So kannst du Kokosöl zur Entgiftung nutzen

Ölziehen – Kokosöl Anwendung und Nutzen

Da wir alle jeden Tag mit Giftstoffen in Kontakt kommen, ist es für den Körper eine Wohltat, wenn wir ihn von Zeit zu Zeit aktiv entgiften.

Eine Möglichkeit, dem Organismus unter die Arme zu greifen: Nimm Kokosöl zur Entgiftung ein. Damit vertraust Du auf ein pflanzliches Mittel und hast vergleichsweise wenig Aufwand dabei.

Kokosöl zur Entgiftung
Kokosöl gesundheitliche Vorteile? Copyright: Photography Firm bigstockphoto

Den Großteil der täglichen Arbeit erledigen Leber und Nieren

Jeden Tag muss sich der Körper mit Umweltgiften auseinandersetzen. Über Deine Atemwege nimmst Du Partikel aus der Luft auf, die sich auch im Blut verteilen, sobald die sauerstoffreiche Luft der Lungen in die Blutbahn kommt.

Auch über das größte Organ des Menschen, über die Haut, nimmst Du schädliche Stoffe auf. Dazu kommen neben Partikeln aus der direkten Umwelt auch jene aus Seifen, Pflegelotions oder Rasierwasser. Für viele Frauen ist Make-up eine regelmäßige Hautbelastung. Der dritte Weg: die Nahrung. Beim täglichen Essen und Trinken ist es nahezu unmöglich, keine Gifte aufzunehmen.

All diese Dinge belasten einen gesunden Körper aber vergleichsweise wenig, denn das Immunsystem ist immer bei der Arbeit. In einem komplexen Zusammenspiel aus vielen Faktoren verdankst Du es vor allem der Leber und den Nieren, dass schädliche Stoffe erkannt und wieder ausgeschieden werden. Eine gezielte Entgiftung hilft Deinem Organismus, auch auf lange Sicht seinen Kampf gegen Umweltgifte zu führen.

Kokosöl Entgiftung – Das Wichtigste im Überblick

  • Kokosöl zur Entgiftung ist ein wirksames Mittel aus der Natur
  • das Öl wirkt gegen Viren, Bakterien und Pilze
  • es hilft, im gesamten Organismus abgelagerte Schadstoffe abzubauen
  • die Anwendung entlastet daher Nieren sowie Leber und kann zur Darmsanierung genutzt werden
  • bei gleichzeitigem Fasten zur Entgiftung sollte zur Sicherheit vorab der Hausarzt befragt werden

 

Die Wirkung von Kokosöl

Das Wirkprinzip: Wo setzt Kokosöl zur Entgiftung an?

Kokosöl besitzt aufgrund seiner Inhaltsstoffe gleich mehrere Eigenschaften, die Deinem Körper helfen können. Diese sind:

  •  zellschädigende Moleküle in Leber und Nieren werden reduziert
  •  die Darmflora wird in Balance gehalten/gebracht
  •  die Zahl der schädlichen Bakterien verkleinert sich dank antibakterieller Wirkung
  •  antivirale Substanzen töten viele Viren ab
  •  ein antimykobische Umfeld wird geschaffen, wodurch Pilze absterben
  •  Dein Körper erhält insgesamt mehr Energie

Um von diesen Eigenschaften zu profitieren, muss Kokosöl zur Entgiftung natürlich richtig angewandt werden.

[apn typ=“template“ template=“tpl-5″ asin=“B013GBN8MG“ tpl-infobox=“true“ false=““ tpl-features=“3″]

Kokosöl zur Entgiftung: die Darmsanierung

Der Begriff klingt zunächst ein wenig beunruhigend, ist jedoch schnell erklärt und kein Hexenwerk. Bei der Darmsanierung führst Du das Kokosöl zur Entgiftung oral zu, schluckst es also wie Nahrung herunter.

Auf diese Weise gelangt es in dem Magen-Darm-Trakt und kann das Verdauungssystem von innen heraus reinigen. Es wird eine gesunde Darmbewegung angeregt und Ablagerungen können von den Darmwänden entfernt werden. Über die Schleimhäute gelangt das Öl zudem auch in andere Bereiche des Körpers und kann damit systemweit wirken.

