Was hilft bei Hämorrhoiden?

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In ihrer natürlichen Form stellen die Hämorrhoiden kein Problem dar. Bei ihnen handelt es sich um die vergrößerten Schwellkörper, die zwischen dem Mastdarm und dem After existieren. Ihre Aufgabe besteht in der Kontrolle der Ausscheidungstätigkeit des Darms. Kommt es zu einer krankhaften Vergrößerung des Bereichs, fragen sich die Betroffenen, was gegen die Hämorrhoiden hilft. Die Mehrzahl der Patienten sucht aus Scham verspätet den Arzt auf, dabei zeigt sich die Behandlung im Frühstadium vorteilhafter.

 

Das hilft schnell bei Hämorrhoiden?

  • Hämorrhoiden-Salben und Analtampons: lindern Entzündungen
  • Verödung: Hämorrhoiden im Anfangsstadium verkleinern
  • Gummibandligatur: unterbindet Durchblutung der vergrößerten Schwellkörper
  • Sitzbäder mit ätherischen Ölen: entzündungshemmend
  • Ringelblumensalbe: wirkt antiseptisch

 

Was hilft gegen Hämorrhoiden und den Juckreiz?

Leidest Du unter Hämorrhoiden im Anfangsstadium, schaffen entsprechende Salben sowie Analtampons Abhilfe. Zu den enthaltenen Wirkstoffen zählen beispielsweise Zink, Aloe Vera und Hamamelis. Zudem unterstützt Panthenol die Abheilung der Entzündung, die oftmals durch die vergrößerten Schwellkörper entsteht.

Ebenso besteht die Möglichkeit, die Hämorrhoiden beim Hausarzt veröden zu lassen. Bei der Methode spritzt er ein besonderes Mittel, das zum Schrumpfen des Gewebes führt, in die Gefäßzuflüsse der Schwellkörper im Anus. Dadurch verkleinern sich die Blutgefäße und verbleiben im Enddarm.

Eine weitere Behandlungsoption stellt die Gummibandligatur dar. Mit dem Gummi schnürt der Mediziner die vergrößerten Hämorrhoiden ab und unterbricht auf die Weise ihre Durchblutung. Nach der ambulanten Maßnahme sterben sie ab, sodass der Organismus sie innerhalb kurzer Zeit abstößt.

Zu den natürlichen Mitteln, die gegen Hämorrhoiden helfen, gehören Sitzbäder mit ätherischen Ölen. Badest Du für 15 Minuten in lauwarmem Wasser, weichst Du die geschwollenen Blutgefäße auf, sodass ein manuelles Zurückschieben gelingt. Ingredienzien, die gleichzeitig antibakteriell und entzündungshemmend wirken, zeigen sich beispielsweise in Form von:

  • Eichenrinde,
  • Teebaumöl,
  • Arnika
  • und Kamille.

 

Des Weiteren profitieren die Patienten von der antiseptischen Wirkung von Ringelblumensalbe. Diese kühlt den entsprechenden Bereich und lindert den Schmerz. Gleichzeitig stimuliert die Creme die Blutgefäße, sodass eine Dämpfung des Juckreizes erfolgt. Um einen positiven Effekt zu erzielen, wiederholst Du das Auftragen der Salbe besser mehrmals pro Tag.

 

Was hilft bei Hämorrhoiden und wie entstehen sie?

Für die vergrößerten Schwellkörper im Afterbereich kommen unterschiedliche Ursachen infrage. Speziell ein dauerhafter Druck auf den Analbereich gilt als Risikofaktor für die krankhaft heraustretenden Hämorrhoiden. Fährst Du öfter lange Strecken mit dem Fahrrad, besteht die Gefahr, dass die gesundheitliche Komplikation auftritt. Weitere Gründe sind beispielsweise Übergewicht, häufiges Sitzen sowie eine fehlerhafte Ernährung. Gleichzeitig resultieren die geschwollenen Hämorrhoiden aus einer Bindegewebsschwäche, an welcher die Patienten von Geburt an leiden.

 

Welche Symptome treten im Normalfall auf?

Kommt es zu einer abnormen Vergrößerung der Hämorrhoiden, bemerkst Du typische Anzeichen, die sich bereits im Anfangsstadium unverkennbar zeigen. Beispielsweise plagen Dich ein lokaler Juckreiz und Blutungen im Afterbereich. Diese erkennst Du an Blutflecken, die nach dem Toilettengang auf dem Papier erscheinen. In der Regel spürst Du keine Schmerzen, da die Afterschleimhaut zu den schmerzunempfindlichen Körperstellen zählt. Trotzdem solltest Du Dich bereits bei Grad I informieren, was gegen die Hämorrhoiden hilft.

Schreitet das Phänomen ohne Behandlung fort, entwickeln sich die Hämorrhoiden zweiten Grades. Die heraustretenden Blutgefäße erfühlst Du, wenn Du den Afterbereich abtastest. Gleichzeitig gehen die vergrößerten Schwellkörper mit Schmerzen und starkem Nässen einher. Treten die Hämorrhoiden häufig nach außen, besteht das Risiko einer Einklemmung. Hierbei entsteht eine Reizung der empfindlichen Afterhaut, die bei den Betroffenen eine pulsierende Pein auslöst. Bleibt der Hämorrhoidalknoten für einen längeren Zeitraum – beispielsweise während des Radfahrens – eingezwängt, riskierst Du einen Gewebeverlust.

Entwickeln sich die vergrößerten Schwellkörper zu Veränderungen dritten oder vierten Grades, erfolgt kein eigenständiges Zurückziehen in die Afteröffnung. Demnach bleiben die Blutgefäße dauerhaft nach außen gestülpt und unterliegen der permanenten Reizung. Das führt zu einem andauernden Brennen und einem starken Juckreiz. Zusätzlich bemerken die Patienten lokale Absonderungen von Schleim und das „Stuhlschmieren“. Hierbei tritt Kot unbeabsichtigt aus dem After aus.

 

 

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