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Haarausfall natürlich beheben

Ursachen und natürliche Mittel gegen Haarausfall bei Frauen

Fallen bei Frauen Haare aus, hat dies zumeist hormonelle Ursachen. Auch wenn Männer häufiger von zunehmendem Haarausfall betroffen sind, leiden auch zahlreiche Frauen unter dem Verlust ihrer Haare. Doch auch seelische und starke körperliche Belastungen können dazu führen, dass Ihnen die Haare ausgehen. Über eine Entgiftung und Reaktivierung des Körpers, können Sie Haarausfall entgegenwirken. Es ist möglich, Haarausfall bei Frauen natürlich zu beheben.

 

haarausfall bei frauen

Warum fallen die Haare aus? Urheber: gstockstudio / 123RF

Eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall ist Alopezie. Damit nehmen wir direkten Bezug auf den anlagenbedingten Haarausfall. Von dieser Ursache können auch Frauen betroffen sein. So leidet knapp die Hälfte aller Frauen über 50 unter dieser Form des Haarausfalls. In den jüngeren Jahren klagen vergleichsweise wenige Frauen über Haarausfall. Obendrein lässt sich dieser Form des Haarausfalls auch nicht mit dem Mann vergleichen. Hier erfolgt die Ausdehnung des Haarausfalls vielmehr im Bereich des Scheitels.

Wie viel Haarverlust ist normal?

Tatsächlich gehen uns am Tag 50 bis 100 Haare aus. Diese Zahl ist keinesfalls besorgniserregend. Sollten es jedoch viel mehr Haare sein, besteht dringender Handlungsbedarf. Betroffene stellen vor allen Dingen beim Kämmen auffällig viele Haare in der Bürste fest. Zudem finden sie Haare auf dem Kissen oder im Waschbecken. Machen Sie sich einmal die Mühe und zählen die Haare, die Sie am Tag verlieren. Übersteigen Sie dauerhaft die Hundertermarke, sollten Sie schnellstmöglich einen Dermatologen aufsuchen. Tatsächlich werden in einigen Kliniken bereits Haarsprechstunden angeboten, wie zum Beispiel an der TU München.

Die Ursache von Haarausfall bei Frauen

Um gegen den Haarausfall insbesondere bei Frauen vorgehen zu können, ist es zwingend notwendig, eine folgerichtige Diagnose zu stellen. Nur ein erfahrener Arzt ist wirklich in der Lage, eine zuverlässige und wirksame Therapie zu empfehlen. Vom Gespräch hin zur Diagnose und Untersuchung bewegen wir uns in der Anamnese. Ein Arzt befragt seinen Patienten nach chronischen Krankheiten. Die Befragung wird sich auch auf die Privatsphäre und Ihren Alltag sowie auf Medikamente hin ausdehnen. Diese Faktoren können Haarausfall verursachen.

Diagnose und Behandlung durch den Arzt

Eine wirklich schlüssige und effektive Aussage über die Ursache des Haarausfalls erreichen Sie über das Blutbild. Hier stellt der Arzt fest, ob ein Patient unter Vitaminmangel leidet oder Probleme im Hinblick auf die Schilddrüse bestehen. Darüber hinaus wird Ihre Kopfhaut unter die Lupe genommen. Mithilfe eines Trichogramms ist ein Facharzt in der Lage, auch unter die Haut zu sehen und zu erkennen, was sich unter der Kopfhaut abspielt. Ihnen werden ca. 50 Haare entnommen. Die Wurzeln werden in ein Labor gesendet. Im Labor kann ein klinischer Verdacht bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Natürliche Behandlung von Haarausfall

In der Naturheilkunde ist im Zusammenhang mit Haarausfall von ganzheitlichen Verfahren die Rede. Sie gehen auf die Basis einer Störung oder Erkrankung zurück und liefern dem menschlichen Organismus die notwendigen Substanzen, um zu einem harmonischen Gleichgewicht zurückzufinden. In vielen Fällen ist von einer chronischen Übersäuerung und einem Vitalstoffmangel auszugehen. Diese Übersäuerung hat auf Ihrer Kopfhaut den Haarausfall ausgelöst.

