Triglyceride homöopathisch senken

Triglyceride – Fettzellen im menschlichen Gewebe

Triglyceride sind den Blutfetten zuzuordnen, erhöhte Werte stellen wiederum für das menschliche Herz-Kreislauf-System einen erheblichen Risikofaktor dar. Die erhöhten Triglyceridwerte lassen sich mit erhöhten Cholesterinwerten vergleichen. Wie lassen sich Triglyceride homöopathisch senken, um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen?

Vorsicht bei zu hohen Triglyceridwerten

Unser Körper benötigt Triglyceride als Energiespeicher. Doch gilt es, im Hinblick auf die Triglyceride ein harmonisches Gleichgewicht zu halten, andernfalls steigt das Risiko für Gefäßerkrankungen. Zumeist stellen die Ärzte über Laborwerte zu hohe Blutfettwerte fest. Insbesondere Diabetiker sollten einen Blick auf die Triglyceridwerte werfen, da eine zu hohe Konzentration zu Schädigungen der Blutgefäße führen kann.

Triglyceride bilden den Hauptanteil unserer Nahrungskette. Unser Körper ist in der Lage, aus der Nahrung Triglyceride selbstständig zu bilden. Die Konzentration der Blutfettwerte lässt sich im Blutserum messen, da diese als Neutralfette in den Blutgefäßen schwimmen. Erreichen die Werte ein ungesundes Level, kann dies zu weitreichenden Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems und im Endeffekt zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Demzufolge sollten zu hohe Triglyceridwerte herabgesetzt werden.

Über Homöopathie Triglyceridwerte senken?

Im menschlichen Serum sollten circa 150 mg/Deziliter Triglyceride enthalten sein. Bei Männern und Frauen gelten die gleichen Grenzwerte. Stellt der Arzt zu hohe Blutfettwerte fest, gilt es die gesamte Ernährung umzustellen. Leben Sie körperlich aktiv und streben ein Idealgewicht an, so können Sie Ihre Triglyceridwerte positiv beeinflussen. Alkohol, Zucker und eine ungesunde fettreiche Ernährung wirken sich negativ auf die Konzentration dieser Werte aus. Darüber hinaus hat man im Zusammenhang mit einigen Medikamenten negative Wirkung festgestellt. Insbesondere bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann es zu hohen Blutfettwerten kommen. Steuern Sie von Anfang an gegen und senken die Triglyceride homöopathisch.

Triglyceridwerte natürlich senken

Gerade nichtmedikamentöse Maßnahmen sind Patienten zu empfehlen, die mit erhöhten Triglyceridwerten zu kämpfen haben. Bei leicht erhöhten Werten reicht es zumeist, die Ernährung umzustellen und einen gesunden Lebensstil mit ausreichender Bewegung anzustreben.

(Fettzellen im menschlichen Gewebe und zwischen den Blutgefäßen und Kapillaren. Wissenschaftliche 3D gerendert Illustration.)

Triglyceride Fettzellen
Triglyceride – Fettzellen im menschlichen Gewebe und zwischen den Blutgefäßen und Kapillaren / Urheber: Spectral / 123RF

Auf diese Weise können Sie der Einnahme von Medikamenten entgegensteuern. Sind die Werte jedoch stark erhöht, sollten Sie sich mit dem Gedanken einer Therapie zur Senkung der Werte anfreunden. Besprechen Sie die ergänzte Medikamenteneinnahme mit Ihrem Arzt. Sie sollten auf jeden Fall auf Alkohol verzichten, denn dieser führt zu einer Erhöhung der Triglyceridwerte. Haben Sie wieder einen akzeptablen Wert erreicht, ist ein moderater Alkoholkonsum kein Problem. Bedenken Sie, dass Alkohol einen hohen Kalorienbedarf beinhaltet. Möchten Sie Ihr Gewicht reduzieren, ist es ebenso sinnvoll, auf alkoholische Getränke zu verzichten.

Über die Ernährung die Triglyceridwerte senken

Süßwaren und Backwaren stehen ebenfalls auf der Roten Liste Ihres Speiseplans. Greifen Sie auf die Vielfalt der pflanzlichen Lebensmittel, wie Obst und Gemüse zurück. Doch achten Sie in diesem Zusammenhang auf die Zuckeraustauschprodukte, wie zum Beispiel Laktik, Fructose und Sorbit. Empfehlenswert für alle Patienten mit erhöhten Werten sind Fettfische. Zu den Fettfischen gehören Hering, Lachs, Sardinen, Thunfisch und Makrelen. Diese liefern einen hohen Anteil der wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die wiederum die Triglyceride auf natürliche Weise senken. Dünsten Sie ausschließlich mit Oliven- oder Rapsöl, auch hier erhalten Sie die wichtigen ungesättigten Fettsäuren. Alternativ dazu empfehlen wir Ihnen Fischölkapseln, diese enthalten Omega-3-Fettsäuren in hochkonzentrierter Form. Sie sollten diese Kapseln jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich nehmen.

Ingwer, Knoblauch und andere Gewürze wirken sich positiv auf die Blutfettwerte aus. So veröffentlichten Forscher 2011 an der Florida State University eine Studie. Sie stellten fest, dass die Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel diesen um 23 % senken konnten, indem Sie einfach ein halbes Jahr lang jeden Tag einen Apfel aßen. Alternativ dazu nahmen Sie getrocknete Apfelscheiben zu sich. Tatsächlich können Sie über Äpfel auch Ihren Cholesterinspiegel senken. Die Pektine binden vor allen Dingen die Gallensäure an sich. Die Leber ist angehalten, neue Gallensäure zu bilden, um die Fettverbrennung anzutreiben. Dafür benötigt sie Cholesterin.

 

Das natürliche Wundermittel: Knoblauch

In der Naturheilkunde gilt Knoblauch als Wundermittel. Verantwortlich für diese Wirkung ist die Schwefelverbindung Allicin, die in Knoblauch enthalten ist. Durch das Schneiden und Hacken setzt sich das Enzym Alliinase frei. Es reagiert mit dem vorhandenen Alliin und Allicin entsteht. In diesem Zusammenhang erhöht sich die Konzentration der Enzyme Katalase und Glutathionperoxidase, die freie Radikale abfangen und in der Folge Schädigungen der Zellmembran verhindern.

Selbst die Hülsenfrüchte begünstigen eine cholesterinbewusste Ernährung. Verantwortlich dafür sind die Saponine. Diese binden Gallensäure an sich und regen die Leber zur Produktion an. Folgende Nahrungsmittel und natürliche Komponenten wirken sich positiv auf erhöhte Fettwerten aus:

  •        Pflanzenöle aus Weizenkeimen und Kürbiskernen,
  •        Sesam und Soja,
  •        Olivenöl,
  •        halbfermentierter Oolomng Tee und Grüner Tee.

 

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Literatur:

  • Wolfgang Piper: Innere Medizin. 2. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag.
  • Gerd Herold: Innere Medizin. Köln 2016: G. Herold Verlag
  • Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2009
  • Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber für Ärzte
  • Deutsches Ärzteblatt, Studien und aktuelle Nachrichten
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