Wie wird Karottenöl benutzt – Anwendungsgebiete

Hast Du Dich schon einmal gefragt ob eine Karottenöl-Anwendung für Dich oder andere Familienmitglieder sinnvoll ist? Welche heilende Wirkung hat das Öl?

Die meisten wissen, dass Karotten gut für die Sehkraft sind, doch Karottenöl kann noch viel mehr. Vorausgesetzt natürlich, es wird richtig angewandt. Genau das beleuchten wir jetzt näher für Dich.

Die Karottenöl-Anwendung erfolgt äußerlich

Da Karotten sowohl als Snack, im Salat oder auch beim Kochen und Backen in vielen Küchen präsent sind und gleichzeitig in nahezu jedem Haushalt Speiseöl in der Küche steht, kann auch schnell der Gedanke aufkommen: Man kann Karottenöl bei der Zubereitung von Speisen verarbeiten. Dem ist jedoch nicht so.

Die Karottenöl-Anwendung erfolgt ausschließlich äußerlich. Du solltest es nicht trinken.

Karotten enthalten Inhaltsstoffe, die beispielsweise harntreibend sind und damit eine Entgiftung des Körpers unterstützen. Zudem wirken Karotten sowohl blutbildend als auch blutreinigend. Doch für diese Wirkungen auf den Organismus solltest Du nicht auf das Öl setzen, sondern ganz klassisch Karotten essen.

Die Karottenöl-Anwendung ist rein äußerlich und erfolgt auf zwei Arten:

1. Du kannst es direkt auf die Haut auftragen. Spare dabei natürlich Augen und Mund aus. Für Deine Frau oder andere weibliche Verwandte gut zu wissen: Sie sollten Karottenöl nicht unmittelbar vor Dem Auftragen des Tages- oder Abend-Make-up nutzen. Das Öl stört dessen Halt.

2. Eine zweite Möglichkeit der Karottenöl-Anwendung: Befeuchte Deine Haare und dann nutze das Öl wie ein Shampoo. Das kann eine hervorragende Alternative zu chemischen Mitteln sein.

In beiden Fällen ist es für Deine Gesundheit ratsam, auf ein Öl zu setzen, dass Bio- und ECO-zertifiziert ist.

Karottenöl – Das Wichtigste im Überblick

  • Karottenöl ist als reines Naturprodukt gesund
  • nutze es nur zur äußerlichen Anwendung
  • die Karottenöl-Anwendung kann auf der gesamten Haut erfolgen
  • auch als Shampoo ist es ideal (vor allem bei Spliss)
  • Kaufe Bio-Öl oder stelle Dein Karottenöl einfach selbst her

Karottenöl-Anwendung auf der Haut

Gibst Du Karottenöl zur Anwendung direkt auf die Haut, können die Inhaltsstoffe, allen voran das Carotin, direkt einziehen und spenden der Haut Feuchtigkeit ohne übermäßig zu fetten.

Da das Öl zugleich einen straffenden Effekt hat, ist es auch ein natürlicher Helfer gegen die ersten Falten. Statt auf Chemie zu setzen, kannst Du Karottenöl regelmäßig anwenden und musst Dir wenig Sorgen um Nebenwirkungen machen.

Neben der pflegenden und verjüngenden Wirkung kannst Du auch dann auf die Karottenöl-Anwendung setzen, wenn Du eine blasse Haut hast und Dir ohne Bräunungsstudio oder Sonnenbad eine gesündere Farbe wünscht. Das Carotin bringt einen leichten Bräunungseffekt mit sich.

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So benutzt Du das Öl am besten:

  1. Reinige Dein Gesicht mit klarem Wasser (Frauen sollten etwaige Make-up-Reste entfernen)
  2. Nimm ein wenig Öl in eine Handfläche
  3. Benetze die Fingerspitzen der anderen Hand mit dem Öl
  4. Gib immer nur eine kleine Menge auf die Hand und reibe diese sanft ein

Und noch ein Tipp: Da die Karottenöl-Anwendung die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, kannst Du sowohl morgens zum Frischmachen als auch Abends zur Regeneration in der Nacht auf das Öl setzen. Da es sich um ein pflanzliches Produkt handelt, spricht nichts gegen die tägliche Anwendung.