Die Einnahme sollte mindestens über 24 Stunden und bis zu einer Woche erfolgen. Wie viel und wie lange Du Kokosöl zur Entgiftung einnimmst, hängt davon ab, ob Du zugleich fastest oder Dich normal weiter ernährst.

1. Kokosöl und Fasten

Bei dieser Form der Entgiftung ersetzt Du die täglichen Mahlzeiten für mindestens 24 Stunden durch Kokosöl. Da mehrere kleine Mahlzeiten statt drei Großer die häufigere Empfehlung sind, verteilst Du also circa sieben Einnahmen über den Tag und nimmst pro Einnahme einen oder zwei Teelöffel des Öls zu Dir.

Die Entgiftung kann jedoch nur funktionieren, wenn Du mindestens zwei Liter Wasser (oft wird auch Apfelsaft empfohlen) dazu trinkst und in jedem Fall auf Dein Körpergefühl hörst. Ist der Nahrungsstopp zu anstrengend, solltest Du nicht um jeden Preis das Fasten fortsetzen! Manche verlängern das Fasten auf bis zu drei Tage und nehmen maximal etwas Reis als feste Nahrung zu sich.

„Hast Du aufgrund von Vorerkrankungen oder auch einfach so Bedenken, ist es immer sinnvoll, vorab mit dem Hausarzt über die geplante Einnahme von Kokosöl zur Entgiftung und das gleichzeitige Fasten zu sprechen!“

2. Kokosöl und Nahrungsaufnahme

Möchtest Du nicht fasten, nimmst Du einfach über den Tag verteilt insgesamt drei Esslöffel mit Kokosöl zu Dir. Fällt es Dir schwer, das Öl pur zu schlucken, kannst Du es problemlos am Morgen mit Deinem Müsli vermischen oder als Dressing über den Salat geben. Auch in nicht mehr zu heißem Tee kann das Kokosöl zur Entgiftung aufgelöst werden. Führe diese Art der Entgiftung bis zu sieben Tagen durch.

Kokosöl Anwendung

Kokosöl zur Entgiftung: Praktiziere das Ölziehen

Schneller, einfacher und dennoch nützlich ist das sogenannte Ölziehen. Hier nutzt Du das Kokosöl zur Entgiftung nicht durch herunterschlucken, sondern wie eine Art Mundspülung. Du spuckst das Öl also nach der Verwendung aus.

Diese Methodik funktioniert, da sich in der menschlichen Mundhöhle unzählige Bakterien, Viren und auch Pilze befinden. Diese Vorstellung ist nicht schön, doch Normalität. Über Speichel und Nahrungsbrei spülst Du viele dieser Erreger die Speiseröhre hinab und in den Organismus. Auch über das Zahnfleisch dringen sie tiefer ein. Es ist daher sinnvoll, an dieser Stelle anzusetzen und Kokosöl zur Entgiftung in den Mund zu nehmen.

Der Name Ölziehen leidet sich von der genauen Anwendungsweise ab:

  1. Du kippst täglich circa einen Teelöffel Kokosöl aus der Flasche.
  2. Diese Menge nimmst Du in den Mund und lässt Ober- und Unterkiefer geschlossen aufeinander liegen.
  3. Nun spülst Du so, als würdest Du nach dem Zähneputzen das Wasser durch die Zahnzwischenräume pressen. Du ziehst quasi das Öl durch sie hindurch.
  4. Versuche, diesen Vorgang 15 bis 20 Minuten zu praktizieren.
  5. Wichtig: Spucke am Ende das Kokosöl aus.

Das abschließende Ausspucken ist sehr wichtig, da sich während des Ölziehens viele Schadstoffe im Gemisch aus Öl und Speichel angereichert haben.

Um besonders gründlich zu sein, kannst Du daher auch als sechsten Schritt noch einmal Wasser in den Mund nehmen, kurz spülen und es gemeinsam mit möglichen Resten ausspucken.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen: 5,00 Punkte, von möglichen 5)