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Roter juckender Ausschlag unter den Achseln

Ausschlag unter den Achseln: Was ist das?

Unsere Haut versteht es wie kein anderes Körperorgan, über Veränderungen und Anomalien eine unmittelbare Aussage über die Gesundheit und mögliche Gesundheitsprobleme zu geben. Schuppen, rötliche Flecken und Bläschen sowie roter juckender Ausschlag unter den Achseln sieht nicht nur optisch unschön aus, sondern hat auch eine bestimmte Ursache. Wir stellen die Ursachen von Ausschlag heraus und empfehlen eine wirkungsvolle Therapie.

Ausschlag jucken unter den Achseln

Ausschlag unter den Achseln Urheber: saiyood / 123RF

 

Ursachen von rotem, juckendem Hautausschlag

Die Haut ist das flächenmäßig größte Organ und wirkt zugleich als Schutzmantel und Indikator für Krankheiten. Die Haut zeigt, wenn es uns gut geht, wenn wir gestresst sind oder wenn wir müde sind. So neigen einige dazu, gerade bei einem erhöhten Aufkommen von Stress gerötete Haut zu entwickeln. Andere werden bleich vor Schreck. Fangen Sie sich zum Beispiel ein Virus oder eine Grippe ein, neigt die Haut zu starken Rötungen und zeigt direkt an, ob etwas nicht stimmt. Die menschliche Haut gilt auch als Helfer für das Immunsystem.

 

Wie erkennen Sie Pilzinfektionen?

Die Mediziner sprechen von Hautausschlägen, die sich über größere Hautpartien erstrecken können. Auf den betroffenen Stellen sind zumeist bräunliche und rote bis hin zu weißen Flecken in aufblühender Form zu entdecken. Dies trifft immer dann zu, wenn sich Hautausschläge in Windeseile über größere Areale ausbreiten. Zum einen reicht schon das Erscheinungsbild eines Hautausschlags, um eine folgerichtige Aussage über die Ursache treffen zu können. Zum anderen spielt es eine Rolle, wo schlussendlich die Veränderungen auftreten. Die Reichweite der Ursachen umfasst Allergien bis hin zu Unverträglichkeiten und Reaktionen auf bestimmte Substanzen. Insbesondere unter der Armbeuge ist Hautausschlag in roter und juckender Form oftmals sehr unangenehm.

In der Wissenschaft ist von der Pilzinfektionen oder der Mykose die Rede. Der jeweilige Infekt wird durch Pilze, wie zum Beispiel den Hefepilz Candida albicans ausgelöst. So genannte Pilze können Sie sich als kleinste Lebewesen vorstellen, die vor allen Dingen die oberen Hautschichten besiedeln sowie den Darm. Insbesondere bei einer Schwächung oder bei einem Effekt infolge einer Antibiotikabehandlung, können sich schnell Infektionen über Pilze und Schimmelpilze einstellen. Diese haben gerade unter den Achseln leichtes Spiel, da sie sich in dem feuchtwarmen Milieu sehr wohl fühlen. Der juckende Ausschlag unter den Achseln ist zumeist sehr langwierig und nur mit viel Mühe wegzubekommen.

 

Was macht der Hautarzt bei Ausschlägen?

Unter dem Mikroskop lassen sich die eigentlichen Erreger feststellen. Hautärzte nehmen eine Probe der jeweiligen Pilzkultur aus den oberen Hautschuppen, senden diese ins Labor, um eine folgerichtige Diagnose fällen zu können. Woran erkennen Sie eine Pilzinfektion unter den Armen? Dieser rote und juckende Hautausschlag lässt sich zumeist an einer scharfkantigen Hautfärbung erkennen. Neben Juckreiz tritt auch ein merkliches Brennen auf. Kratzen Sie eine Stelle des roten Ausschlags auf, bildet sich eine raue Oberfläche.

Solch unangenehme Pilzinfektionen stellen sich auch im Bereich der Füße ein, insbesondere zwischen den Zehe treffen wir auf eine feuchtwarme Umgebung, in der sich auch Pilze pudelwohl fühlen. Wobei die Haut unter den Armbeugen für diese Infektionen prädestiniert ist, da es sich hier um aufgeweichte Haut handelt.

Was tun, bei rotem und juckendem Hautausschlag unter den Achseln?

Stellt sich nun heraus, dass es sich hierbei wirklich um eine Pilzinfektion handelt, bleibt Ihnen nur eines übrig: die Betroffene Stelle zu behandeln. Tatsächlich können eine folgerichtige Behandlung und eine Genesung mehrere Monate einnehmen. Insbesondere wenn sich eine Pilzinfektion hartnäckig festgesetzt hat, sollten Sie eine Behandlung keinesfalls aussetzen.

  1. Die betroffenen Stellen sollten täglich gründlich gewaschen und gereinigt werden. So können die abgestorbenen und infizierten Hautschüppchen abgetragen werden.
  2. Darüber hinaus sollte die Kleidung desinfiziert und bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Nur so können wir eine Neuinfektion vermeiden.
  3. Die vom Pilz befallenen Stellen profitieren von frischer Luft.
  4. Vermeiden Sie öffentliche, warmfeuchte Gebäude, wie zum Beispiel Schwimmhallen oder Saunen. Hier droht immer wieder das Risiko der Neuinfektionen.
  5. Stabilisieren Sie das Immunsystem, um die Infektion in den Griff zu bekommen und gehen zum Hautarzt, wenn Sie den Juckreiz nicht mehr aushalten.

 

 

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