Karottenöl-Anwendung auf dem Haar

So wie die Haut von der Karottenöl-Anwendung profitiert, kannst Du auch Deiner Kopfhaut und den Haaren damit etwas Gutes tun. Der pflegende Effekt gelangt dabei bis in die Haarspitzen und kann diese gegen Spliss stärken.

Selbst bei bereits vorhandenem Haarspliss macht die Karottenöl-Anwendung Sinn, denn der schädliche Effekt kann damit abgemildert werden.

Der leichte Bräunungseffekt tritt natürlich auch auf der Kopfhaut auf, was bei Menschen mit sehr hellen oder lichtem Haar unerwünscht sein kann. Du musst Dir allerdings keine Sorgen machen, dass die Haare verfärbt werden. Das wird nicht passieren.

Und so funktioniert die Karottenöl-Anwendung für Deine Haare:

  1. Du tauchst Deinen Kopf ins Badewasser, beziehungsweise hältst ihn unter die Dusche, damit das Haar gut nass wird.
  2. Du nimmst das Öl und gibst etwas davon auf Deinen Kopf. Manche Hersteller empfehlen, das Karottenöl vor der Haarwäsche etwas zu erwärmen.
  3. Anschließend verteilst Du das Karottenöl mit beiden Händen im gesamten Haar und lässt es rund zehn Minuten einwirken.
  4. Nach dieser Zeit spülst Du das Haar gründlich und mit lauwarmen Wasser aus.

Insgesamt kannst Du bares Geld sparen, wenn Du auf die Karottenöl-Anwendung setzt und dafür teure Shampoos links liegen lässt.

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Bestehen bei der Karottenöl-Anwendung Risiken?

Da es sich bei Karottenöl um ein rein pflanzliches Produkt handelt, ist das Risiko für unerwünschte Wirkungen vergleichsweise klein. Es besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass Du allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagierst. Verträgst Du beispielsweise keine Karotten im Salat, ist auch bei der äußerlichen Karottenöl-Anwendung Vorsicht geboten.

Der bräunende Effekt der enthaltenen Carotine kann zudem unschöne Flecken erzeugen, wenn Du das Öl als Shampoo nutzt und zur Schuppenbildung neigst. An den Stellen mit trockener und schuppiger Haut kann der Bräunungseffekt stärker ausfallen, was dann sichtbar wird.

Du solltest zudem immer einen Dermatologen aufsuchen, wenn Du anhaltende Probleme mit Hautrötungen und Hautirritationen hast. Eine bestehende Hauterkrankung sollte nicht im Selbstversuch mit Karottenöl behandelt werden, sondern gehört in Fachhände.

Karottenöl selbst herstellen – Selfmade statt Einkauf

Die Karottenöl-Anwendung ist natürlich am einfachsten, wenn Du fertiges Öl kaufst. Hast Du allerdings bedenken, ob in fertigen Produkten auch tatsächlich nur die reinen Pflanzenbestandteile sind, kannst Du das Öl selbst herstellen. Dann musst Du auch keinerlei chemische Zusätze fürchten.

Du musst nur zwei Dinge einkaufen:

  • frische Karotten
  • Sesamöl (kaltgepresst)

Du gibst einfach 200 cl des Sesamöls in einen Topf und erwärmst es. Eine Karottenrübe zerkleinerst Du mit einer Küchenreibe und wirfst die Stückchen in ein verschließbares Glas. Das warme Öl kommt hinzu und Du verschließt den Deckel.

Jetzt heißt es nur 21 Tage warten und dabei auf einen warmen Standort des Glases zu achten. Dann ist Dein selbstgemachtes Karottenöl zur Anwendung bereit.

Tipp:

Hast Du es eilig und willst keine drei Wochen warten, kannst Du das fertig befüllte Glas auch für circa 20 Minuten in ein heißes Wasserbad stellen. Das Öl ist fertig, wenn die Karottenstückchen sichtbar aufgeweicht und die gesamte Flüssigkeit von orangener Farbe ist.

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