Nagelpilz mit Apfelessig behandeln

Hausmittel Apfelessig gegen Nagelpilz-Infektionen

Was bewirkt Apfelessig bei Nagelpilz?

Zweifelsohne gehört Nagelpilz zu einer äußerst unangenehmen Begleiterscheinung, die viele Betroffene mit Scham erfüllt. Pilzinfektionen können den gesamten Nagel befallen. Eine Möglichkeit der Behandlung ist es Nagelpilz mit Apfelessig zu behandeln. Über ein Fußbad mit Apfelessig regen Sie die Durchblutung in Ihren Füßen an. Dies trägt nicht nur zu Fußhygiene bei, sondern kann auch Pilzerkrankungen heilen. Bedenken Sie, dass die Wirkung von Apfelessig auf Pilzerkrankungen nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Doch kann Ihnen eigentlich nicht viel passieren. Probieren Sie diese Methode einfach aus. Stellt sich eine positive Wirkung heraus, sollten Sie diese Behandlung einige Male wiederholen.

Nagelpilz
Nagelpilz / Urheber: hofmeester / 123RF

Fachärzte sprechen im Hinblick auf den Nagelpilz von der Onychomykose. Die Ursache geht in vielen Fällen auf Fadenpilze zurück, die auch Fußpilz und Schimmelpilz herbeiführen. Eine ordentliche Diagnose bildet eine Basis für eine wirkungsvolle Therapie. Doch gibt es auch zahlreiche natürliche Mittel, wie zum Beispiel Nagelpilz mit Apfelessig zu behandeln.

Nagelpilz mit Apfelessig behandeln

Apfelessig ist bekommen Sie im Supermarkt, in der Apotheke und in der Drogerie. Zudem ist die Anwendung auch nicht mit hohen Kosten verbunden. Mischen Sie Apfelessig in einem Verhältnis von 1 : 1 mit Wasser. Diese Lösung sollten Sie nun mit einem Pinsel oder mit Watte auf die betroffenen Stellen auftragen. Verreiben Sie die Lösung vorsichtig auf dem Nagel und lassen diesen gut abtrocknen. Darüber hinaus sollten Sie direkt nach einer Behandlung frische Strümpfe anziehen. Eigentlich müssen Sie für diese Behandlungsmethode nicht zwingend Apfelessig einsetzen, jeder andere Essigessenz scheint dieselbe Wirkung zu erzielen. Es ist die Säure des Essigs, die pilztötend wirkt.

Die Ursachen von Nagelpilz

Erschreckenderweise haben neueste Studien herausgefunden, dass jeder 10. Erwachsene schon einmal mit Nagelpilz zu tun hatte. Tatsächlich können Pilzinfektionen auch zu Todesfällen führen. Pro Jahr sterben 1,5 Millionen Patienten an einer Pilzerkrankung. Doch die gute Nachricht: Viele heilsame Methoden und Hausmittel können Nagelpilz bereits im Anfangsstadium ausschalten.

Verzichten Sie auf eine ursächliche Behandlung von Nagelpilz, besteht die Gefahr, dass der komplette Nagel zerstört wird und auch der gesamte Fuß, d.h. alle Nägel, von der Pilzerkrankung befallen sind. Das sieht nicht nur unschön aus. Nagelpilz kann auch erhebliche Schmerzen verursachen und den gesamten Bewegungsapparat beeinträchtigen. Vor allen Dingen Feuchtigkeit und Wärme begünstigen Pilzinfektionen, da sich die Fadenpilze in dieser Umgebung pudelwohl fühlen.

Nagelpilz frühzeitig erkennen und handeln

Gerade in den Zwischenräumen der Zehen und in den Hautfalten sowie in den Achseln siedeln Pilze an. Nagelpilz tritt zumeist nicht isoliert auf, sondern in direkter Verbindung mit Fußpilz. Im fortgeschrittenen Stadium weitet sich eine Fußpilzerkrankung auf die Nägel aus. Doch kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Nagelpilzinfektion auch isoliert auftritt. Die Erreger befinden sich zumeist in den Hautschuppen und können über Tage und Wochen überdauern.

Diese Risikogruppe leidet an Nagelpilz

Zur Risikogruppe für Pilzerkrankungen gehören ältere Menschen, denn mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr diesen Erreger aufzunehmen. Weitere Risikofaktoren stellen Arteriosklerose und eine schwache Durchblutung dar. Diese führen unwiderruflich auch zu einer Schwächung des Immunsystems. Eine weitere Risikogruppe für Fußpilz und Nagelpilzinfektionen sind Diabetiker, die in direktem Zusammenhang mit einer schwachen Abwehr und Durchblutungsstörungen zu kämpfen haben.

Um effektiv und erfolgreich gegen eine Pilzinfektion vorzugehen, empfehlen Ärzte zumeist Antimykotika. In diesen Medikamenten sind wiederum Wirkstoffe enthalten, die gezielt gegen den Pilz vorgehen und die Keime abtöten. Ist ein Nagel lediglich oberflächlich befallen, kann auch Apfelessig weiterhelfen. Es handelt sich hierbei um einen natürlichen Wirkstoff.

 

 

 

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Literatur:

  • Wolfgang Piper: Innere Medizin. 2. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag.
  • Gerd Herold: Innere Medizin. Köln 2016: G. Herold Verlag
  • Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2009
  • Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber für Ärzte
  • Deutsches Ärzteblatt, Studien und aktuelle Nachrichten
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