ungewöhnliche Einziehungen und Verdickungen lassen sich bei diesen Bewegungen besonders gut beobachten.

3. Im nächsten Schritt greifen Sie sich die Brustwarze zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger. So können Sie die Brustwarze ganz vorsichtig abtasten und feststellen, ob Flüssigkeit oder weitere Absonderungen austreten. Bei blutigen Sekreten treten sollten Sie die Ursache unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen.

4. Nachdem Sie die Brustwarze eingehender untersucht haben, tasten Sie mit der flachen Hand und den drei mittleren Fingern die gesamten Bereiche der Brust bis zur Umschlagfalte ab. Verfahren Sie bis zum Brustbein und der Achselhöhle. Dabei sollten Sie unbedingt systematisch vorgehen, um kein Areal auszulassen.

Es versteht sich von selbst, dass alle Untersuchungen auf beiden Seiten mit derselben Sorgfalt durchgeführt werden. Am besten Sie notieren sich ungewöhnliche Veränderungen oder machen vielleicht sogar ein Bild mit dem Handy von den Brüsten und können das dann einen Monat später mit der nächsten Untersuchung vergleichen.

Es lohnt sich, sich eingehender mit der weiblichen Brust zu befassen und die Drüsen, die Warzen, die Haut und den Warzenvorhof gründlich zu untersuchen. So lassen sich Ungereimtheiten und Auffälligkeiten in einem frühen Stadium entdecken. Gerade bei bösartigen Erkrankungen steigen die Heilungschancen, je eher die eigentliche Krankheit diagnostiziert wurde. Die Verdrängungstaktik oder die Angst vor der Diagnose kann schwerwiegende Ursachen haben und die Heilungschancen drastisch nach unten setzen.

 

Natürliche Hausmittel, die gegen schmerzenden Brustwarzen helfen

Es ist ratsam, kühle Umschläge einzusetzen und diese mit Kamille oder Arnika zu versetzen. Es handelt sich um Naturheilmittel, die beruhigend auf die entzündete Haut wirken. Eines der wirksamsten Hausmittel, das viele noch von der Oma oder der Mama kennen, sind die Quarkwickel. Alternativ dazu kann auch Aloe Vera einen heilenden beruhigenden Effekt erzielen. Gerade wenn Sie unter sehr empfindlichen Brustwarzen leiden, sollten Sie eines dieser Hausmittel ausprobieren.

Schritt für Schritt Anleitung:

Quarkwickel gegen schmerzenden Brustwarzen

  1. Quark aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Eine Stoffwindel oder einer Kompressor mit den Quark einen halben Zentimeter dick bestreichen.
  3. Den Quarkwickel mit der Quarkseite direkt auf die Brustwarze legen.
  4. Das Tuch einschlagen und ein Päckchen bilden.
  5. Den Quarkwickel so lange auf der Brust belassen, bis der Quark vollkommen ausgetrocknet ist.
  6. Die Reste danach vorsichtig mit einem feuchten Tuch abwischen und entfernen.

Der Quarkwickel sollte nicht als unangenehm empfunden werden. In diesem Fall ist es ratsam, das Tuch vorsichtig zu entfernen. Es geht grundsätzlich um eine Heilung bzw. eine Linderung der Beschwerden.

Natürliche Heilmittel bei bösartigen Erkrankungen

Neben der konventionellen Behandlung durch die Medizin ist es empfehlenswert, natürliche Mittel auch bei bösartigen Erkrankungen einzusetzen, um die Beschwerden besser ertragen zu können. So gibt es mittlerweile naturheilkundliche Methoden, die auch parallel zur Krebstherapie eingesetzt werden.

Dazu gehören zum Beispiel

  • Mineralstoffpräparate,
  • Akupunktur,
  • Homöopathie,
  • Hypnotherapie oder
  • Milieutherapie.

Das Ziel jedes Patienten ist es, seine persönlichen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Nebenwirkungen durch die Bestrahlung die Chemotherapie nach unten zu ersetzen.

Darüber hinaus wird auch die Misteltherapie mittlerweile parallel zur Krebstherapie eingesetzt.

In diesem Zusammenhang ist es zu einem recht unübersichtlichen Feld unterschiedlicher Heilmethoden gekommen. Betroffene sollten sich von Fachärzten umfassend beraten lassen, um das Maximum aus der Behandlung herauszuholen.

