Reizdarm Symptome erkennen

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Anzeichen eines chronischen Reizdarm

Reizdarm Symptome treten in unterschiedlicher Art und Weise auf und führen unter Umständen zu sehr unangenehmen Beschwerden, wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall und Blähungen.

Zur Risikogruppe gehören vor allem Patienten zwischen 20 und 30 Jahren. Wir bringen in diesem Beitrag Licht in das Dunkel und verweisen auf die häufigsten Reizdarm Symptome.

Symptome eines Reizdarm
Darm des Menschen – Urheber: eraxion / 123RF

Reizdarm – die problematische Diagnostik

Zumeist werden Reizdarm Symptome mit anderen ganz ähnlichen Erkrankungen und Krankheitsverläufen verwechselt. So hat man das Reizdarmsyndrom in unterschiedliche Krankheitstypen eingeteilt:

  1. Schmerzen,
  2. Durchfall,
  3. Verstopfung und
  4. Blähungen.

In diesem Zusammenhang liegt der Fokus auf dem Typ der Erkrankung, wobei das jeweilige Symptom vorangestellt wird. Steht das Reizdarmsyndrom – kurz RDS – in direktem Zusammenhang mit einer Verstopfung wird es als „Reizdarm vom Verstopfungstyp“ bezeichnet. Bedenken Sie, dass ein Krankheitsbild in ein anderes übergehen kann.

Wann verschlimmern sich die Symptome?

Die einzelnen Symptome können im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zum ersten Mal auftreten, und maximal ein halbes Jahr hinweg anhalten. In einigen wenigen, chronischen Fällen hat ein Patient sein Leben lang mit dem Reizdarmsyndrom zu kämpfen. Der Reizdarm tritt in Deutschland sehr häufig auf. So leidet jeder zweite Patient unter den unangenehmen Begleiterscheinungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes. Insbesondere Frauen leiden doppelt so häufig wie Männer am Reizdarmsyndrom.

Der Großteil aller Symptome tritt tagsüber auf, des Nachts klingen die Beschwerden wieder ab. Insbesondere unter psychischer Belastung und in Stresssituationen kommt es zu einer Steigerung der Symptome. Einige Patienten sind in der Lage, einzuschätzen, welche Nahrungsmittel, die Symptome des Reizdarms verschlimmern und welche verbessern. Über eine effektive Einstellung der Ernährung und des Speiseplans können diese Patienten direkt auf die Krankheitszeichen eingehen.

 

Folgende Symptome verweisen auf den Reizdarm:

  • Bauchschmerzen mit unterschiedlichen Auswirkungen und an unterschiedlichen Stellen des Bauchs,
  • ein brennender und stechender Bauchschmerz,
  • krampfartige Schmerzen in Wellenform und
  • ein ständiges Druckgefühl im Magen.
  • Veränderungen des Stuhls verweisen direkt auf ein Problem im Verdauungstrakt. Zumeist verbessern sich nach dem Stuhlgang die Beschwerden, einige Patienten berichten von seltenerem oder häufigerem Stuhlgang.
  • Es kommt in der Folge meist zu Durchfall, der plötzlich und sehr stark auftritt. Dieser ist von Begleiterscheinungen, wie die Bauchschmerzen und Blähungen begleitet.
  • Ein ebenso häufiges Symptom des Reizdarms sind Verstopfungen. Einige Patienten gehen nur drei Mal oder sogar seltener in der Woche auf die Toilette.
  • Leiden Sie unter einem Reizdarm, tritt in der Folge oftmals ein Völlegefühl auf.

Es ist vollkommen natürlich, dass im Zuge der Verdauung Gase im Darm gebildet werden. Doch im Falle des Reizdarms bilden sich diese Darmgase im Übermaß. Die Darmwand reagiert sehr stark auf diese Darmgase, was sich mit krampfartigen Schmerzen im Bauch bemerkbar macht. Die Schmerzen intensivieren sich je nach Ausprägungsart.

 

Diese Symptome weisen nicht auf einen Reizdarm!

Zugegebenermaßen sind diese Symptome äußerst unspezifisch und oftmals schwer zu deuten. Doch bei solchen Symptomen ist das Vorliegen eines Reizdarmsyndroms äußerst unwahrscheinlich:

  • ungewollter Gewichtsverlust,
  • Durchfall vor allen Dingen in der Nacht,
  • akutes und chronisches Fieber,
  • Blut im Stuhl und

Treten diese Beschwerden auf, so haben diese zumeist nichts mit dem Reizdarm zu tun. Sie sollten zwingend mit Ihrem Arzt einen Termin vereinbaren und die Symptome und Beschwerden abklären lassen.

Fazit

Hören Sie auf Ihren Körper und gehen auf die Beschwerden eines Reizdarms ein. Ihr Körper braucht vor allem Ruhe und Entspannung. Gerade in Stresssituationen steigern sich die Symptome über den Tag hinweg und sorgen für unerträgliche Beschwerden.

Viele Patienten berichten davon, dass gerade in den Abendstunden, die Schmerzen wieder abklingen. Stellen Sie fest, dass bestimmte Nahrungsmittel, die Symptome verschärfen, sollten Sie diese vollständig vom Speiseplan streichen und auf die Reaktion Ihres Körpers achten.

Quellen und Literatur:

http://www.internisten-im-netz.de/de_reizdarm-symptome_140.html

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