Infektionsrisiko – Vitamin D-Mangel

Vitamin D-Mangel – Symptome beim Erwachsenen

Die Symptome für Vitamin D-Mangel beim Erwachsenen sind umfangreich und liefern in ihrer Gesamtheit ein sicheres Bild der gesundheitlichen Situation – dabei trägt ein Mangel an D3 erheblich zu einem Risiko bei an einer Infektion wie Erkältungen zu erkanken.

In den meisten Fällen wird der Arzt einen Verdacht äußern und diesen durch eine Blutuntersuchung untermauern. Aber auch für die Betroffenen selbst ist es wichtig, die Anzeichen zu kennen.

 Die junge Kinderärztin schaut einem kleinen Mädchen in den Mund

Vitamin D-Mangelsymptome rechtzeitig erkennen

Zu den ersten möglichen Symptomen eines Vitamin D-Mangels gehört die Konzentrationsschwäche. Möglich ist aber auch eine unerklärliche Übellaunigkeit. Menschen mit Vitamin D-Mangel berichten zudem über Nervosität und Ungeduld, auch bei Vorgängen, die ihnen gut vertraut sind.

Ein weiteres Merkmal, das auch medizinischen Laien auffällt, ist eine Verschlechterung der Fingernägel. Sie werden brüchig und weisen oft auch mehrere weiße Flecken auf. Experten berichten außerdem über sich wiederholende Kopfschmerzen, die lange anhalten können. Zusammengefasst kann der Vitamin D-Mangel beim Erwachsenen dazu führen, dass er sich im Verhalten stark verändert, dadurch Ablehnung erfährt und sich zurückzieht.

Schwere Symptome durch Vitamin D-Mangel

Einige Symptome sind so schwerwiegend, dass sie nicht sofort mit Vitamin D-Mangel in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören geschwächte Muskeln. Das entscheidende Alarmsignal ist häufiges Stolpern. Durch die fehlende Versorgung mit Vitamin D sind auch Symptome am Herzen möglich, wie Rhythmusstörungen. Insgesamt wird der Betroffene kraftloser. Starker Mangel an Vitamin D kann darüber hinaus zu epileptischen Anfällen führen.

 

Körperliche Veränderungen durch Vitamin D-Mangel

Das bekannteste Symptom von Vitamin D-Mangel ist die Veränderung der Knochenstruktur. Es kommt zur Verformung. Das ist vor allem an den langen Röhrenknochen sichtbar, wenn sich die Beine unter dem Körpergewicht biegen. Auch die Schädelknochen können sich verändern. Die Folge ist der sogenannte Papp-Schädel.

An den Rippen entwickeln sich an den Stellen zwischen Knochen und Knorpel sichtbare und fühlbare Auftreibungen, die auch als Rosenkranz bezeichnet werden. Veränderungen sind aber auch an der Wirbelsäule möglich. Da die Knochendichte nachlässt, steigt die Gefahr von Knochenbrüchen. Es ist nicht zwingend nötig, dass der Erwachsene stürzt. Auch Spontanbrüche sind möglich. Die Veränderung der Knochen ist mit Schmerzen verbunden, weshalb Knochenschmerzen immer ein Alarmsignal sein müssen.

Prognose bei Vitamin D-Mangel

Leichte Schwankungen beim Vitamin D-Gehalt sind nicht ungewöhnlich. Die Prognose bei vorübergehendem Mangel ist gut, z. B. mit einer Vitamin D-Substitution. Sind jedoch körperliche Schäden aufgetreten, ist die Prognose deutlich schlechter. Knochen, die sich bereits verbogen haben, wachsen durch Vitamin D-Gaben nicht wieder in ihre Ursprungsform zurück.

Die meisten anderen Symptome lassen durch eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D aber deutlich nach und kehren bei entsprechender Sorgfalt auch nicht zurück.

Quellen:

http://www.vitamindmangel.net/symptome

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44055/Paediatrie-Perinataler-Vitamin-D-Mangel-erhoeht-Infektionsrisiko

Letzte Aktualisierung am

Literatur:

  • Wolfgang Piper: Innere Medizin. 2. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag.
  • Gerd Herold: Innere Medizin. Köln 2016: G. Herold Verlag
  • Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2009
  • Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber für Ärzte
  • Deutsches Ärzteblatt, Studien und aktuelle Nachrichten
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