5 Tipps um Prostataerkrankungen vorzubeugen

Männer nehmen ihre Prostata, wenn sie jünger sind, kaum wahr. Doch mit zunehmendem Alter bereitet das kastaniengroße Organ oftmals Probleme. Ob sich irgendwelche gesundheitlichen Probleme entwickeln oder sogar Krebs entsteht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Das Gute ist: Männer können die Gesundheit der Prostata beeinflussen. Folgende fünf Tipps helfen bei der Vorbeugung von Prostataerkrankungen.

Prostata gesund halten – 5 Tipps

Prostatabeschwerden, das Männerleiden Nummer 1, sind nicht unvermeidlich. Entscheidend sind die Ernährung und Lebensweise, denn manche Angewohnheit ist nicht gesundheitsfördernd. Sie können folgendermaßen vorbeugen:

1. Regelmäßige Vorsorge

Viele Männer begeben sich, wenn es um ihre eigene Gesundheit geht, selbst beim Auftreten von Beschwerden zu spät in Behandlung. Die meisten verharmlosen sie. Doch die Prostatadrüse, die unter der Blase liegt, ist störanfällig. Mit Beginn der Pubertät kann sie sich in jedem Alter entzünden und zudem verändert sie sich häufig ab 50. Die Prostata-Vorsorge ist daher wichtig, um Erkrankungen wie eine Prostataentzündung oder Prostatakrebs rechtzeitig zu erkennen. Wer sich Klarheit wünscht, findet dies in der Klinik für Prostata Untersuchungen. Früh erkannt, sind Erkrankungen besser behandel- und heilbar. Daher empfiehlt es sich, nicht abzuwarten, bis Beschwerden auftreten.

2. Früherkennung mittels PSA-Test

Die Prostatadrüse bildet ein prostata-spezifisches Antigen, das sich PSA nennt und im Blut gemessen werden kann. Dies ist sinnvoll, da der Wert, der auch Tumormarker genannt wird, beispielsweise bei Prostatakrebs oftmals erhöht ist. PSA dient daher als wichtiger Marker zur Abklärung. Die gutartige Prostatavergrößerung kann den Wert ebenso ansteigen lassen.

3. Normalgewicht

Auch der Lebensstil spielt bei der Vorbeugung von Prostataerkrankungen eine wichtige Rolle. Die Vermeidung von Übergewicht verringert das Risiko für Prostatakrebs. Die Balance zwischen der Kalorienaufnahme und Kalorienverbrennung durch körperliche Aktivität ist entscheidend. Beide Faktoren können dabei helfen, dass die Prostata gesund bleibt. Kalorien werden durch den Verzicht auf zu viel Zucker, Transfette und gesättigte Fettsäuren eingespart.

4. Bewegung

Eine regelmäßige sportliche Betätigung soll die gutartige Prostatavergrößerung verringern können. Es wird vermutet, dass schon zwei bis drei Stunden in der Woche spazieren oder joggen zu gehen, genügen, um das Prostatawachstum um mehr als 20 Prozent zu verlangsamen. Bewegung gilt als Krebsschutz, hilft aber auch dabei, wenn man bereits an Prostatakrebs erkrankt ist.

5. Richtige Ernährung

Eine gesunde Ernährung mit geringem Konsum von Fleisch, Wurstwaren, Süßigkeiten, Kuchen, zuckerhaltigen Getränken und Alkohol kann für eine gesunde Prostata sorgen. Folgende Nährstoffe sind besonders wichtig:

  •  Ballaststoffe: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst
  •  Phytoöstrogene: Mohrrüben, Tomaten und Knoblauch
  •  Sekundäre Pflanzenstoffe: Tomaten und Karotten
  •  Flavonoide: Beeren und Soja
  •  Antioxidantien: Vitamine und Mineralstoffe
  •  Ungesättigte Fettsäuren: hochwertige Öle wie Lein-, Oliven- und Hanföl

Empfehlenswert ist allgemein eine überwiegend pflanzliche Ernährung, die den Körper mit sämtlichen wichtigen Nährstoffen versorgt und das Immunsystem stärkt. Wichtig ist zudem eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Auf Alkohol und Rauchen wird besser verzichtet, denn es erhöht das Risiko für Prostatakrebs.

Zusammenfassung

Es ist zwar nicht möglich, sich 100-prozentig vor Krebs zu schützen. Doch ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für Prostataerkrankungen wie Krebs mindern. Entscheidend sind eine gesunde, vorwiegend pflanzliche Ernährung mit genügend Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und hochwertigen Ölen, die Vermeidung von Übergewicht, Alkohol und Nikotin sowie genügend Bewegung. Daneben empfiehlt es sich, regelmäßig die Möglichkeit für Untersuchungen zur Früherkennung zu nutzen.