Gerade wenn es zu schmerzenden Brustwarzen in den Wechseljahren kommt, kann eine leichte Massage Wunder wirken. In der Apotheke gibt es Lanolin, das viele auch als Wollfett kennen. Schon unsere Großmütter haben dieses Hausmittel gegen entzündete und schmerzenden Brustwarzen eingesetzt. Diese spezielle Salbe oder das Gel ist mit natürlichen Wirkstoffen versetzt, die beruhigend wirken.

Schmerzenden Brustwarzen vermeiden

Es ist gar nicht so einfach, Hormonschwankungen entgegenzuwirken. In den Wechseljahren solltenSie sich von daher sehr viel Ruhe und Entspannung können.

Dabei können

  • Meditationen,
  • Yoga,
  • spezielle Übungen und
  • beruhigende Tees

Wunder bewirken. Stress und Hektik sind der große Feind und führen oftmals zu Hitzewallungen und schmerzenden Körperpartien. Bei der Anwendung von natürlichen Heilmittel müssen Sie weniger Nebenwirkungen befürchten, dennoch sollten Sie aufmerksam die Packungsbeilage lesen.

Wann musst du wegen schmerzenden Brustwarzen zum Arzt?

In den meisten Fällen stecken vollkommen harmlose Ursachen hinter schmerzenden Brustwarzen. Es gibt sogar typische Lebensphasen, wie die Schwangerschaft oder die Wechseljahre, die mit diesen typischen Beschwerden in Verbindung stehen. Halten die Schmerzen über mehrere Tage an oder sind sehr stark, sollten Sie nicht länger warten und unbedingt zum Arzt gehen. Gerade wenn es zu einseitigen schmerzenden Brustwarzen kommt, können

  • Infektionen,
  • Bakterien,
  • Krankheiten und
  • Brustkrebs dahinter stecken.

Hier wäre es vollkommen destruktiv, längere Zeit zu warten. Die Schmerzen werden sich nicht von allein geben, sondern sich weiter ausbreiten.

Schmerzenden Brustwarzen in der Schwangerschaft?

Zunächst gehören schmerzenden Brustwarzen zu einem der deutlichsten Anzeichen, dass Sie schwanger sind. Alternativ dazu leiden viele vor dem Einsetzen der Menstruation unter leichten stechenden Brustwarzenschmerzen.

Für all diese Veränderungen sind die weiblichen Hormone verantwortlich. Schließlich verändert sich der gesamte Körper in der Schwangerschaft. Das setzt in dem Umbau der weiblichen Brust an, die sich auf die Milchproduktion vorbereitet.

Juckreiz im Bereich der Brustwarzen Copyright: Kishivan, Bigstockphoto

Nun können die schmerzenden Brustwarzen in der Schwangerschaft äußerst unangenehm werden. In vielen Fällen ist die Brust äußerst druckempfindlich, lässt sich kaum berühren und schmerzt über den gesamten Tag.

Aus diesem Grund raten wir dazu, ausschließlich weiche und sehr softe Textilien zu tragen, die keinesfalls reiben. Das gilt gerade für Unterwäsche. In vielen Fällen macht es Sinn, schon während der Schwangerschaft einen Still-BH zu tragen. Denn hier lassen sich die Einlagen im Bereich der Brustwarzen herausnehmen, wenn diese unangenehm drücken.

Schnelle Hilfe bei schmerzenden Brustwarzen in der Schwangerschaft

Gerade bei entzündeten, wunden und schmerzenden Brustwarzen ist schnelle Hilfe gefragt, um Ihnen eine Erleichterung zu verschaffen. Später beim Stillen sollten die Gegenmaßnahmen sofort helfen. Andernfalls setzen Sie das Stillen aufs Spiel, das niemals schmerzhaft sein sollte.

• Bei besonders gereizten Brustwarzen können Kompressoren mit Schwarztee helfen. Hier ist von so genannten Warmwasser Kompressoren die Rede. Doch Achtung: Stillen Sie Ihr Baby, sollten Sie die Rückstände vollständig beseitigen, denn Schwarzer Tee kann einen bitteren Geschmack hinterlassen.

• Bei leicht gereizten und geröteten Brustwarzen streichen Sie etwas Muttermilch mit den Händen aus. In der Muttermilch sind nämlich antibakterielle Inhaltsstoffe enthalten, die die gesamte Brustwarze vor Infektionen schützen. Das gelingt jedoch nur in einem Frühstadium.

• Heute raten die Hebammen zu einer feuchten Wundheilung. Damit möchte man Schorfbildung entgegenwirken. Darüber hinaus minimieren sich die Schmerzen am Warzenhof. Es können sich schnell wieder neue Zellen bilden, was die Heilung beschleunigt.

