Entzündungen

Juckende Brustwarzen, was tun?

Starker Juckreiz an den Brustwarzen am Brustvorhof

Für viele Frauen ist es unangenehm, wenn die Brustwarzen jucken. Die Ursachen dafür sind vielfältig und zum Beispiel auf hormonelle Störungen, Entzündungen, Infekte oder eine Überempfindlichkeit zurückzuführen. Was Sie gegen juckende Brustwarze tun können, erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber.

 

Brustwarzen jucken unangenehm

Juckreiz im Bereich der Brustwarzen Copyright: Kishivan, Bigstockphoto

Was sind die Ursachen juckender Brustwarzen?

Nicht immer müssen krankhafte Ursachen hinter den juckenden Brustwarzen stecken. Schließlich handelt es sich bei der Brustdrüse um eine Hautdrüse, die sich unter Einfluss der Sexualhormone entwickelt. Gerade in dem braun-pigmentierten Bereich befinden sich sehr viele Nerven, die äußerst empfindlich sind. Auf Kälte, Hitze oder Berührungen kann die Brust sehr sensibel reagieren.

 

Juckende Brustwarzen – SCHWANGERSCHAFT: Häufig leiden Schwangere und Mütter in der Stillzeit unter juckenden Brustwarzen, da die weibliche Brust in diesem Prozess einer starken Beanspruchung unterliegt. In der Schwangerschaft stellt sich die Brust auf die Milchproduktion ein und beim Stillen ist sie über das Saugen des Kindes unentwegter Belastung ausgesetzt. Sehr empfindliche Frauen, die noch dazu eine falsche Stillposition ausgewählt haben, plagen sich mit Schmerzen und juckenden Brustwarzen.

 

Juckende Brustwarzen – PUBERTÄT: Aber auch junge Mädchen in der Pubertät klagen über juckende Brustwarzen. Hier kommt es zu einer Entwicklung des weiblichen Körpers und der sekundären Geschlechtsmerkmale, so dass diese Begleiterscheinungen gar nicht so selten auftreten.

 

Juckende Brustwarzen mit HAUTPROBLEMEN: Menschen, die unter Neurodermitis oder einer Pilzinfektion leiden, können auch juckende Brustwarzen aufweisen. In diesem Fall bestehen zumeist Beschwerden auf beiden Seiten. Eine weitere Ursache können Allergien sein oder eine Überempfindlichkeit gegenüber Fasern.

 

Sehr empfindliche Frauen sollten auf möglichst weiche Stoffe setzen und die Brustwarzen so wenig wie möglich reizen, um das Jucken einzudämmen.

Juckreiz im Bereich der Brustwarzen Copyright: Kishivan, Bigstockphoto

 

Juckende Brustwarzen behandeln lassen

Gerade wenn es im Zusammenhang mit dem Jucken zu Schmerzen der Brust kommt, sollten Sie einen Frauenarzt aufsuchen. Dieser wird erst einmal die gesamte Brust untersuchen. Doch es müssen nicht zwangsläufig Krankheiten die Ursache für dieses Problem sein. In diesem Fall lassen sich gerade über Heilpraktiker in der Naturheilkunde Lösungen finden. Bei schuppiger und sehr trockener Haut hilft zum Beispiel Nachtkerzenöl. Ist es zu Entzündungen gekommen, verschaffen kalt feuchten Lappen Linderung. Diese kühlenden Kompressen helfen auch bei Ekzemen oder Quaddeln. Aloe-Vera stellt sich noch dazu als wundheilend und entzündungshemmend heraus.

 

Quarkwickel und Heilerde gegen juckende Brustwarzen

Eine Quarkpackung oder Quarkwickel ist eine schonende Gegenmaßnahme. Dafür streichen wir eine Kompresse mit Quark ein, der wiederum nicht zu kalt sein sollte. Kommt der Quark direkt aus dem Kühlschrank, sollte er auf Zimmertemperatur gebracht werden. Die gestrichene Seite der Kompresse liegt auf der Brust und lässt den Quark dann leicht antrocknen. Im Anschluss entfernen Sie den Quark mit warmem Wasser.

Nicht jeder empfindet es als angenehm, Quark direkt auf die Brustwarze zu geben. Alternativ kann dieser in eine Mullwindel eingewickelt und aufgelegt werden.

Eine natürliche Gegenmaßnahme gegen juckende Brustwarzen bilden zudem Heilerde und Teebaumöl. Tatsächlich saugen die feinen Körner der Heilerde die Entzündungsstoffe in sich auf, die für den eigentlichen Juckreiz verantwortlich sind. Liegt eine Pilzerkrankung vor, bildet reines Teebaumöl ein wirksames Gegenmittel.

 

Für viele Frauen sind juckende Brustwarzen ein allgegenwärtiges Problem. Hier muss nicht zwangsläufig eine Erkrankung vorliegen. Oftmals sind es hormonelle Störungen, Reizungen, Allergien oder Entzündungen, die für den Juckreiz verantwortlich sind. Nachdem Sie krankheitsbedingte Ursachen beim Frauenarzt ausgeschlossen haben, können natürliche Heilmittel für Linderung sorgen. Je nach Ursache und Symptom helfen Teebaumöl, Heilerde, Quark oder Aloe-Vera und verschaffen eine wirksame Linderung.

 

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