Vitamin D Nebenwirkungen – Hypervitaminose bei Vitamin D

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Vitamin D spielt im menschlichen Körper eine wichtige Rolle. Sie beteiligen sich an den Reaktionen des Stoffwechsels und regulieren den Verbrauch an Eiweißen, Mineralstoffen und Kohlehydraten. Im Gegensatz zu vielen Tieren kann der Mensch einen Großteil der benötigten Vitamine nicht selbst herstellen.

Deren Aufnahme erfolgt mit der Nahrung. Die einzige Ausnahme bildet das Vitamin D, das der Mensch durch Fotosynthese unter Einwirkung des Sonnenlichtes gewinnt. Bei normaler Ernährung und Lebensweise besteht weder die Gefahr einer Unter-, noch Überversorgung an Vitaminen.

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Hypervitaminose

Vitamin D reguliert den Auf- und Abbau der Knochen sowie den Kalziumhaushalt. Der tägliche Bedarf liegt bei Kindern ab dem ersten Lebensjahr und bei Erwachsenen bei 20 Mikrogramm am Tag. Rund 80 Prozent gewinnt der Körper durch Fotosynthese aus dem Sonnenlicht.

Die restlichen 20 Prozent nimmt er mit der Nahrung auf. Das Verhältnis kann aufgrund der Hautfarbe und jahreszeitlich bedingt schwanken. Insbesondere in den Wintermonaten ist die Eigenproduktion an Vitamin D durch das fehlende Sonnenlicht stark eingeschränkt. Eine Alternative zum Ausgleichen des Defizits stellen Vitamin-D-Präparate in Form von Tabletten oder Pillen dar. Allerdings besteht die Gefahr einer Überdosierung, die mit zahlreichen Vitamin D Nebenwirkungen einhergeht.

Die typischen Vitamin D Nebenwirkungen

Gerade in der dunklen Jahreszeit neigen viele Menschen dazu, ihren Mangel an Vitamin D neben der Nahrung mit sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen. Laut Angaben der Hersteller handelt es sich bei den Pillen und Tabletten um keine Medikamente. Sie geben dem Körper vielmehr das, was die normale Kost nicht enthält. Eine unsachgemäße Einnahme führt infolge einer zu hohen Dosis im Körper zu teilweise gefährlichen Vitamin D Nebenwirkungen. Eine kurzzeitige Überdosierung macht sich durch folgende Anzeichen bemerkbar:

  •         Übelkeit,
  •         Herzrhythmusstörungen,
  •         Kopfschmerzen,
  •         Appetitlosigkeit,
  •         Erbrechen,
  •         starker Durst sowie
  •         Müdigkeit und Schwäche.

Nach dem Absetzen der Präparate bessern sich in vielen Fällen die Symptome durch ein Normalisieren des Vitamin-D-Pegels im Körper.

Bei einer Hypervitaminose, der chronischen Überversorgung sind die Vitamin D Nebenwirkungen weitaus gravierender. Das überschüssige Vitamin D führt zum Ablagern von Kalzium in den Nieren und Blutgefäßen. Neben den erwähnten Symptomen einer akuten Überdosierung tritt eine Erkrankung der Nieren auf. Es kommt zur Bildung von Nierensteinen und mit schwerem Verlauf zum gänzlichen Nierenversagen. In vielen Fällen führt ein Verkalken der Blutgefäße zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der hohe Gehalt an Vitamin D beeinträchtigt außerdem das Bilden von T-Zellen, was zu einer Schwächung des Immunsystems führt. Damit ist der Organismus fortan anfälliger für Krankheiten durch Infektion.

Gegenmaßnahmen beim Auftreten von Vitamin D Nebenwirkungen

Bei den ersten Anzeichen von Nebenwirkungen während einer Therapie mit Vitamin D wenden sich die Betroffenen an ihren behandelnden Arzt. Nach einer ausführlichen Anamnese misst er im Rahmen einer Untersuchung des Blutes den Calcidiolspiegel. Dieser liegt bei einem gesunden Menschen zwischen 32 und 70 Nanogramm pro Milliliter Blut. Im Falle einer Hypervitaminose, Überdosierung mit Vitamin D ist dieser bis um das Fünfzehnfache erhöht.

Die ersten Gegenmaßnahmen bestehen in einer sofortigen Reduktion der Vitamin-D-Dosis oder einem gänzlichen Absetzen des Präparats. In der Regel verschwinden die Vitamin D Nebenwirkungen nach kurzer Zeit. Während der Therapie empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks und des Calcidiolspiegels. Eine mit der Vitamin-D-Überdosis zusammenhängende Folgeerkrankung bedarf einer eigenen Therapie.

 

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