Schwangerschaft: Wann erkennt man das Geschlecht des Kindes?

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Wann erkennt der Frauenarzt das Geschlecht eines Babys?

Neben der Bestätigung der Schwangerschaft stellt vor allen Dingen die Feststellung des Geschlechts eine der grundlegenden Vorbereitungen auf die Geburt dar. Viele Eltern können es einfach nicht erwarten, herauszufinden, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Wir wollen im folgenden Beitrag herausstellen, ab wann man das Geschlecht des Kindes erkennen kann.

Gehören Sie zu der Gruppe der Eltern, die das Geschlecht ihres Kindes noch vor der Geburt erfahren möchten, ist der optimale Zeitpunkt bei ihrem zweiten, regulären Ultraschall gegeben. Zu diesem Ultraschall kommt es in der Regel in der 20. Schwangerschaftswoche. Zu diesem Zeitpunkt ist es für jeden Frauenarzt ein Kinderspiel, das Geschlecht Ihres Babys festzustellen. Es präsentiert sich wunderbar auf dem Bild des Ultraschalls.

3D Ultraschall
3D Ultraschall zur Bestimmung des Geschlechts – Urheber: woodoo007 / 123RF

Gerade in diesem Stadium ist der geschlechtliche Unterschied zwischen Mädchen und Jungen sehr deutlich zu erkennen. Selbstverständlich wird dieser Unterschied mit fortschreitender Schwangerschaft immer deutlicher. Eine bindende Voraussetzung ist reichlich Fruchtwasser. Für alle diejenigen, die auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt sich das letzte Schwangerschaftsdrittel für die genaue Bestimmung des Geschlechts.

Der frühestmögliche Zeitpunkt für die Bestimmung des Geschlechts

In den frühen Stadien kann ein Facharzt meist nur erahnen, ob Sie einen Jungen oder ein Mädchen erwarten. So manches Mal wird eine Entscheidung deswegen zurückgenommen. Es ist empfehlenswert, sich bis zur 20. Schwangerschaftswoche zu gedulden, um eine wirklich zuverlässige Antwort zu erhalten. In den ersten Wochen stellt es eine enorme Herausforderung das, das Geschlecht eindeutig zu bestimmen. Im Prinzip steht das Geschlecht eines Kindes aufgrund der genetischen Vererbung von Anfang an fest, doch ähneln sich Embryos in einem sehr frühen Stadium.

So besitzen alle Embryos eine Knospe, die sich sich als Wölbung bezeichnen lässt. Tatsächlich beginnt ein Embryo in der achten Schwangerschaftswoche mit der Produktion von Testosteron, wenn es sich um einen Jungen handelt. Genau diese kleine Wölbung wird dann angeregt, mit dem Wachstum zu beginnen und es entwickelt sich Schritt für Schritt das männliche Geschlechtsteil. Bei den Mädchen bilden sich aus der Wölbung die Klitoris und die Schamlippen.

 

Die Wissenschaft zur Bestimmung des Geschlechts

Es handelt sich hierbei um einen allmählich verlaufenden Prozess. So wird es einem Facharzt erst ca. ab der 11. Woche möglich sein, einen merklichen Unterschied zwischen den Geschlechtern auszumachen. Irgendwie ragt in diesem Stadium bei allen Kindern etwas hervor. Ein Mädchen bildet eine eher waagerechte Wölbung aus, die einen Winkel von 30° nicht erreicht. Wohingegen Jungen dazu neigen, eine Wölbung zu zeigen mit einem Winkel über 30° zur eigenen Wirbelsäule.

Liegt Ihr Baby während des Ultraschalls auf dem Rücken, ist der Facharzt in der Lage, erste Beobachtungen zu machen. Die Prognosen und Vergleiche unterschiedlicher Ultraschallbilder aus der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche kommen zu dem Entschluss, dass die Aussage und Vermutung auf ein Geschlecht relativ vage ist. Laut neuester Studien erfahrener Sonographie-Experten bestimmen die Ärzte das Geschlecht Ihres Babys in der 12. Schwangerschaftswoche nur zu 46 % korrekt. Schon mit der 13. Schwangerschaftswoche steigt die Wahrscheinlichkeit der richtigen Prognose auf überzeugende 80 %.

 

Mit Geduld zur korrekten Prognose

So ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie bereits bei der ersten Ultraschalluntersuchung das Geschlecht Ihres Babys erfahren. Nehmen Sie sich für diesen Schritt genügend Zeit, Sie werde früh genug vor der Geburt eine bindende Antwort erhalten. Immer mehr Eltern ist das Geschlecht und die Bestimmung vor der Geburt nicht mehr wichtig. So entscheiden sich viele, mit dieser Information bis zur Geburt zu warten. Das Hauptaugenmerk liegt in allen Umfragen auf der Gesundheit der Babys.

 

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