Alternative Behandlung bei Eisenmangel

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Ernährung und Homöopathie um Eisenmangel alternativ zu behandeln

Eisenmangel gehört zu den Erkrankungen, die bestimmte Symptome bei den Betroffenen verursachen. Dazu gehören beispielsweise Nagelbruch, Haarausfall und ein schwaches Immunsystem. Gegen die Eisenmangel-Anämie existieren verschiedene alternative Heilmethoden. Neben der Einnahme diverser Medikamente besteht die Möglichkeit, homöopathische Mittel in Anspruch zu nehmen. Die alternative Behandlung bei Eisenmangel gelingt durch Kräuter-Lösungen oder eine gesunde Ernährung.

Eisenmangel
Urheber: chamillewhite / 123RF

Eisenmangel führt zu Problemen im Alltag

Eisenhaltige Lebensmittel fördern die Heilung einer Eisenmangel-Anämie. Somit hilft Homöopathie gegen Eisenmangel.

Leiden Patienten unter einem Eisen-Defizit, führt dies im Alltag zu verschiedenen Komplikationen. Speziell Frauen berichten ihrem Arzt oder Homöopathen oftmals von brüchigen Nägeln oder trockenen Haaren. Neben dem Haarausfall kommt es bei dem Eisenmangel zu einem schwachen Immunsystem und häufigen Darm-Erkrankungen. Speziell während der Schwangerschaft leiden Frauen unter diesen Symptomen. Mit einem ungeborenen Kind im Leib, führen Arzneien unter Umständen zu Schädigungen des Kindes.

Um das zu verhindern, eignet sich bei schwangeren Frauen die Homöopathie bei Eisenmangel. Die natürlichen Heilmittel wirken schonend auf den Körper. Eine zusätzliche Unterstützung der Behandlung gelingt durch eine gesunde Lebensweise. Die betroffenen Patienten nehmen vermehrt eisenhaltige Lebensmittel zu sich. Dadurch füllen sie den Eisenspeicher des Körpers auf natürliche Weise auf. Zudem meiden sie die „Eisenfresser“. Dabei handelt es sich um Speisen, welche die Speicherung von Eisen im Organismus behindern.

 

Das Erkennen und Behandeln des Eisenmangels

Um eine alternative Behandlung des Eisenmangels zu beginnen, erkennen die Interessenten zunächst das Fehlen des wichtigen Spurenelements. Speziell bei Frauen zeigen sich die Reserven des körpereigenen Eisens schnell erschöpft. Sie verlieren mehr davon als Männer. Vorrangig liegt dies an der Regelblutung, durch die mitsamt dem Blut Eisen verloren geht. Um den Eisenmangel mit Homöopathie zu behandeln, gibt es Eisenpräparate mit natürlichen Inhaltsstoffen.

Weitere Heilmittel für diese Form der Anämie bestehen beispielsweise in Kuren mit Kräuter-Lösungen. Löwenzahn und Thymian gehören zu den Kräutern, die bei der Mangel-Erscheinung helfen. Als Salat oder in Teeform nehmen die Patienten diese ein. Andere homöopathische Mittel zeigen sich in Form von Minze, Petersilie und Schnittlauch. Ebenso wie Kresse sorgen diese Lebensmittel für ein schnelles Auffüllen der Eisenreserven im Organismus.

Besonders gut eignen sich Brennnesseln für die Behandlung einer Eisenmangel-Anämie. Die Pflanzen steigern in Form von Tee die natürliche Produktion des körpereigenen Eisens. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, das Kraut als Brennnessel-Presssaft zu konsumieren. Andere alternative Heilmittel präsentieren sich in Form von:

  • Weleda,
  • Spirulina-Algen
  • und Urtica-dioica-Ferro-culta-Tropfen.

Die Mehrzahl dieser Präparate existieren in Tablettenform. Eine weitere Option der alternativen Behandlung eines Eisenmangels besteht in der Einnahme von Schüßlersalzen. Das Ferrum phosphoricum stärkt innerhalb des Organismus die Versorgung mit Sauerstoff. Zudem regt das Salz die Blutbildung an. Auch das Kalium phosphoricum bewahrt den Körper vor einer Eisenmangel-Anämie. Das Salz Natrium chloratum verbessert den Blutfluss. Ebenso steigert es nachweislich die Qualität des Blutes.

Um die einzelnen Bestandteile des Blutes zu festigen, verwenden die Interessierten Silicea. Die Behandlung eines Eisenmangels mit homöopathischen Mitteln nimmt unter Umständen einige Zeit in Anspruch. In der Regel dauert die Therapie drei bis vier Monate. Bei einer starken Mangel-Erscheinung verlängert sich die Behandlungsdauer bis zu einem Jahr. Dies liegt an der Tatsache, dass vorrangig langjährige Mangel-Zustände eine längere Erholungszeit benötigen.

 

Die richtige Ernährung bei Eisenmangel

Um die Homöopathie bei einem Eisenmangel zu unterstützen, eignet sich eine gesunde Ernährung. Jedoch zeigt es sich als schwierig, die Mangel-Erscheinung ausschließlich über eine gesunde Lebensweise zu beheben. Einen geringen Eisenmangel behandeln die Betroffenen mit der Einnahme von Innereien. Speziell in Nieren und Leber befindet sich eine hohe Dosierung des relevanten Spurenelements. Des Weiteren existieren in zahlreichen Fleischsorten Eisen-Reservoirs.

Die besten Eisen-Lieferanten stellen Fisch und Getreide dar. Speziell die Getreidesorten Hafer, Hirse und Roggen versorgen den Organismus mit Eisen. Weiterhin eignen sich als richtige Lebensmittel zur Behandlung eines Eisenmangels:

  • Vollkornbrot,
  • Hülsenfrüchte,
  • Feldsalat,
  • Brokkoli,
  • Hefe
  • und Eigelb.

Weizenkeime, Soja-Produkte und Sesam-Samen gelten als hilfreiche Speisen bei einem Eisenmangel. Dies gilt im gleichen Fall für Sonnenblumenkerne, Nüsse, Pistazien, Pfifferlinge und getrocknete Aprikosen. Feigen und Datteln erfüllen diesen Zweck gleichermaßen. Aus diesem Grund führt eine rein vegetarische Ernährung nicht zu einem Eisenmangel.

Alternative Behandlung bei Eisenmangel zusammengefasst

Bei einem Eisenmangel gibt es mehrere Möglichkeiten, diesen zu behandeln. Vorwiegend für schwangere Frauen eignen sich alternative Therapie-Methoden. Dafür konsumieren die betroffenen Patienten beispielsweise Kräuter-Lösungen, Kräutertees und Schüßlersalze. Zu den entsprechenden Kräutern gehören Kresse, Schnittlauch, Brennnesseln und Petersilie. Zudem unterstützt eine gesunde Ernährung die Behandlung. Nahrungsmittel mit einer hohen Dosierung an Eisen sind Innereien und verschiedene Fleischsorten.

 

weiterführendes Wissen:

http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/eisenmangel-und-blutarmut-erkennen-und-behandeln/