  • Sie sollten in der Folge insbesondere auf tierische Fette verzichten wie auch auf Weißmehl.
  • Alkohol, Zigaretten, sehr fettige Milch sowie Zucker stehen ebenfalls auf der roten Liste.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Stress.

Gönnen Sie Ihrer Kopfhaut natürliche Haarkuren, wie zum Beispiel Bockshornklee-Absud. Diese Kur setzt sich aus folgenden Inhaltsstoffen zusammen:

  • 1 l Wasser,
  • 200 Gramm Brennesselwurzeln und
  • 500 ml Essig.

Setzen Sie diese Haarkur für 30 Minuten an und reiben diese Mischung drei Mal in der Woche auf Ihre Kopfhaut. Folgende Kräuter können ebenfalls gegen Haarausfall helfen: Brennnessel, Rosmarin, Lavendel und Klette. Ein althergebrachtes Rezept gegen Haarausfall geht auf Bier zurück. So sollten Sie Ihre Haare einmal in der Woche mit Bier waschen.

 

Stressbedingter Haarausfall

Für Haarausfall gibt es zwei unterschiedliche Ursachen. Zum einen handelt es sich um genetische Ursachen, die zu dem Verlust der Haare führen und zum anderen kann auch zu viel Stress und Belastung zum Haarausfall führen. Ab wann müssen Sie sich Sorgen machen und wann leiden Sie unter stressbedingtem Haarausfall? Und was können Sie dagegen unternehmen? Wir gehen in diesen Fragen im folgenden Beitrag nach.

 

Wann leiden Sie unter stressbedingtem Haarausfall?

Im Prinzip stellt es noch kein Problem dar, wenn Sie jeden Tag ein paar Haare im Kamm finden. Tatsächlich verliert jeder Mensch am Tag ca. 100 Haare. Stellen Sie jedoch nicht über einen längeren Zeitpunkt nicht nur ein paar Haare im Kamm fest, sondern halten regelmäßig Haare nach dem Waschen in der Hand und finden diese auf dem Kopfkissen, sollten Sie der Ursache nachgehen. Mittlerweile leidet ein Drittel aller Männer unter Haarausfall. Doch auch jede zehnte Frau ist von diesem Phänomen betroffen.

In diesem Zusammenhang ist von einer genetischen Empfindlichkeit im Hinblick auf Testosteron die Rede. Hormonell bedingter Haarausfall wird in der Fachsprache als androgenetische Alopezie bezeichnet. Zu der zweithäufigsten Ursache von Haarausfall gehört das kreisrunde Ausgehen der Haare, das als Alopecia areata in bezeichnet wird. Hier stellen Sie in regelmäßigen Abständen kreisrunde kahle Flecken auf Ihrer Kopfhaut fest. Bis zum heutigen Tage konnten die Ursachen für diesen Haarausfall noch nicht ausreichend ergründet werden. Doch in den meisten Fällen vermuten die Ärzte psychische Ursachen und eine zu hohe Stressbelastung.

Ursachen von stressbedingtem Haarausfall

Stress ist eine der häufigsten Ursachen, auch wenn die Wissenschaftler die genaue Mechanik und Wirkung noch nicht vollständig erkundet haben. Leiden Sie unter einem erhöhten Stresspegel, kann es sein, dass diese Konzentration von negativen Botenstoffen direkt an Ihre Haarfolikel weitergegeben wird. Dies führt in der Konsequenz zu einer Entzündung der Kopfhaut und zu einem Ausgehen der Haare. Die Wachstumsphase ist vorzeitig beendet. Mitunter dauert es dann 2-3 Monate, bis die ersten Haare ausgehen.

Was hilft bei stressbedingtem Haarausfall?

