Salmonellen Symptome

Salmonellen Anzeichen nach Lebensmittel-Infektion

Salmonellen stellen spezielle Bakterien dar, die eine Salmonellose auslösen. Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine ansteckende Gastro-Enteritis, in deren Verlauf bestimmte Salmonellen-Symptome auftreten.

Eine Salmonellen Verrgiftung kann sehr unterschiedlich starke Symptome auslösen, meist kommt es nach einer Infektion zu den unten beschriebenen Anzeichen. Die stärke der Salmonellen Sysmptome hängt vom gesundheitlichen Zustand des Betroffenen und der Art der Salmonellen ab. Salmonellen können unter Umständen schwer erkennbar sein, meist wird ein akuter Durchfall der nach ein paar Stunden vorrüber ist nicht einer Infektion mit Salmonellen zugeordnet.

Salmonellen Symptome

Salmonellen Symptome

Das Synonym für die Salmonellose lautet Salmonellen-Enteritis. Die Auslöser für diese Krankheit bestehen in verschmutztem Wasser oder infizierten Lebensmitteln. Daher gilt eine Ansteckung mit Salmonellen als Lebensmittel-Infektion. Die Inkubationszeit bei dieser Erkrankung liegt in der Regel bei fünf bis 72 Stunden. Seltener verlängert sich dieser Zeitraum auf sieben Tage, wenn sich viele Erreger im Organismus befinden. In dieser Zeit bemerken die Betroffenen die spezifischen Salmonellen-Symptome.

Zu den Krankheiten, welche die Salmonellen auslösen, gehören der Brech-Durchfall, Typhus und Paratyphus. Alle drei Infektionen entstehen durch verschiedene Salmonellen-Stämme. Hierbei bestehen die typischen Symptome in Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Gewichtsverlust und Verstopfung.

Die ersten Merkmale einer Salmonellen-Infektion

Zu den ersten Anzeichen einer Salmonellose zählen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. In vielen Fällen gleichen diese Merkmale den Symptomen einer Magen-Darm-Grippe. Um die genaue Krankheit zu bestimmen, untersuchen die Ärzte bei den Patienten den Stuhl oder das Blut. Bei einem Teil der Betroffenen verläuft die Erkrankung ohne die typischen Salmonellen-Symptome. Hierbei tritt lediglich ein Unwohlsein oder eine Kreislaufschwäche ein.

Die Merkmale einer Infektion zeigen sich in der Regel nach zwölf bis 36 Stunden nach der Ansteckung. Einige Patienten klagen über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Krämpfe. Diese Krämpfe haben ihren Ursprung in der Darmschleimhaut. Besetzen die Salmonellen diese Schleimhaut, geben sie dort Zellgifte ab. Dadurch erfolgt eine Entzündung im Dünndarm sowie im oberen Dickdarm. Weiterhin gehören zu den typischen bei Salmonellen auftretenden Anzeichen:

  • febrile Temperatur bis 39,0 Grad Celsius,
  • wässriger Durchfall,
  • heftige Krämpfe im Bauchbereich,
  • plötzliches Erbrechen
  • und Kreislaufprobleme.

Die Schwäche des Kreislaufs rufen vorwiegend die Abwehrreaktionen des Körpers hervor. Dieser versucht, die von den Salmonellen abgegebenen Giftstoffe zu bekämpfen. Im Regelfall klingen die Merkmale der Infektion nach ein paar Tagen wieder ab. Speziell Personen mit einem starken Immunsystem bemerken unter Umständen keines dieser Anzeichen. Sie leiden unter einer stillen Infektion.

Erkranken Betroffene an Salmonellen gibt es Symptome, die das äußere Erscheinungsbild betreffen. Beispielsweise bildet sich in diesem Fall auf der Zunge des Patienten ein grau-gelber Belag. Auf dem Bauch tritt ein Hautausschlag auf. Mediziner bezeichnen diesen als Roseolen. Bei einer Salmonellen-Infektion schwillt die Milz an und der Herzschlag verlangsamt sich. Das als Bradykardie bekannte Phänomen geht mit einem Wechsel aus Durchfall und Verstopfung einher.

Die Symptome einer schweren Salmonellose

Bei einer Infektion mit Salmonellen zeigen sich Symptome der Krankheit abhängig von ihrer Schwere variabel. Bei fünf Prozent der Betroffenen geht die Erkrankung mit schweren Symptomen einher. Dabei treten die Erreger beispielsweise in den Blutkreislauf ein und infizieren die inneren Organe. Als deutliche Warnsignale gelten massive Flüssigkeits-Verluste und der rasche Verlust von Körpergewicht. Eine spezielle Art von Salmonellen führt zu dem stetigen Ausscheiden von flüssigem Stuhl. Tritt dieser Zustand bei einem Patienten auf, bezeichnen die Ärzte diesen als Dauerausscheider.

Ärzte sprechen bei einer gefährlichen Infektion mit diesen Bakterien von einer Salmonellen-Sepsis. Die Salmonellen-Symptome zeigen sich hier in Form von hohem Fieber, Schüttelfrost und dem Versagen von Organen. Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem treten Nieren- und Lungenabszesse auf. Ebenso existieren Abszesse an der Leber als deutliches Anzeichen für eine schwere Erkrankung.

Weitere Merkmale bestehen in Entzündungen der Knochen und Gelenke sowie einer Infektion der Harnwege. In selteneren Fällen kommt es zu einer Meningitis oder einer Endokarditis. Bei einer Meningitis handelt es sich um eine Hirnhautentzündung. Die Endokarditis bezeichnet eine Entzündung der Herzinnenhaut. Bei einer schweren Salmonellose besteht im schlimmsten Fall Lebensgefahr.

 

Plötzlich auftretende Symptome und die damit einhergehende Gefahr

In einigen Fällen treten die Anzeichen einer Infektion mit Salmonellen plötzlich und besonders schwer auf. Dabei setzt der wässrige Durchfall ohne Vorwarnung ein und führt innerhalb kurzer Zeit zu einer Dehydrierung des Körpers. Hierbei besteht eine erhöhte Gefahr für Säuglinge und ältere Menschen. Die schwächere Immunabwehr dieser Personen bedingt den gefährlichen Verlauf der Erkrankung. In dem Stuhl der Leidenden befinden sich des Öfteren Reste von Blut und Schleim. Da die Salmonellose riskante Ausmaße annehmen kann, ist sie bei dem zuständigen Gesundheitsamt meldepflichtig.

Bei einer Salmonellose zeigen sich die ersten Salmonellen-Symptome innerhalb von höchstens zwei Tagen. Zu den deutlichen Anzeichen gehören ein flüssiger Durchfall, Kopfschmerzen, Krämpfe und Erbrechen. Im Gegensatz zu einer schweren Infektion mit Fieber und Gewichtsabnahme, klingen diese Merkmale innerhalb weniger Tage wieder ab.

Letzte Aktualisierung am

Literatur:

  • Wolfgang Piper: Innere Medizin. 2. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag.
  • Gerd Herold: Innere Medizin. Köln 2016: G. Herold Verlag
  • Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2009
  • Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber für Ärzte
  • Deutsches Ärzteblatt, Studien und aktuelle Nachrichten
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