• Bei stärkeren Reizungen und Schmerzen in den Brustwarzen, sollte sie sich die Hände gründlich waschen und danach Lanolin auftragen, dass die meisten unter dem Begriff Wollfett kennen. Außerdem schützt Lanolin die Brustwarzen und wirkt schmerzenden Brüsten entgegenwirken. Für eine feuchte Wundheilung zuträglich können so genannte Zinn- und Silberhütchen sein, die unter dem BH auf der Brustwarze getragen werden.

Wissenschaftlich bisher nicht belegt ist die Wirkung von Homöopathie und Akupunktur, die viele Damen jedoch in der Schwangerschaft und in der Stillzeit anwenden, um sich Entspannung zu verschaffen. Verwenden Sie auf keinen Fall alkoholische Lösungen oder Cremes. Sie trocknen das gesamte Areal aus und können die Infektion ausbreiten. Auch Traubenzucker ist nicht steril und begünstigt die Ausbreitung von Pilzen und Bakterien.

Schmerzende Brustwarzen in der Schwangerschaft behandeln

Parallel dazu können Auflagen aus Hydrogel weiterhelfen. Hier ist ein sachgemäßer Gebrauch zwingend notwendig. Andernfalls kann es zu weiteren Infektionen kommen. Sie sollten unbedingt vermeiden, dass die Auflagen an den Wunden haften bleiben. Das Abtrennen kann in diesem Fall mit starken Schmerzen verbunden sein.

Leiden Sie bereits unter Entzündungen im Bereich der Warzen und dem Warzenvorhof, sollten Sie gerade natürliche und beruhigende Hausmittel einsetzen.

Juckt und schmerzen die Brustwarzen, sollten Sie auf keinen Fall kratzen und diese Bereiche möglichst in Ruhe lassen. Andernfalls riskieren Sie weitere Entzündungen.

Schwellen die Brüste an, steigen Sie auf einen größeren BH oder auf einen Umstands-BH um und tragen Sie besonders weite Kleidung, die Sie nicht eingeengt. Bei Brustdrüsenentzündungen und sehr starken Schmerzen sollten Sie einen Frauenarzt aufsuchen, denn in diesem Fall kann nur eine medizinische Behandlung weiterhelfen.

Wirksame Soforthilfe bei schmerzenden Brustwarzen

Auf jeden Fall helfen kühlende Packungen oder Quarkwickel gegen starke Schmerzen in den Brustwarzen in der Schwangerschaft. Versuchen Sie zunächst mit einem kühlen und weichen Waschlappen über die Brustwarzen zu streichen und dadurch eine Linderung zu erzielen. Oftmals kann der kühlende Effekt von Wasser bereits eine erste Verbesserung erreichen.

Gehen Sie in der Schwangerschaft besonders sorgsam mit den Brustwarzen um. Gerade beim Duschen sollten Sie den Warzenvorhof nicht zu kräftig abrubbeln und nur sanfte Handtücher verwenden. Andernfalls können sicher schnell Entzündungen oder Irritationen einstellen. Darüber hinaus kann etwas Lavendelöl helfen. Sie sollten die Brustwarzen und den Warzenvorhof auf jeden Fall geschmeidig halten und mit sensitiven und getesteten Pflegeprodukten einreiben.

Gerade wenn die Brustwarzen weiß oder blutleer erscheinen, handelt es sich oftmals um einen Gefäßkrampf. Diese Symptome können sich auch auf andere Areale ausweiten und sollten unbedingt von einem Arzt behandelt werden.

Wie Sie schmerzende Brustwarzen wieder loswerden?

Später in der Stillzeit sollten Sie so genannte Brusthütchen einsetzen. Lassen Sie sich am besten von einer Hebamme beraten, denn Sie hat praktische Tipps und Ratschläge, was am besten gegen schmerzenden Brustwarzen hilft.

Grundsätzlich sollte keine Mama über mehrere Wochen unter schmerzenden Brustwarzen leiden und über die oben genanntem Gegenmittel eine schnelle Linderung erfahren. Im Zweifelsfall sollten Sie unbedingt mit der Hebamme oder mit dem Frauenarzt über Ihre Beschwerden sprechen, um eine schnellstmögliche Linderung zu erzielen. Es gibt spezielle Salben oder Cremes, die entzündete, gerötete oder nässende Brustwarzen effektiv behandeln.

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