Um gegen den stressbedingten Haarausfall vorzugehen, ist es empfehlenswert, die eigentlichen Ursachen herauszufiltern. So einfach es auch klingen mag, Sie sollten Stress und Belastung vermeiden. Auch wenn es dafür kein eindeutiges Patentrezept gibt, da sich die Vermeidung von Stress bei jedem Patienten anders darstellt. Meditation, Spaziergänge an der frischen Luft, Schlaf und Ruhe gelten als fundierte Formel, um etwas mehr Ruhe und Entspannung in Ihren Alltag zu bringen. Arbeiten Sie effektiv an Ihrem persönlichen Zeitmanagement und vermeiden eine körperliche und psychische Überlastung über den Tag hinweg. Motivation, Freude, Leistung und Erholung sowie ausreichend Schlaf gelten als gesunde Kombination, um eine Harmonie aus Gelassenheit und Belastung herzustellen.

Entspannungstechniken und Therapien

Wenden Sie bestimmte Entspannungstechniken an, die Ihnen dabei helfen, den persönlichen Stress effektiv abzubauen. In diesem Zusammenhang kommen wir auf die Naturheilkunde zu sprechen, denn hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, den Körper und Geist den nötigen Freiraum zu verschaffen. Die Bachblütentherapie hat für die einzelnen Beschwerden und Probleme des Alltags Naturheilmittel und Pflanzen entwickelt, die Ihnen Erleichterung versprechen. Weiterführende Methoden sind die Akupunktur oder die Streicheltherapie. Wobei zu einer der bekanntesten Methoden der Entspannung immer noch das autogene Training gehört. Folgende Methoden helfen, stressbedingtem Haarausfall entgegenzuwirken:

  •        Akupunktur,
  •        autogenes Training,
  •        Bachblütentherapie,
  •        progressive Muskelentspannung,
  •        Yoga,
  •        Tai-Chi
  •        Meditation.

Krankenkassen unterstützen Sie in der Finanzierung unterschiedlicher Therapie und Übungen. Zum Teil erfolgt diese finanzielle Entlastung über ein Bonusprogramm oder eine finanzielle Förderung von Sitzungen und Behandlungen, wenn diese vom Arzt verschrieben worden und bei einem ausgebildeten Therapeuten erfolgen.

Wir raten Ihnen dazu, Haarausfall direkt mit einem Facharzt zu besprechen. Es lassen sich verschiedene Ursachen ergründen, wie zum Beispiel krankhaften, genetischen und stressbedingten Haarausfall. Letzteres ist eine der ausgeprägtesten Formen, das Haar zu verlieren. Sie sollten Stress über Entspannungstechniken und Methoden entgegenwirken. Therapien werden zum Teil von der Krankenkasse finanziell gefördert.

 

Minoxidil gegen Haarausfall bei Frauen

Einige der häufigsten medikamentösen Behandlungsmethoden im Frühstadium bei Haarausfall bei Frauen erfolgt über den Wirkstoff Minoxidil. Gerade bei einer klinischen Diagnose hat sich dieses Medikament bewährt. Sie geben diese Lösung als zweiprozentige Mischung zwei Mal am Tag auf die betroffenen Stellen. Tatsächlich hat man diesen Wirkstoff eher zufällig entdeckt und bis zum heutigen Tage noch nicht einmal genau nachgewiesen, woher die eigentliche Wirkung bei Haarausfall kommt.

Zunächst hatte man das Mittel gegen Bluthochdruck eingesetzt. Die Patientin stellten jedoch eine Nebenwirkung fest: Minoxidil hat ihr Haarwachstum angekurbelt. Erwarten Sie jedoch keine Wunderwirkung in ein paar Tagen. Sie werden Minoxidil mindestens ein halbes Jahr anwenden, bevor Sie wirkliche Ergebnisse sehen. Außerdem lässt die Wirkung sofort nach, sobald Sie das Medikament absetzen.

In besonders schweren Fällen, wenn Patienten auf ungefährliche Therapie nicht mehr ansprechen, verschreiben Ärzte Tabletten. Hier ist von Antiandrogenen die Rede, die indirekt gegen die männlichen Hormone angehen. Jedoch sollten Patienten bei diesen Medikamenten immer Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Möchten Sie diese Nebenwirkungen umgehen und natürliche Heilverfahren austesten, so empfehlen sich vor allen Dingen Haarkuren aus Kräutern, Bier und die Umstellung der Ernährung.

 

weiterführenden Information

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/blog/haarausfall—tipps-und-hausmittel.shtml

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